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2.BL | Mit dem Schlusspunkt ins Karriereende

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Siegesjubel | Foto: Nikolai Saratow
(03.05.2012/mape)
Um 20.46 Uhr war sie vorbei, die lange, ereignisreiche Karriere des Marek Wenzel. Aber nicht ohne vorher noch einmal einen Glanzpunkt zu setzen. Wie es ein Drehbuch kaum hätte besser schreiben können, machte der 35-Jährige den letzten Punkt der Auswärtspartie der Volleyballer der TSGL Schöneiche bei der VSG Ammerland.

In zuvor 76 Spielminuten dominierte sein Team die Zweitligabegegnung im Norden Niedersachsens und fuhr einen deutlichen 3:0-Erfolg ein (25:18, 25:17, 25:23). In einer temporeichen Partie zeigte die Mannschaft von Co-Trainer Victor Eras, was sie in der 28 Spiele umfassenden Saison ausgezeichnet hat: ein schnelles Spiel und variable Angriffsschläge, konzentrierte Blockarbeit und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Auch wenn einige Spieler auf Grund von Verletzungen dem Team nicht spielerisch helfen konnten, ließ es sich keiner nehmen, die annähernd 500km lange Auswärtsfahrt anzutreten. Dem hatte der Aufsteiger bei seinem letzten Saisonheimspiel nicht viel entgegenzusetzen. Dennoch wurde in Westerstede gefeiert. Die Ammerländer, weil sie eine tolle Saison mit einem achten Platz weit von den Abstiegsrängen entfernt krönten. Die Schöneicher, weil sie eine halbe Stunde nach Spielende von der Niederlage vom VCB Tecklenburger Land erfuhren.

Dadurch ist das Team der Randberliner unverhofft aber durchaus verdient in der Tabelle nach oben geklettert. Am Ende der Saison 2011/2012 in der zweiten Bundesliga erzielte die Mannschaft die zweitbeste Platzierung der Vereinsgeschichte. Platz fünf heißt es für die TSGL Schöneiche. Hinter den „großen Vier“ der Liga, die allesamt einen höheren Etat vorweisen können, ein Ergebnis, dass die Schöneicher Fangemeinde mit Stolz erfüllen wird. Auch Trainer Björn Matthes ist beeindruckt vom Resultat seiner ersten Trainerstation. Den Ende April auslaufenden Vertrag verlängerte der 30-Jährige um eine weitere Saison, trotz weiter Angebote der Ligakonkurrenz.  Das Spiel seiner Schützlinge konnte er nicht miterleben, Matthes erkämpfte als Spieler in der Reihe der Bundesligareserve den Aufstieg in die Regionalliga.

Viel Grund zur Freude am Rande Berlins. Nur zwei Wehmutstropfen bleiben. Die Mannschaft steht vor einem Umbruch, in Florian Perlick und Marek Wenzel verliert die Mannschaft zwei Leistungsträger. Hinter weiteren Personalien steht noch ein Fragezeichen. Im Hintergrund werden die Planungen schon länger vorangetrieben, damit in der kommenden Saison an der Dorfaue wieder gejubelt werden darf. Nur für Marek Wenzel sind die Zeiten definitiv vorbei. „Schöneiche war definitiv meine besten Station, die Mannschaft war einfach nur geil“, sagte der Routinier zum Abschied. In die Freude seiner Teamkameraden mischen sich die rührenden Worte Wenzels. Doch er hatte seinen perfekten Abschluss. Mit dem letzten Punkt der Partie – und seiner Karriere. 

>>> HIER zum Spielbericht aus Ammerland <<<


2.BL | Perfekter Abschied für Marek Wenzel

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Marek verabschiedet sich | Foto: Nikolai Saratow
(16.04.12/UWE WUTTKE)
Es war der perfekte Abschied vor heimischen Publikum für Marek Wenzel. 3:0 gewonnen und einer der besten Spieler bei Volleyball-Zweitligist TSGL Schöneiche im Spiel gegen Essen. Uwe Wuttke sprach mit dem ehemaligen Erstliga-Profi (u.a. Arbesbach (Österreich) Eltmann, SC Leipzig, SCC Berlin) über das Spiel und was nun folgt.

Herr Wenzel, wie war für Sie Ihr letztes Spiel vor heimischen Publikum?

Marek Wenzel: Vor dem Spiel war ich sehr nervös, aber auch besonders motiviert. Dann habe ich das Spiel aber sehr genossen. Vielleicht war es auch deshalb eines meiner besten Spiele für Schöneiche. Das freut mich, denn die TSGL war eine meiner schönsten Stationen.

Warum hören Sie dann zum Saisonende auf?

Ich bin jetzt 35 Jahre alt. Der Zeitpunkt ist gekommen, um  im Profibereich aufzuhören. Ich werde in einem Monat Vater und arbeite im Außendienst bei einem Kaffee-Automaten-Hersteller. Jetzt stehen Familie und Beruf im Vordergrund.

Ist mit Volleyball dann ganz Schluss?

Nach dem letzten Spiel gegen Ammerland erst einmal ja. Vielleicht spiele ich irgendwann mal unterklassig, um abzutrainieren. Aber als Profi ist definitiv Schluss.


2.BL | Abschied und Polonäse

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Sieg gegen Essen | Foto: Nikolai Saratow
(16.04.12/UWE WUTTKE)
Schöneiche (MOZ) Sportlichen Erfolg und Emotionen pur erlebten die rund 400 begeisterten Zuschauer in der Schöneicher Lehrer-Paul-Bester-Halle am Samstagabend im letzten Heimspiel der laufenden Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord. Dem glatten 3:0 (25:21, 25:16, 25:20) der heimischen TSGL gegen den  VV Humann Essen folgte ein rührender Abschied von Diagonalangreifer Marek Wenzel sowie eine Polonäse der Mannschaft über die Zuschauertribünen.

Wenzel avancierte in seiner letzten Heim-Begegnung für die TSGL zu einer der Schlüsselfiguren beim klaren Erfolg gegen den abstiegsgefährdeten Gegner aus dem Ruhrgebiet und lieferte eines seiner besten Partien im Schöneicher Trikot ab. Im Angriff gelangen dem ehemaligen Erstliga-Spieler zahlreiche Punkte mit präzisen Schmetterschlägen. Mit seinen hammerharten Sprungaufgaben stellte er die gegnerische Annahme immer wieder vor praktisch unlösbare Aufgaben und setzte so den Gegner unter Druck.

Dies war auch ein Mittel, das TSGL-Trainer Björn Matthes als Weg zum Erfolg auserkoren hatte. „Beide Teams haben über die Aufgaben versucht, den Gegner unter Druck zu setzen. Uns ist das etwas besser gelungen.“ In Gefahr gerieten die Randberliner gegen Essen zu keiner Phase. Praktisch nur zu Beginn des ersten Satzes wehrten sich die Gäste, hielten die Partie bis zum 7:7 offen. Danach setzte Wenzel mit einem Monster-Schmetterschlag das Signal. Fortan sorgten die Schöneicher mit überzeugender Feldabwehr sowie variablem Zuspiel von Matthias Penk und treffsicheren Angriffen auch über Henry Curin, Christian Guss und Willy Becker für den souveränen Erfolg.

Auch im zweiten Satz wussten die Essener kein Mittel gegen die TSGL-Angriffswucht.  Trainer Ingo Neupert (Schöneiche war einfach besser.“) brachte bei 12:20 sogar schon Nachwuchsspieler wie Jan Holthausen. Aber auch bei 5:6 im dritten Abschnitt kam die TSGL nicht ins Wanken, sondern drehte die Partie dank der Aufschläge von Wenzel zum 10:6 und wart fortan nicht mehr zu stoppen. „Mit Spiel und Ergebnis können wir sehr zufrieden sein. Das letzte Heimspiel bleibt bei den Zuschauern immer im Gedächtnis“, freute sich Matthes. Und diese Erinnerungen bleiben mit Sicherheit positiv, egal wie das letzte Saisonspiel für den Tabellensechsten am 28. April bei der VSG Ammerland ausgeht.

TSGL Schöneiche: Florian Schaarschmidt, Mathias Penk. Michael Herbig, Florian Perlick, Philipp Jentczak, Alexander Bartosch, Carlo Richardt, Christian Guß, Paul Boock, Henry Curin, Marek Wenzel


2.BL | Hoffnung auf einen versöhnlichen (Heim-) Saisonabschluss

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Jubel auch im letzten Spiel? | Foto: N.Saratow
(12.04.12/bkö)
Nachdem die Zweitliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche am Wochenende vor Ostern mit zwei 1:3 -Niederlagen aus Braunschweig und Giesen zurückgekehrt waren, richtete sich anschließend der Fokus trotz dieser enttäuschenden Niedersachsentour sofort wieder auf das anstehende letzte Saison-Heimspiel gegen den VV Humann Essen am Sonnabend um 19 Uhr in der Schöneicher Dorfaue.

Auch wenn die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet in dieser Saison von Beginn an gegen den Abstieg kämpft, gehört sie für die TSGL seit jeher zu den unangenehmsten Gegnern in der 2. Bundesliga Nord. Auch diesmal werden sie mit Sicherheit alles daran setzen, den Schöneichern den Heimspielabschluss zu verderben und ihrerseits noch die ungemein wichtigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

Das Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Björn Matthes in der Essener "Wolfskuhle" nicht nur zum ersten Mal überhaupt, sondern auch gleich glatt mit 3:0 gewinnen können. Dass es auch im Rückspiel zu einem TSGL-Erfolg und damit zu einem versöhnlichen Saisonausklang in der Heimstätte der Randberliner kommt, ist das erklärte Ziel der Mannschaft und aller Verantwortlichen und Betreuer.

Nur zu gern würde man sich mit einem Sieg für die tolle Unterstützung der Fans während der fünften Schöneicher Zweitligasaison bedanken. Nach dem Fast-Abstieg im letzten Jahr konnte man gemeinsam wieder wesentlich mehr Siege im "Hexenkessel" Lehrer-Paul-Bester-Halle feiern und hofft natürlich, dass dies auch in der nächsten Spielzeit so fortgesetzt werden kann. Zunächst gilt aber die volle Konzentration noch dem Heimspielabschluss und dem letzten Spiel der Saison 2011/12 am 28. April bei der VSG Ammerland.


2.BL | Kein Erfolg am Doppelspieltag

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Kein Erfolg | Foto: Nikolai Saratow
(02.04.12/mape)
Mit zwei Niederlagen im Gepäck kehrten die Volleyballer der TSGL Schöneiche am späten Sonntagabend aus Niedersachsen zurück. Gegen den bereits als Absteiger feststehenden USC Braunschweig und gegen das Spitzenteam TSV Giesen/Hildesheim enttäuschte die Mannschaft von Trainer Björn Matthes und läuft Gefahr, den sechsten Tabellenplatz einzubüßen.

Und dieser war nach den zwei Niederlagen auch sichtlich bedient: „Es ärgert mich total, wenn wir unsere bisher gute Saison so ausklingen lassen. Wir sollten aufpassen, dass wir in der Tabelle nicht noch abrutschen.“ Nachdem der vor Saisonbeginn anvisierte Klassenerhalt längst feststand, schielte man bei der TSGL bereits auf den guten 5. Platz hinter dem Spitzenquartett aus Wuppertal, Lüneburg, Solingen und Giesen/Hildesheim. Durch die zwei Niederlagen in Braunschweig und Giesen und den Sieg des unmittelbaren Konkurrenten aus Tecklenburg, ist dieser jedoch wieder zwei Punkte entfernt.

Der USC Braunschweig durfte am Samstagabend seinen vierten, durchaus verdienten, Saisonsieg am 26. Spieltag feiern. Die Schöneicher Volleyballer ließen die bissigen Löwenstädter gewähren und waren selbst allzu willenlos. Die Braunschweiger schwangen sich zu „einer der besten Saisonleistung“ auf, wie sie später auf ihrer Homepage berichten sollten. Den zweiten Satz konnten die Randberliner noch eher glücklich gewinnen, die anderen Sätze gingen deutlich an die Heimmanschaft. Die ernüchternde 1:3 (22:25, 28:26, 19:25, 17:25) Niederlage gegen den bereits abgestiegenen USC machte Teammanager Heiko Kleister an der mangelnden Einstellung seiner Schützlinge fest: „Auch wenn die Saison in diesem Winter sehr lang und auch kräftezehrend ist, so dürfen sich die Spieler einfach nicht präsentieren. Die Mannschaft muss erkennen, dass sie es selbst in der Hand hat, mit einem positiven Gefühl aus der Saison zu gehen.“

Die Chance, ein Sieg ein Team aus dem bereits erwähnten Spitzenquartett zu schlagen, wurde auch bei der 1:3 (19:25, 18:25, 25:17, 18:25) Niederlage am Sonntag gegen den Tabellen-Vierten Giesen/Hildesheim deutlich verpasst. Keines der acht Spiele gegen die Teams asu der Spitzengruppe konnten die Schöneicher Volleyballer für sich entscheiden. In Giesen konnten sie nur im dritten Satz spielerisch überzeugen und gewannen den Durchgang prompt deutlich. In den anderen Durchgängen waren die Gastgeber zu stark und die Schöneicher kamen nicht einmal in die Nähe eines Satzgewinnes. Erfreulich war jedoch die Rückkehr von Außenangreifer Michael Herbig, der nach viermonatiger Verletzungspause erstmals wieder vom Satzanfang mitwirken durfte und am Satzgewinn seinen Anteil trug.

„Die Niederlage gegen Giesen konnte man im Vorfeld vielleicht erwarten. Wenigstens in einem Durchgang konnten meine Spieler die Vorgaben umsetzen. Dass wir gegen Braunschweig so schlecht ausgesehen haben, haben wir noch am selben Abend abhaken können. Das man mal einen schlechten Tag hat, kann durchaus passieren. Nur die Einstellung im Vorfeld der Partie sollte meine Mannschaft noch einmal überdenken“, hatte Trainer Matthes nach Ankunft an der Schöneicher Dorfaue das Schlusswort. Denn es gilt in knapp zwei Wochen beim letzten Heimspiel der Saison einen guten Abschluss für die Tabelle und für die eigenen Fans zu erspielen. Am 14. April ist der abstiegsbedrohte VV Human Essen zu Gast, das Rahmenprogramm für das letzte Heimspiel verspricht durchaus Spannung: Altstar Marek Wenzel verabschiedet sich nach einer langen Karriere in den sportlichen Ruhestand, in den Satzpausen gibt es Gewinnspiele und ein großes Gruppenfoto mit allen Schöneicher Volleyballern. Eingeladen sind natürlich alle Fans und Sponsoren, mit dem zehnten Sieg im 14. Heimspiel will der Zweitligist eine erfolgreiche Saison abschließen.


2.BL | TSGL tritt zweimal in Niedersachsen an

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TSGL packt zu | Foto: Nikolai Saratow
(29.03.2012/bkö)
Mit einem Doppelspieltag läuten die Zweitliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche am Wochenende die Endphase der Saison 2011/12 ein: Am Sonnabend um 19.30 Uhr gastieren sie beim praktisch bereits als Absteiger feststehenden Tabellenschlusslicht USC Braunschweig und am Sonntag um 16 Uhr beim letztjährigen Meister und aktuellen Vierten der 2. Bundesliga Nord, dem TSV Giesen/48 Hildesheim.

Rein von der Tabellenkonstellation her scheint das Spiel in Braunschweig reine Formsache für den Tabellensechsten zu sein. TSGL-Trainer Björn Matthes wird aber sicher nicht den Fehler machen, die Löwenstädter zu unterschätzen. Denn in den ersten Jahren der Schöneicher Bundesliga-Zugehörigkeit gehörte der USC immer zu den Topteams und holte in den Jahren 2008 und 2009 zweimal in Folge den Vizemeistertitel nach Braunschweig.

"Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen, aber ein Selbstläufer wird das sicher nicht. Dazu haben die Braunschweiger immer noch zu viele gute Leute im Team. Auch wenn sie als Mannschaft auf Grund der bisher so enttäuschenden Saison intern sicher einige Probleme haben." blickt TSGL-Kapitän Florian Schaarschmidt auf den ersten Teil der Niedersachsen-Tour voraus.

Von ganz anderem Kaliber wird dann aber trotz allem Respekts vor dem USC der Gegner am Sonntag sein: Der TSV Giesen/48 Hildesheim - im Jahr 2007 aus einer Fusion der damaligen Zweitliga-Lokalrivalen TSV Giesen und MTV 48 Hildesheim hervorgegangen - spielte bereits ein Jahr nach dem Zusammenschluss sogar für eine Saison in der 1. Bundesliga.

Und dorthin wollte man nach dem Meistertitel in dieser Spielzeit auch eigentlich wieder zurückkehren. Aber finanzielle Probleme führten zu einer späten Rücknahme der Meldung für die Eliteliga, so dass die Giesener als 15. Mannschaft nachträglich noch in die 2. Liga Nord eingeordnet wurden.

Dort spielt der TSV trotz einiger Spieler-Abgänge auch in dieser Saison eine erstaunlich gute Rolle und wird sich am Ende unter den ersten vier in der Tabelle wiederfinden.

Die TSGL konnte von den bisherigen acht Punktspielen gegen die Niedersachsen erst zwei für sich entscheiden, allerdings waren beide Siege äußerst denkwürdig: Im Januar 2008 gelang den Schöneichern in ihrer Aufstiegssaison gegen den späteren Meister ein sensationeller Tie-Break Erfolg in eigener Halle und Ende 2009 fügten sie dem hoch favorisierten Erstligaabsteiger eine schmerzhafte 1:3 -Heimniederlage bei, durch die der TSV im Nachhinein den Meistertitel und den direkten Wideraufstieg verspielte.

Ob es am Sonntag wieder zu einer Überraschung reicht, wird sich nach dem Ausmaß des Kräfteverschleißes aus dem Spiel in Braunschweig und der anschließenden vorgezogenen Saison-Abschlussfeier in einem Braunschweiger XXL-Restaurant sicher erst relativ spät mutmaßen lassen...


2.BL | TSGL gewinnt mit guter Moral 3:1 gegen Internatler

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Starker Auftritt | Foto: Nikolai Saratow
(25.03.12/bkö)
Die TSGL Schöneiche gewann am Sonnabend ihr vorletztes Saison-Heimspiel in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord gegen die Mannschaft des Volleyball Internats Frankfurt (Main) mit 3:1 (25:17, 23:25, 25:15, 25:23) -Sätzen und wird ihre fünfte Bundesligasaison dadurch auf jeden Fall mit einem positiven Punktverhältnis beenden. Mit 30:18 Zählern stehen die Randberliner nach wie vor auf dem sechsten Tabellenrang und können bei vier nach ausstehenden Partien maximal noch vom unmittelbar dahinter platzierten Rumelner TV Duisburg überholt werden.

Nach einem Samstag mit herrlichem Frühlingswetter hatten sich am Abend wieder gut 200 Zuschauer in die Schöneicher Lehrer-Paul-Bester-Halle aufgemacht, um ihrer Mannschaft den Rücken zu stärken. Sie sahen im ersten Satz eine in allen Belangen überlegene Heimmannschaft, die den jungen Gästen der Jahrgänge 1993 bis 1996 beim sicheren 25:17 keine Chance ließ.

Anscheinend hatten sich diese ab dem zweiten Durchgang aber die Müdigkeit der langen Anreise aus den Knochen gespielt und boten der TSGL in der Folge wesentlich mehr Paroli.

Den engen und umkämpften zweiten Satz gewannen die Internatler knapp mit 25:23 und hielten auch im dritten Abschnitt zunächst gut dagegen. Beim Stand von 9:9 brachte TSGL-Trainer Björn Matthes dann mit einem Doppelwechsel auf der Zuspiel- und der Diagonalposition (Matthias Penk für Florian Schaarschmidt und Florian Perlick für Marek Wenzel) frischen Wind ins Spiel der Gastgeber, die anschließend nur noch 6 Punkte des Gegners zuließen und mit dem klaren 25:15 für eine vermeintliche Vorentscheidung sorgten.

Davon ließ sich anscheinend auch Björn Matthes verleiten, denn entgegen der alten Regel "never change a winning team" begannen im vierten Satz wieder "Flo" Schaarschmidt und "Brasi" Wenzel. Relativ schnell wurde in der Folge jedoch klar, dass an diesem Tag der Erfolg wohl doch eher mit dem Duo Penk / Perlick zu realisieren sein würde. Beim schon bedrohlichen 7:12 aus Schöneicher Sicht kamen die Beiden wieder ins Spiel und mit diesem Wechsel begann dann auch eine Aufholjagd, die am Ende tatsächlich noch mit dem 25:23 und damit dem 3:1 -Erfolg für die TSGL gekrönt wurde.

Florian Perlick war es vorbehalten, das Spiel mit einem "Service-Winner" zu entscheiden. Es war die Krönung auf eine wieder einmal sehr gute Leistung des 2,04 Meter großen Linkshänders, dem die anderen Hauptakteure des Abends - wie Henry Curin, Willi Becker, Christian Guß und der im Block schier unüberwindliche Alexander Bartosch - aber in nichts nachstanden.

Mit guter Moral und einem tollen Teamgeist wurde der drohende Tie-Break im letzten Moment noch abgewendet und dafür durfte sich die Mannschaft dann auch ausgiebig von ihren Fans feiern lassen.

Am kommenden Wochenende muss die TSGL zu einem Auswärts-Doppelspieltag in Braunschweig (Samstag) und Giesen/Hildesheim (Sonntag) antreten, bevor dann die verdiente Osterpause auf die Spieler und Verantwortlichen wartet. Hier kann dann noch einmal Kraft für den Saisonendspurt gesammelt werden, der mit dem letzten Heimspiel am 14. April gegen den VV Humann Essen beginnt. Zwei Wochen später endet dann beim Aufsteiger VSG Ammerland die bisher längste Saison in der bisherigen Bundesliga-Geschichte der Schöneicher Volleyballer...

TSGL Schöneiche: Matthias Penk (C), Florian Schaarschmidt, Florian Perlick, Marek Wenzel, Henry Curin, Willi Becker, Michael Herbig, Christian Guß, Alexander Bartosch, Philipp Jentczak, Carlo Richardt.


2.BL | Knackt die TSGL die 30 Punkte-Marke!?

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Foto: Nikolai Saratow
(22.03.12/bkö)
Nach dem schwer erkämpften 3:2 -Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende beim VC Olympia Berlin ist am Sonnabend um 19 Uhr die zweite Stützpunktmannschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes in der Schöneicher Lehrer-Paul-Bester-Halle zu Gast.

Das Volleyball-Internat Frankfurt/Main ist das älteste des DVV und kann auf eine langjährige, erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken.

Zahlreiche Nationalspieler sind durch die hessische Kaderschmiede schon hervorgebracht worden, auch wenn ihr in den letzten Jahren die Internate in Berlin und Friedrichshafen ein wenig den Rang abgelaufen haben.

Nach zweijähriger Pause ist das VIF mit den Spielern der Jahrgänge 1993 bis 1996, die in den Vorjahren in der Regionalliga ihre ersten Erfahrungen im Männerbereich sammelten, wieder mit einem Sonderspielrecht in die 2. Bundesliga Nord zurückgekehrt.

Um dieses Spielrecht (die Stützpunktmannschaften können nicht absteigen, die Spiele gehen aber voll in die Wertung ein) gab es jedoch im letzten Jahr erhebliche Unstimmigkeiten zwischen der Deutschen Volleyball-Liga (DVL), den betroffenen Vereinen und dem DVV, da das Bundesland Hessen eigentlich zum Einzugsbereich der 2. Bundesliga Süd gehört.

In einer "Nacht- und Nebelaktion" wurde dieses Spielrecht aber trotz Ablehnung durch Vereine und DVL kurz vor Saisonbeginn vom DVV-Präsidenten Werner von Moltke noch durchgesetzt.

Dieses Ungemach vergangener Tage spielt aber am Samstag (noch) keine Rolle, denn es geht für die TSGL Schöneiche nicht nur um zwei weitere Bundesligapunkte, sondern auch um das Erreichen der ehrgeizigen 30 Punkte-Marke. Es wäre in der fünfjährigen Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga erst das zweite Mal, dass die Randberliner diese Hürde überspringen würden, auch wenn es in dieser Saison erstmals eine Liga mit 15 Mannschaften und dadurch natürlich auch mehr Spiele gibt.

Dennoch ist es nach dem Fast-Abstieg der letzten Saison und dem erneuten "Umbau" der Mannschaft inkl. Trainer schon ein großer Erfolg, dass dieses Ziel überhaupt als realistisch ausgeben werden kann.

Das gesamte Team der TSGL freut sich deshalb über die Unterstützung seiner Fans auch im vorletzten Heimspiel der Saison und hofft, mit ihnen gemeinsam wieder ein Volleyballfest feiern zu können...


2.BL | Knapper, aber verdienter Derbysieg für Schöneicher Volleyballer

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Mit Kampf zum Sieg | Foto: www.foto-herfet.de
(18.03.12/bkö)
Nahezu alle Experten hatten im Vorfeld des Berlin-Brandenburg-Derbys in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord ein enges Match zwischen dem VC Olympia Berlin und der TSGL Schöneiche erwartet. Und sie sollten Recht behalten: Die Gäste aus dem Berliner Umland setzten sich vor ca. 150 Zuschauern - der Großteil davon Fans aus Schöneiche - erst im Tie-Break mit 3:2 (25:21, 20:25, 25:20, 23:25, 15:11) -Sätzen nach 107 Spielminuten durch und behaupteten damit ihren 6. Tabellenplatz vor dem Rumelner TV Duisburg.

TSGL-Trainer Björn Matthes standen für das Derby wieder einmal nur 10 seines eigentlich 14 Spieler umfassenden Kaders zur Verfügung. Neben den langzeitverletzten Kevin Meusel, Mewes Goertz und Paul Boock fehlte auch noch Außenangreifer Michael Herbig wegen eines OP-Termins. Deshalb stellten sich auf den Mittelblock- und Außenpositionen Christian Guß und Alexander Bartosch (Mitte), sowie Henry Curin und Willi Becker (Außen) quasi von allein auf. Im Zuspiel begann Florian Schaarschmidt, auf Diagonal Florian Perlick und als Libero Philipp Jentczak.

Den ersten Satz dominierte die TSGL von Beginn an und konnte ihren Vorsprung beim 19:14 erstmals auf fünf Punkte ausbauen. Zwar kamen die Gastgeber noch einmal bis auf 19:17 heran, aber zum Satzende hin wuchs der Vorsprung wieder auf vier Punkte an. (25:21) Ab dem zweiten Durchgang legten die jungen Spieler des VCO ihren Respekt vor den erfahreneren Gästen dann jedoch endgültig ab und wollten augenscheinlich eine zweite 0:3 -Schlappe wie im Hinspiel mit aller Macht verhindern. Dies gelang ihnen dann auch recht schnell, denn sie konnten den zweiten Spielabschnitt deutlich und verdient mit 25:20 für sich entscheiden.

Im dritten Satz dann wieder ein umgekehrtes Bild: Die Schöneicher - angeführt von ihren besten Punktesammlern Willi Becker und Florian Perlick - konnten sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von bis zu 8 Punkten herausspielen. Und auch wenn dieser zum Ende hin wieder bis auf fünf Zähler zusammenschmolz, war das deutliche 25:20 nie wirklich in Gefahr.

Damit hatte dieses Spiel aber seinen Kulminationspunkt längst nicht überschritten, denn die von ihrem holländischen Trainer Ralph Post offensichtlich bestens auf den Gegner eingestellten Berliner, gaben sich noch lange nicht geschlagen. Mit druckvollen und gezielten Aufschlägen setzten sie die Annahme der Gäste kontinuierlich unter Druck und erschwerten in der entscheidenden Phase des vierten Satzes den Spielaufbau der TSGL erheblich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen und in dem die Gastgeber knapp mit 25:23 die Oberhand behielten.

Dieses enge Match setzte sich zunächst auch im alles entscheidenden Tie-Break fort. Beim 8:7 für den VCO wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Danach schien aber noch einmal ein Ruck durch die Schöneicher Reihen zu gehen und die routinierten Spieler, wie Schaarschmidt, Perlick und Curin setzen die entscheidenden Akzente. Das der kurz zuvor zum Aufschlag für Christian Guß eingewechselte Matthias Penk den ersten Matchball beim 14:10 für die TSGL vergab, geriet angesichts des kurz darauf durch die Berliner verschlagenen Angriffsballs zu einer eher lustigen Anekdote am Rande, die der Mannschaft nach alter Volleyballersitte neben dem Auswärtssieg auch noch eine willkommende Erfrischung nach einem der nächsten Trainingsabende bescheren dürfte.

Björn Matthes war dann im anschließenden Trainerinterview zunächst auch erst einmal nur froh "dieses Spiel überhaupt gewonnen zu haben!". "Wir wussten, dass es in der zweiten Saisonhälfte immer schwerer ist, gegen den VCO zu bestehen und sind deshalb mit viel Respekt, aber natürlich nicht mit Angst angereist." so der junge Schöneicher Coach, der in der kommenden Woche seinen 31. Geburtstag feiert.

Seine Mannschaft hat dann am nächsten Sonnabend im Heimspiel gegen des Volleyball-Internat Frankfurt/Main (19 Uhr in der Lehrer-Paul-Bester-Halle) die Gelegenheit, ihm mit einem weiteren Sieg ein nachträgliches Geschenk zu machen...

TSGL Schöneiche: Florian Schaarschmidt, Matthias Penk, Florian Perlick, Marek Wenzel, Henry Curin, Willi Becker, Christian Guß, Alexander Bartosch, Philipp Jentczak, Carlo Richardt.


2.BL | TSGL zum Derby in die Hauptstadt

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Netzaktion | Foto: Nikolai Saratow
(15.03.12/bkö)
Einige Spieler und auch der Trainer der TSGL Schöneiche müssen zum Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga Nord an diesem Samstag nicht einmal so weit fahren, wie sonst zum Training oder Heimspiel ins Umland ihrer Heimatstadt: In der Berliner Anton-Saefkow-Halle im Stadtteil Lichtenberg wird um 19 Uhr das Spiel zwischen dem VC Olympia Berlin und den Randberliner Gästen angepfiffen und verspricht einiges an Spannung.

Zwar konnte die TSGL ihr Heimspiel gegen die jungen Berliner im November letzten Jahres klar mit 3:0 gewinnen, aber dieses Ergebnis dürfte in der Zwischenzeit nur noch wenig Aussagekraft über die derzeitigen Kräfteverhältnisse besitzen.

Die Talente des Deutschen Volleyballverbandes, die beim VCO konzentriert sind und mit einem Sonderspielrecht in der 2. Bundesliga starten, haben sich seit der Amtsübernahme des holländischen Junioren-Bundestrainers Ralph Post kontinuierlich gesteigert und sind in dieser Saison bereits in neun Punktspielen als Sieger vom Parkett gegangen.

TSGL-Trainer Björn Matthes sieht deshalb auch eine schwere Aufgabe auf seine wiederum ersatzgeschwächte Mannschaft zukommen: "Es war schon zu meiner VCO-Zeit so, dass sich das intensive Training unter Internatsbedingungen im Saisonverlauf auch positiv auf die Ergebnisse ausgewirkt hat. Während bei den "normalen" Mannschaften die lange Saison ihre Spuren hinterlassen hat und von Einigen bereits das Saisonende herbeigesehnt wird, werden die Junioren von Spiel zu Spiel immer besser!"

Und daran hat sich anscheinend nicht viel geändert. Gerade in heimischer Halle machen die "jungen Wilden" jedem Gegner das Leben äußerst schwer. Die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte kamen meist nur hauchdünn mit einem blauen Auge davon, während die Teams aus den unteren Regionen fast ausnahmslos als Verlierer vom Feld schlichen.

Die Schöneicher sind also gewarnt und werden den Gegner sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen. Kapitän Florian Schaarschmidt, der im letzten Heimspiel gegen die "TeBus" nach längerer Verletzungspause wieder voll ins Geschehen eingreifen konnte, hofft auch auf die Unterstützung von den Rängen: "Es wäre für das Team ein zusätzlicher Ansporn, wenn wieder viele unserer Fans den Weg in die Hauptstadt finden würden!" hofft er auf eine echte Derby-Atmosphäre...


Aktuell | Neue Abteilungsleitung Volleyball bei der TSGL Schöneiche

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Robert Döbler
(12.03.12/bkö)
Während einer Abteilungs-Mitgliederversammlung, die am 10. März vor dem Zweitligaspiel gegen den VCB Tecklenburger Land stattfand, haben die anwesenden Mitglieder auch eine neue Abteilungsleitung Volleyball der TSGL Schöneiche gewählt.

Zunächst gab jedoch der scheidende Abteilungsleiter Bert Körber einen Rückblick auf 10 erfolgreiche Jahre seiner Amtszeit, die mit dem Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die 2. Bundesliga im Jahr 2007 ihren Höhepunkt hatte.

Das es auch in der Saison 2012/2013 nun bereits im sechsten Jahr in Folge Bundesliga-Volleyball in Schöneiche zu erleben gibt, steht heute bereits fest. Und das ist natürlich das Ergebnis der aufopferungsvollen, ehrenamtlichen Arbeit von vielen Verantwortlichen und Helfern, die in den letzten Jahren einen Großteil ihrer Freizeit für den Schöneicher Volleyball geopfert haben.

Beispielhaft wurden von Körber hier die Sportfreunde Heiko Kleister (Teammanager & Hallensprecher), Dirk Leonhardt (Vorstand), Anja Müller & René Jerratsch (Jugendarbeit), Matthias Lohrisch (Marketing) und Norbert Carmesin (Betreuer 2.BL) genannt.

Vor der Wahl der neuen Abteilungsleitung gaben TSGL-Jugendwart René Jerratsch und FSJ-ler Paul Schürmann einen interessanten Bericht über Vergangenheit und Zukunft der Volleyball-Jugendarbeit und beantworteten anschließend auch noch einige Fragen der Versammlungsteilnehmer. Bert Körber informierte dann über die geplante neue Struktur der Verantwortlichkeiten im Schöneicher Volleyball (u.a. durch Bildung eines sog. Bundesligabeirates) und stellte die Kandidaten für die anschließende Wahl vor.

Zur Wahl als neuer Abteilungsleiter stellte sich der 34-jährige, langjährige Kapitän der 1. Herrenmannschaft Robert Döbler und wurde von den Anwesenden ebenso einstimmig gewählt, wie die weiteren Mitglieder der neuen Abteilungsleitung.

Dies sind ab sofort René Jerratsch (Jugendkoodinator), Andreas Brühn (Finanzen), Michael Pech (Freizeitbereich) und Bert Körber (Bundesligakoordinator).

Robert Döbler dankte zum Abschluss im Namen aller Gewählten für das entgegengebrachte Vertrauen und versprach, dass sich die neue Leitung mit aller Kraft für die weitere positive Entwicklung der TSGL-Volleyballabteilung einsetzen werde.

Auch seine, auf die Wahl zum Abteilungsleiter automatisch folgende Zugehörigkeit zum TSGL-Gesamtvorstand und zum Bundesligabeirat wolle er nutzen, um die Interessen des Sports in und um Schöneiche würdig zu vertreten und weiter zu stärken.


2.BL | Mit Biss und Emotionen zum Erfolg im Klassiker

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Vorspannung | Foto: Herbig
(12.03.12/Uwe Wuttke)
Schöneiche (MOZ) Die Volleyballer der TSGL Schöneiche hatten am Sonnabend offenbar noch einiges vor. Jedenfalls benötigten die Randberliner in ihrer Heimpartie der 2. Bundesliga Nord gegen den VCB Tecklenburger Land lediglich 78 Minuten, um die als Klassiker ausgerufene Partie mit 3:0 (25:21, 25:21, 27:25) zu gewinnen.

Für Schöneiches Zweitliga-Verantwortlichen Bert Körber ein überraschendes Ergebnis. „Eigentlich gehen unsere Spiele gegen Tecklenburg immer in den Tiebreak“, schmunzelte er nach  dem letzten Ballwechsel erfreut. Ganz stimmt seine Erinnerung nicht, denn in den beiden vergangenen Jahren gewann die TSGL ihre Heimspiele gegen die Westdeutschen mit 3:1 und 3:0.

So klar wie das Resultat es ausdrückt, verlief die Partie nicht. „Die Sätze waren ja umkämpft“, fand Tecklenburgs Trainer Uwe Wallenhorst. Er hätte zu gerne bereits in Schöneiche die Punkte 29 und 30 auf der Habenseite verbucht, denn so viele Zähler hatte der VCB noch nie in einer Saison gesammelt. Durch den Sieg der Schöneicher bleiben die Gäste bei 28 Pluspunkten stehen, während die TSGL nun dem Tabellennachbarn mit 26 Pluspunkten als Sechster auf die Pelle rückt.

Dass die Mannschaft den Sieg wollte, zeigte sie von Beginn an. Nach den Niederlagen  gegen die beiden Spitzenteams  Wuppertal (0:3) und Lüneburg (1:3) sowie Delbrück (2:3) hatte Trainer Björn Matthes eine andere Einstellung von seinem Team gefordert. „Wir hatten zwar in diesen Spielen Pech, aber wir haben uns auch selbst geschlagen, weil der letzte Biss fehlte. Den wollten wir uns zurückholen.“  Das schaffte die Mannschaft eindrucksvoll.

Dabei ließ sie sich auch von kurzzeitigen Rückständen im ersten Satz nicht aufhalten. Angetrieben von Zuspieler Florian Schaarschmidt erkämpfte sich die Mannschaft in der Endphase des Durchganges eine Drei-Punkte-Führung (23:20) und entschied den Satz mit 25:21 für sich. Auch im zweiten Abschnitt brachte die Endphase den Vorteil für die TSGL. Schmetterschläge von Henry Curin und einen Block von Christian Guss sorgten für den entscheidenden Vorteil bei 23:21. Diesen Vorsprung die Mannschaft verwandelte mit einem Doppelblock zum 25:22 gleich im ersten Satzball zum 2:0.

Im dritten Durchgang schien den Gästen schnell der Nerv gezogen. Schöneiche führte mit 3:0. Doch Tecklenburg gab nicht klein bei, glich zum 3:3 aus. Was folgte war ein Spiegelbild der vorangegangenen Spielabschnitte. In der Anfangsphase durften die Gäste noch an einem Satzgewinn schnuppern, führten 8:6 und 11:9, aber je näher das Satzende kam, um so bissiger agierten die TSGL-Volleyballer.

Dabei zeichneten sich nicht nur die Spieler der Stammsechs, neben Hauptangreifer Florian Perlick und Curin auch Publikumsliebling Willy Becker, aus. Die von der Bank gekommenen Marek Wenzel  oder Alexander Bartosch punkteten ebenso wie Libero Philipp Jentczak sich in der Feldabwehr bei den teilweise hammerharten Aufschlägen der Gäste steigerte. Bei 24:25 hatte Tecklenburg mit einem Satzball die letzte Chance, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Aber Curin schmetterte diesen ab. Ein Block von Willy Becker und ein verschlagener Ball der Gäste brachten die nötigen Punkte zum verdienten Sieg.


2.BL | Volleyball-Klassiker

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(07.02.12/mego)
Am Samstagabend (19:00 Uhr) kommt es in der 2.Volleyball Bundesliga Nord zum Klassiker zwischen der TSGL Schöneiche und dem VCB Tecklenburger Land. Schaut man sich die bisherige Ergebnisbilanz an, so scheinen die Schöneicher klarer Favorit zu sein. Doch ein Spiel wird nicht vor Anpfiff auf dem Zettel, sondern erst auf dem Spielfeld entschieden.

Genau diese Philosophie versucht TSGL Trainer Björn Matthes seinen Schützlingen für den Klassiker mit auf den Weg zu geben. Große Motivationsreden muss er dabei nicht schwingen – eher seine Spieler bremsen, denn die beiden konkurrierenden Teams kennen sich schon seit den Aufstiegsspielen zur 2.Volleyball Bundesliga im Jahr 2007.

Seitdem gab es in 11 Aufeinandertreffen sagenhafte 8 Siege für die Randberliner. Zuspieler und Mannschaftskapitän Florian Schaarschmidt bestritt alle Spiele für die TSGL Schöneiche und freut sich nicht nur auf die heimischen Fans, sondern auch auf den Gegner: „Egal ob im Auswärts- oder Heimspiel, die Fans sind das besondere bei diesem Klassiker, denn die geben von außen so viel Emotionen ins Spielfeld  – das färbt auf uns ab. Hinzukommt der unbedingte Siegeswille, den die Tecklenburger immer an den Tag legen – das spornt uns sowieso erst recht an“.

Vor dem Spiel muss Trainer Björn Matthes jedoch zwei schlechte Nachrichten hinnehmen, denn mit Mittelblocker Kevin Meusel (Meniskus- und Bänderschaden) und Außenangreifer Mewes Goertz (schwerwiegender Bandscheibenvorfall) fallen bis Saisonende zwei seiner Schützlinge aus.


2.BL | Fünfsatzniederlage gegen Delbürck

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Erfolg blieb aus | Foto: Nikolai Saratow
(26.02.2012/mape)
Die Zweitligavolleyballer der TSGL Schöneiche mussten sich auswärts nach 110 Spielminuten der DJK Delbrück geschlagen geben. Die 270 Zuschauer sahen ein enges aber nicht hochklassiges Fünfsatzspiel, in dem die Schöneicher im alles und entscheidenden Satz mit 14:16 das Nachsehen hatten. Damit revanchierten sich die Delbrücker für die knappe 2:3 Niederlage aus der Hinrunde und konnten wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln. Die Randberliner um Trainer Björn Matthes bleiben trotz der Niederlage weiter auf Platz 6 in der 2.Volleyball Bundesliga Nord.

Und eben jener Matthes hatte sich den Ausgang der Partie sicherlich anders vorgestellt. Nach zuletzt zwei Niederlagen, in denen spielerisch nicht das volle Potential ausgeschöpft wurde, erwarte er zumindest eine Art Trotzreaktion. Der erste Satz konnte noch Dank einer Aufschlagserie von Diagonalangreifer Florian Perlick mit 25:20 gewonnen werden. Bereits im zweiten Durchgang merkte man den Ostwestfahlen jedoch bereits an, dass sie sich für die bittere Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren wollten.

Vor allem im kämpferischen Bereich waren die Spieler der DJK Delbrück den Schöneichern überlegen. Da die Aufschläge der Randberliner nicht druckvoll genug waren, mussten überdurchschnittlich viele Punkte über die Mitteposition hingenommen werden. Die beiden gut Aufgelegten Mittelblocker Delbrücks punkteten das gesamte Spiel über fast nach belieben. Schöneiche hatte im zweiten Satz mit 20:25 das Nachsehen, konnte nach dem dritten Durchgang jedoch wieder in Führung gehen. Streckenweise konnten viele spielerische Akzente gesetzt werden, die Block-Feldabwehr trug einen erheblichen Teil zum 25:21 Satzgewinn teil.

Die Delbrücker standen mit dem Rücken zur Wand – und riskierten viel. Die sich im mitten im Abstiegskampf befindende Mannschaft von Trainer Uli Kussin setzte sich am Beginn des Satzes ab und erzwang die Spielentscheidung im Tiebreak mit einem Satzgewinn (25:20). Dort waren die Randberliner nicht mehr bissig genug, um die Gastgeber zu schlagen. Kaum ein Punkt nach eigenem Aufschlag konnten sich die Schöneicher erspielen. Erst als Delbrück einen Matchball hatte, wurde ein Angriff über die Mitte gestoppt und der Spielstand wieder ausgeglichen (14:14). Die Randberliner mussten erneut einen Matchball abwehren. Der Angriff von Außenangreifer Henry Curin war jedoch nicht zwingend genug, im Gegenzug verwandelte der starke Tobias Daniels seinen Angriffsschlag und besiegelte dadurch die Schöneicher Niederlage.


2.BL | Zwei indiskutable Durchgänge

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Wenzel mit Grippe nicht dabei | Foto: N. Saratow
(20.02.12/mape)
Mit einem 1:3 (25:21, 14:25, 31:33, 16:25) kehren die Volleyballer der TSGL Schöneiche vom Tabellenführer aus Lüneburg zurück. Dabei hatten die Randberliner gerade im dritten Satz die Chance, dem Spiel einen anderen Verlauf zu geben.

Trainer Björn Matthes musste ohne Mittelblocker Kevin Meusel (Knie-Op), Außenangreifer Mewes Goertz (Entzündung im Knie) und Diagonalangreifer Marek Wenzel (Grippe) in die Hansestadt reisen. Wie schon im bisherigen Saisonverlauf zeigt der breit aufgestellte Kader seine Vorteile, ist man doch gegen einige Ausfälle zumindest gut gewappnet. Und die Schöneicher setzen die Überraschungs-Mannschaft der Saison, die SVG Lüneburg, schon in den ersten Punkten des Spiels gehörig unter Druck. Konsequent und ohne große Schwächephasen bestimmten sie das Spiel und gewannen verdient 25:21.

Im zweiten Satz lagen die Randberliner wieder schnell in Führung. Nach einem zwischenzeitlichen 9:6 gelangen im Anschluss aber nur noch ganze fünf Punkte. Lüneburg hingegen schaffte 19. Quasi ohne Gegenwehr wurde der Satzgewinn dem Tabellenführer überlassen. Im dritten Durchgang nahm Matthes auch bereits eine frühe Auszeit (2:3), um das Spiel nicht völlig aus der Hand gleiten zu lassen. Diese zeigte die erhoffte Wirkung, in der Folge entwickelte sich ein hochklassiger Satz, der mit einer strittigen Schiedsrichterentscheidung seinen dramatischen Höhepunkt fand. Das Glück war hierbei auf der Seite der Gastgeber.

So hochklassig der dritte Satz war, so unrühmlich war der letzte Abschnitt des Spiels. Viele individuelle Fehler im Angriff ließen schnell die Hoffnungen auf eine Wendung des Spiels verfliegen. Diagonalangreifer Florian Perlick wurde ausgewechselt und dafür ersatzweise Mittelblocker Christian Guss ins Spiel gebracht. Perlick fand nie richtig seinen Rhythmus und wirkte im letzten Durchgang seltsam lethargisch. Der schwache Auftritt gipfelte in einer gelben Karte für Libero Philipp Jentzack, nach einer weiteren strittigen Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns, die letztlich jedoch keine Relevanz mehr besaß. Die Szene war sinnbildlich für den Frust, der bei den Schöneichern herrschte.

„Ich werde einen Teufel tun und den beiden Schiedsrichtern den schwarzen Peter zuschieben“, so Björn Matthes in dem anschließenden Trainer-Interview, „Das war sicherlich unglücklich und auch ich habe es in dem Moment natürlich anders gesehen. Aber meiner Meinung nach hatten wir es selber in der Hand und hätten es gar nicht so weit kommen lassen müssen.“ Für diese Worte erntete Matthes anerkennenden Applaus vom großartigen Lüneburger Publikum. Danach fand er auch noch kritische Worte für seine Spieler: „Wir haben in den Sätzen eins und drei teilweise richtig guten Volleyball gespielt - was in den anderen beiden Durchgängen passierte war jedoch völlig indiskutabel. Da müssen wir einfach schauen, was uns für so eine konstante Leistung, wie sie die Lüneburger gebracht haben, noch fehlt. Und dafür werden die Grundlagen im Training gelegt.“


2.BL | TSGL tritt beim Tabellenführer an

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Kevin Meusel verletzt | Foto: Nikolai Saratow
(17.02.12/bkö)
Die Zweitliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche gastieren am Sonnabend um 20 Uhr beim Tabellenführer SVG Lüneburg. Das Team von Trainer Ronnie Kahrohs, der wie sein Mittelblocker Sven Tennert als Spieler auch schon das Schöneicher Trikot getragen hat, ist DIE Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison in der 2. Bundesliga Nord. Auch wenn die Salzstädter derzeit nur auf Grund von zwei mehr absolvierten Spielen gegenüber dem Tabellenzweiten (Erstligaabsteiger A!B!C Titans Bergisches Land) den Platz an der Sonne innehaben, so können sie sich doch schon seit einigen Spieltagen als Spitzenmannschaft behaupten und haben dadurch in Lüneburg und Umgebung eine wahre Volleyballeuphorie ausgelöst.

So erlebten am vorletzten Spieltag fast 1.000 Zuschauer in der restlos ausverkauften Gellersenhalle einen Kampf auf Biegen und Brechen gegen den Aufstiegsfavoriten aus Wuppertal, bei dem sich die Gastgeber dem Ligakrösus erst im fünften Satz hauchdünn geschlagen geben mussten. Nach der ebenso knappen Tie-Break Niederlage im Hinspiel und einem 0:3 -Ausrutscher zu Beginn der Saison beim SV Lindow-Gransee, war es erst die dritte Saisonniederlage für die SVG. Auch wenn die Mannschaft vor Beginn ihrer erst dritten Zweitligaspielzeit gezielt mit Erst-und Zweitligaerfahrenen Akteuren verstärkt wurde, haben wohl auch in Lüneburg selbst nur die wenigsten mit einer derartigen Leistungsexplosion gerechnet.

Bei der TSGL Schöneiche rechnet man sich trotz des scheinbar übermächtigen Gegners jedoch durchaus Chancen auf einen Überraschungscoup aus. Das Verletzungspech bleibt den Randberliner zwar weiterhin treu (auch Mittelblocker Kevin Meusel fällt mit einer schweren Knieverletzung bis zum Ende der Saison aus!), aber die Mannschaft von Trainer Björn Matthes sieht sich keinesfalls als Kanonenfutter für eine weitere Volleyballparty in Lüneburg: "Wir können absolut befreit aufspielen und wollen daraus unsere Kraft schöpfen, den Tabellenführer vielleicht vom Thron zu stoßen. Ich bin sicher, dass meine Mannschaft aus den Fehlern des letzten Heimspiels gegen Wuppertal gelernt hat und sich die erarbeiteten Chancen zum Satzende nicht mehr so leicht nehmen lassen wird!" so der junge Schöneicher Coach selbstbewusst.


2.BL | Die Titanen nur kurz ins Wanken gebracht

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Leider nicht erfolgreich | Foto: Nikolai Saratow
(13.02.12/MOZ)
Schöneiche (MOZ) Auch das Rückspiel gegen den Aufstiegsfavoriten A!B!C! Titans Bergisches Land aus Wuppertal haben die Volleyballer der TSGL Schöneiche in der 2. Bundesliga Nord mit 0:3 verloren. Dabei waren sie aber in zwei Durchgängen (26:28, 23:25) knapp vor einem Satzgewinn.

Diese Tatsache ließ den jungen TSGL-Trainer Björn Matthes milde über die zahlenmäßig klare Niederlage in der heimischen Halle an der Dorfaue urteilen. "Wir müssen die Köpfe nicht hängen lassen. Obwohl es angesichts des Spielverlaufes etwas enttäuschend ist, dass wir nicht wenigstens einen Satz gewonnen haben. Wir haben gegen einen starken Gegner zwei Sätze lang sehr gut gespielt, uns aber selber nicht belohnt", sagte der 30-Jährige, der in der vergangenen Saison noch selbst das Trikot der Wuppertaler als Spieler getragen hatte.

In den angesprochenen Sätzen offenbarte sich auch der Unterschied zwischen beiden Mannschaften. Während bei den die Randberlinern, deren Etat geschätzt ein Sechstel des Kontrahenten beträgt, alle Spieler einer Arbeit nachgehen oder studieren, beschäftigen die Westdeutschen rund eine Handvoll Profis aus aller Herren Länder - Finnland (Tomi Rumponen), Dänemark (Daniel Thomsen, Peter Lyck Hansen), Kanada (Anthony Zylstra), Polen (Michal Kotas), deren Trainingsumfang ein Vielfaches beträgt. "Dieser Trainingsvorsprung war der Unterschied. Die waren auch in engen Situationen sicher und haben einfach die Aufgaben und Schmetterbälle übers Netz gehauen", fand Geburtstagskind Matthias Penk, der 24 Jahre alt wurde.

Bereits im ersten Satz hatten die Schöneicher eine Lehrstunde in Sachen Block, Annahme und Spielaufbau erhalten. Dieser ging schmerzhaft mit 16:25 verloren. Dennoch rafften sich die Gastgeber auf. Bei 20:19 führte die TSGL im zweiten Abschnitt unter dem Jubel ihres begeisterten Publikums erstmals. Titans-Trainer Georg Grozer nahm zwei Auszeiten, die nicht zu fruchten schienen. Aber bei drei Satzbällen scheiterte Schöneiche durch leichte Fehler bzw. einen ins Aus geschlagenen Aufschlag. Auf der anderen Seite schlug der Däne Lyck Hansen clever den Schöneicher Block an und sicherte den Titanen den zweiten Satz.

Auch im dritten Durchgang spielten die Gastgeber durchaus stark auf. Matthes: "Da haben die Jungs locker und mit Biss gezeigt, was in ihnen steckt. Ich habe keinen großen Unterschied mehr zwischen beiden Mannschaften gesehen." Die Folge, war nach dem kuriosen Punktgewinn durch einen Verzweiflungsschlag von Florian Perlick ins gegnerische Feld und einem Missverständnis der Titans, eine 20:16-Führung. Aber auch dieser Vorsprung schmolz. Zwei Blocks gegen Schmetterbälle von Willi Becker sowie Perlick bedeuteten Satz- und Spielverlust.So war die Partie nach 77 Minuten beendet, ohne das die Schöneicher ihr erhofftes Minimalziel erreicht hatten. Es war der Wermutstropfen auf eine starke Leistung.

TSGL Schöneiche:
Mathias Penk, Michael Herbig, Florian Perlick, Philipp Jentczak, Alexander Bartosch, Carlo Richardt, Christian Guss, Willi Becker, Paul Boock, Henry Curin


2.BL | Den "Titanen" den Kampf angesagt

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Harmonie auf dem Feld | Foto: Nikolai Saratow
(09.02.12/bkö) 
Zu einem der Höhepunkte der Saison in der 2. Bundesliga Nord empfangen die Volleyballer der TSGL Schöneiche am Samstag um 19 Uhr den absoluten Aufstiegsfavoriten und "heimlichen" Tabellenführer, die A!B!C TITANS Bergisches Land aus Wuppertal.

Die Mannschaft von Trainer und Volleyball-Legende Georg Grozer (Senior) hat am letzten Wochenende beim Spitzenspiel in Lüneburg dem bisherigen Tabellenführer die dritte Saisonniederlage beigebracht und ist nun ihrerseits mit nur zwei Niederlagen, aber zwei Spielen weniger wieder in der Vorhand im Kampf um den (Wieder-) Aufstieg ins deutsche Volleyball-Oberhaus.

Das Team vom "Hammer Schorsch", der in seiner aktiven Zeit zu den herausragenden Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Volleyballszene gehörte, rekrutiert sich aus einer illustren Schar von Volleyball-Profis aus Kanada, Dänemark, Finnland und Polen, sowie einigen jungen deutschen Talenten. Auch Grozers jüngster Sohn Tom gehört zum Kader und möchte sicher in die Fußstapfen seines Vaters und seines älteren Bruders Georg (Junior) treten, der seit mehreren Jahren zum Stammaufgebot der deutschen Nationalmannschaft gehört.

TSGL-Trainer Björn Matthes stand in der vergangenen Saison selbst noch im Kader der Westdeutschen in der 1. Bundesliga. Er verletzte sich zur Mitte der Saison allerdings so schwer, dass er nicht mehr auf das Parkett als Aktiver zurückkehren und deshalb seine Erfahrung aus einem Jahrzehnt als Volleyballprofi nicht mehr mit einbringen konnte.

Somit stiegen die "Bergischen", die mit ihrem Vorgängerverein SV Bayer Wuppertal seit einer halben Ewigkeit zu den Topadressen im deutschen Volleyball gehörten und mehrere deutsche Meistertitel errangen, erstmals in die Zweitklassigkeit ab.

Die TSGL verlor das Hinspiel an der Wupper im Oktober letzten Jahres scheinbar deutlich mit 0:3 Sätzen, hatte aber durchaus Chancen, zumindest einen Satz zu gewinnen. In der Zwischenzeit hat sich aber viel getan in Schöneiche: Das erwähnte Pech von Björn Matthes hat sich für die TSGL zu einem Glücksfall entwickelt, denn der junge (Neu-) Trainer und sein Team eilten nach dem durchwachsenen Saisonstart von Sieg zu Sieg und haben von den letzten 10 Punktspielen nur eines verloren.

Dabei haben die Schöneicher auch die beiden bisher einzigen Bezwinger der scheinbar übermächtigen TITANS (VCB Tecklenburger Land und Rumelner TV) gleich im nächsten Spiel nach ihren Sensationserfolgen im Tie-Break niedergerungen. Warum sollte das also nicht auch gegen die "Titanen" selbst gelingen!? "Wir werden die beiden Punkte jedenfalls nicht kampflos herschenken. Wenn die Wuppertaler bei uns den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg machen wollen, müssen sie uns einfach nur besiegen!" sagt TSGL-Kapitän Florian Schaarschmidt mit einem Lächeln und denkt dabei evtl. an einige Spiele in der Vergangenheit, als vermeintlich "Unbezwingbare" in Schöneiche mit gesenkten Köpfen aus der Halle schlichen...


2.BL | "Wenn Volleyball einfach wäre, würde es Fußball heißen!"

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Jubel | Archivfoto: Nikolai Saratow
(05.02.12/bkö)
Es war wieder ein denkwürdiger Volleyballabend, den die gut 300 Zuschauer in der Kieler Hein-Dahlinger-Halle am Samstag zu später Stunde erleben durften. Wie bisher immer bei den Auseinandersetzungen zwischen dem gastgebenden Volleyballteam Kiel und der TSGL Schöneiche in der 2. Bundesliga Nord fiel die Entscheidung an der Förde erst im fünften Satz. Diesmal allerdings - anders als in den beiden Jahren zuvor - nach exakt 114 Spielminuten für die Gäste aus Brandenburg. (21:25, 25:13, 25:17, 23:25, 15:12)

Durch diesen vierten Tie-Break-Erfolg der Saison hat die Mannschaft von Trainer Björn Matthes nicht nur eine makellose Fünfsatz-Bilanz, sondern auch ihren 6. Tabellenplatz weiter gefestigt, da der unmittelbare Verfolger Rumelner TV durch eine Entscheidung "am grünen Tisch" sein Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin mit 0:3 Sätzen verloren und nun sechs Punkte Rückstand auf die Randberliner hat. Der Weg zum neunten TSGL-Sieg aus den letzten 10 Spielen kam aber für alle Beteiligten einer emotionalen Achterbahnfahrt gleich, die ihren Höhepunkt in einem absolut unglaublichen vierten Satz fand.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich die Kieler beim Stand von 14:10 aus ihrer Sicht erstmals einen 4-Punkte Vorsprung herausspielen konnten. Schöneiche kam zwischenzeitlich zwar noch einmal bis auf einen Punkt heran (20:21), aber zum Ende des ersten Satzes hatten die Gastgeber relativ leichtes Spiel und gewannen ungefährdet mit 25:21.

Doch wie schon eine Woche zuvor im Derby beim SV Lindow-Gransee folgte die Reaktion der TSGL umgehend: In den Sätzen zwei und drei drückten die Gäste dem Spiel eindeutig ihren Stempel auf und gewannen deutlich und verdient mit 25:13 und 25:17.

Auch im vierten Durchgang setzte sich die Überlegenheit der Schöneicher zunächst fort. Zuspieler Matthias Penk setzte weiterhin klug seine Angreifer ein und der Block "pflückte" einen Ball nach dem anderen herunter. Diagonalangreifer Florian Perlick - der unter der Woche wegen einer Erkältung nicht trainieren konnte - brachte die Abwehr der Kieler bis dahin u.a. mit etlichen "gelegten" Bällen fast zur Verzweiflung und seine Teamkollegen auf den Mittel- und Außenpositionen (Henry Curin, Willi Becker, Kevin Meusel und Alexander Bartosch) punkteten ebenfalls fast nach Belieben.

Beim zwischenzeitlichen 14:6 für die TSGL schien dann nur noch die Höhe des dritten Satz-Erfolges der Gäste zur Disposition zu stehen und die ersten Kieler Fans verließen schon enttäuscht die Halle. Doch getreu dem Motto: "Wenn Volleyball einfach wäre, würde es Fußball heißen!" nahm das Spiel noch einmal eine Wendung, mit dem absolut Niemand in der Halle mehr gerechnet hatte.

In dem Maße, in dem sich bei der TSGL im Gefühl des sicheren Sieges der Schlendrian einschlich, glaubten die VTK-Spieler plötzlich wieder an sich und holten unter dem ohrenbetäubenden Jubel ihrer Fans Punkt für Punkt auf. Kiels Diagonalangreifer Florian Lüdike setzte dann mit einem Aufschlag-Ass den Schlusspunkt unter diesen dramatischen und verrückten vierten Satz. (23:25)

Für die Qualität des Schöneicher Teams der Saison 2011/12 spricht jedoch die Art und Weise, wie sie sich nach diesem zu befürchtenden psychologischen "Knockout" sofort mit Beginn des entscheidenden fünften Satzes präsentierte: Man merkte jedem einzelnen Spieler den unbedingten Willen zur Wiedergutmachung der Schlappe aus dem vierten Satz an und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich bis zum 10:10 keine Mannschaft mit mehr als einem Punkt absetzen konnte.

Schließlich waren es ein wenig mehr Cleverniss und eine aufoperungsvoll kämpfende Feldabwehr um Libero Carlo Richardt, die den Ausschlag zum 15:12 und damit zum vielumjubelten fünften Auswärtssieg der Saison für die TSGL gaben.

"Wir haben heute gegen eine sehr gute Kieler Mannschaft gewonnen, die eine starke kämpferische Leistung gezeigt hat. Ich freue mich, dass meine Mannschaft den Kopf nach dem vierten Satz oben behalten und doch noch gewonnen hat." sagte ein sichtlich erleichterter Björn Matthes im direkt anschließenden Trainer-Interview vor den Zuschauern. Und TSGL-Kapitän Florian Schaarschmidt, der auf Grund massiver Rückenprobleme nur für den absoluten Notfall im Aufgebot stand, ergänzte: "Nun können wir am nächsten Sonnabend im Heimspiel gegen den Top-Favoriten aus Wuppertal befreit aufspielen und vielleicht die große Sensation schaffen. Ich hoffe sehr, dass ich der Mannschaft dann auch wieder aktiv helfen kann."

TSGL Schöneiche: Florian Schaarschmidt (C), Matthias Penk, Florian Perlick, Henry Curin, Willi Becker, Alexander Bartosch, Kevin Meusel, Christian Guß, Paul Boock, Carlo Richardt, Michael Herbig, Philipp Jentczak, Röbert Döbler. Trainer: Björn Matthes


2.BL | TSGL-Tross mit Auswärtsspiel im hohen Norden

(03.02.12/mape)
Die Zweitliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche bestreiten am kommenden Samstag um 20 Uhr an der Kieler Förde ihr zweites Auswärtsspiel in Folge. Nach dem Sieg im Brandenburger Derby sollen möglichst die nächsten zwei Punkte eingefahren werden.

Das Volleyball-Team Kiel steht aktuell auf dem 9. Tabellenplatz der 2. Bundesliga Nord, ist allerdings stärker einzuschätzen, als es die bisherige Platzierung vermuten lässt. Die Mannschaft von Trainer und Ex-Nationalspieler Thomas Kröger konnte nicht immer in Bestbesetzung antreten – auch bedingt durch einige aktive Beach-Volleyballer in den eigenen Reihen.

Wenn das Team allerdings komplett ist, wovon am Samstag auszugehen ist, dann haben sie in der bisherigen Saison reihenweise gute Spiele abgeliefert. Erst in ihrem letzten Heimspiel drehten die Spieler aus der Landeshauptstadt einen 0:2 Rückstand gegen Gransee/Lindow noch in einen letztlich deutlichen Sieg um. Die Woche darauf boten sie auswärts dem Tabellenführer aus Lüneburg lange Paroli, ehe sie sich im Tiebreak ganz knapp geschlagen geben mussten.

Für die Schöneicher wird es also eine schwere Hürde, will man aus Kiel die Punkte mit nach Hause nehmen. In den letzten zwei Jahren verlor man beide Auswärtsspiele, was dieses Jahr nun anders werden soll. Allerdings plagen Trainer Björn Matthes wieder einige Verletzungssorgen. Diagonalspieler Marek Wenzel muss mit dem Verdacht auf einen Muskelfaserriss pausieren, Außenangreifer Mewes Goertz ist noch lange nicht fit und zu allem Überfluss plagen Zuspieler Florian Schaarschmidt starke Rückenschmerzen.

„Hinzu kamen noch weitere Ausfälle die Woche, sodass wir nur mit knapp der Hälfte der Spieler aus unserem Kader trainieren konnten“, so Trainer Matthes „allerdings darf das keine Ausrede für die verbliebenen Spieler sein. Unser Kader ist groß genug und dazu sehr ausgeglichen besetzt. Ich weiß, dass wir in Kiel eine Chance haben werden und diese wollen wir in jedem Fall ergreifen.“

2.BL | Serie fortgesetzt - Erneuter Derbysieg in Gransee

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Mit Fans im Rücken | Foto: Nikolai Saratow
(30.01.12/bkö)
Auch in dieser Saison haben die Gäste nach dem brandenburgischen Derby in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord das Parkett der Granseer Dreifelderhalle als verdienter Sieger verlassen: Die TSGL Schöneiche setzte sich am Samstagabend vor ca. 350 Zuschauern - darunter wieder viele Fans aus Schöneiche - in einem spannenden, aber nicht hochklassigen (Kampf-) Spiel gegen den SV Lindow-Gransee mit 3:1 (21:25, 25:18, 25:23, 25:21) -Sätzen durch und hat damit ihren 6. Tabellenplatz weiter gefestigt.

Es war somit für die TSGL auch der dritte Erfolg im dritten Auswärtsspiel in Gransee und der insgesamt sechste im achten Aufeinandertreffen (inkl. Pokalspielen) seit dem Aufstieg der Nordbrandenburger in die 2. Bundesliga im Jahr 2009.

Es sollte bis zum ausgiebigen Jubel mit den eigenen Fans allerdings ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Björn Matthes werden, aber das war von beiden Seiten auch nicht anders erwartet, bzw. erhofft worden.

Lindow-Gransees Trainer Tom Schwenk hatte im Vorfeld öffentlich die Annahme der Schöneicher als Schwachstelle ausgemacht und die Gäste schienen diese These im ersten Satz auch zu bestätigen. Sowohl der seit längerer Zeit wieder als Libero eingesetzte Philipp Jentczak, als auch Willi Becker (spielte nach einer dreiwöchigen Verletzungspause erstmals wieder) und Henry Curin hatten vor allem mit den Aufschlägen von Lindows Diagonalangreifer Steffen Drößler und Zuspieler-"Oldie" Maik Schmiedecke ihre liebe Müh und Not. Hinzu kam die hitzige und aggressive Atmosphäre, die Mitte des Auftaktsatzes bereits in einer gelben Karte für Lindows Mittelblocker Toni Hellmuth gipfelte.

Schließlich ging dieser erste Satz mit 25:21 an die Gastgeber, aber die TSGL konterte im zweiten Durchgang mit einem deutlichen 25:18. Die Annahme hatte sich Stück für Stück stabilisiert und das gesamte Team den Kampf angenommen. Dies setzte sich dann auch nach der anschließenden 10-minütigen "Show-Pause" fort. Das Team um Zuspieler Matthias Penk lag während des gesamten dritten Satzes in Führung und ließ sich auch nach vermeidbaren Eigenfehlern nicht mehr von ihrer Linie abbringen. Bei den Gastgebern schlichen sich hingegen immer mehr Unsicherheiten und Eigenfehler ein, die einige einheimische Zuschauer mit Aussagen wie: "Das Abstiegsgespenst ist wieder da!" oder "Angst vor der eigenen Courage!" kommentierten.

Durch die Einwechselung ihres lettischen Neuzugangs Maksims Rostovcevs kam zwar wieder etwas mehr Sicherheit in die Annahme und das Angriffsspiel der Hausherren, aber auch er konnte den knappen Verlust des vorentscheidenden dritten Abschnitts für sein neues Team nicht mehr verhindern. (23:25)

Den vierten Satz machten die Randberliner dann zum Ende hin selbst noch einmal unnötig spannend. Beim 14:8 hatten sie sich schon einen scheinbar beruhigenden Vorsprung herausgespielt, der jedoch beim 20:18 wieder auf zwei Punkte zusammen geschmolzen war.

Doch mit Glück und Geschick verteidigten die Männer von Björn Matthes diesen Vorsprung nicht nur, sondern bauten ihn sogar wieder auf vier Punkte bis zum Satz- und Spielgewinn aus. (25:21) Mitentscheidend war auch die zwischenzeitlich etwas verloren gegangene Sicherheit und taktische Disziplin im Aufschlag. Hier zeichneten sich vor allem die beiden Mittelblocker Paul Boock und Alexander Bartosch aus, die auch sonst einen entscheidenden Anteil an diesem erneuten Derby-Erfolg für die TSGL hatten.

Damit dürfte in Schöneiche - anders als beim Lokalrivalen - für den Rest der Saison ein wenig mehr Ruhe und Gelassenheit herrschen, denn mit dem Abstieg muss man sich nun wohl nur noch theoretisch beschäftigen.

"Sollten wir am nächsten Wochenende auch noch in Kiel gewinnen, können wir zu diesem frühen Zeitpunkt eigentlich schon mit den konkreten Vorbereitungen für die sechste Zweitligasaison beginnen. Das kann man fast als ein kleines Wunder ansehen, wenn man bedenkt, mit welchen Ausfällen und Verletzungsproblemen wir über die gesamte Saison bisher zu kämpfen hatten. Ich bin wirklich stolz auf unser gesamtes Team!" sagte nach Spielende der TSGL-Marketingverantwortliche Matthias Lohrisch.

TSGL Schöneiche: Florian Schaarschmidt (C), Matthias Penk, Florian Perlick, Marek Wenzel, Henry Curin, Willi Becker, Michael Herbig, Paul Boock, Alexander Bartosch, Christian Guß, Kevin Meusel, Philipp Jentczak, Carlo Richardt.


2.BL | Schöneiche wird in Gransee "sehnsüchtig" zum Derby erwartet

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Archiv-Foto | Nikolai Saratow
(27.01.12/bkö)
Am Samstag um 18 Uhr steigt in der Dreifelderhalle in Gransee wieder das brandenburgische Derby zwischen dem SV Lindow-Gransee und der TSGL Schöneiche in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord.

Die Partien waren in der Vergangenheit fast immer sehr spannend und emotionsgeladen und das wird wohl auch bei der achten Auflage (inkl. Pokalspielen) seit dem Aufstieg der Nordbrandenburger im Jahr 2009 nicht viel anders sein.

Auch wenn die TSGL mit 5:2 Siegen in diesem Prestigeduell die Nase vorn hat, und auch die momentane Tabellensituation den Gästen die vermeintliche Favoritenrolle zuschiebt, ist der Ausgang der Partie wie immer absolut offen und nicht vorherzusagen. Die Gastgeber sind nach dem fast sensationellen 3. Platz in der Abschlusstabelle der Vorsaison mit ihrem bisherigen Abschneiden in dieser Spielzeit sicher nicht zufrieden und werden alles versuchen, gegen den Lokalrivalen endlich den ersten Bundesliga-Heimsieg einzufahren und damit wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

Die Schöneicher ihrerseits setzen die Hoffnungen darauf, dass sich bis zum Spielbeginn die großen Verletzungssorgen auf der Außen-/Annahme-Position etwas entspannen und Trainer Björn Matthes dadurch endlich wieder mehr taktische Möglichkeiten erhält, besonders in engen Situationen Einfluss auf das Spiel seiner Mannschaft zu nehmen. Gleichwohl geht man im TSGL-Lager trotz der 1:3 -Heimniederlage der Vorwoche gegen die TSG Solingen selbstbewusst und mit einer gewissen Vorfreude ins Derby.

"Die Spiele in Gransee sind auf Grund des begeisterungsfähigen und zahlreichen Publikums und der Tatsache, dass sich fast alle Spieler und Betreuer beider Teams schon seit Jahren gut kennen, immer ein Highlight der Saison." sagt TSGL-Zuspieler Matthias Penk. "Wir hoffen, dass uns wieder so viele Fans wie in den Vorjahren unterstützen und wir mit einer kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung erneut die Punkte aus dem Granseer "Hexenkessel" entführen können.", so der 23-jährige, der sich seit dieser Woche auch ganz offiziell "Schöneicher" nennen darf.

Hat er doch mit seiner Lebensgefährtin kürzlich einen Mietvertrag für eine Wohnung in der "Waldgartenkulturgemeinde" unterschrieben und damit auch ein kleines Zeichen für eine weitere langjährige Zusammenarbeit mit "seinem" Verein gesetzt. "Ich fühle mich nun bereits seit fünf Jahren sehr wohl bei der TSGL und möchte mich in Zukunft auch neben dem Spielfeld noch mehr in die Vereinsarbeit einbringen. Das wird durch den Wohnortwechsel von Berlin nach Schöneiche nun wesentlich leichter. Ich freue mich auf die nächsten Herausforderungen im privaten und sportlichen Bereich und bin sicher, den richtigen Schritt getan zu haben." Na dann. Auf die nächsten fünf Jahre...!?


2.BL | Siegesserie reißt gegen Solingen Volleys

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Probleme in der Annahme | Foto: N.Saratow
(22.01.12/mape)
Nach zuletzt sieben Siegen in Folge riss die Erfolgsserie der TSGL Schöneiche am Samstagabend vor heimischem Publikum. Die Volleyballer unterlagen in der 2. Bundesliga dem Favoriten aus Solingen verdient mit 1:3 (20:25, 20:25, 25:19, 22:25), verbleiben jedoch auf dem sechsten Tabellenrang.

Bereits nach fünf gespielten Minuten beim Spielstand von 6:7 wurde es verdächtig still in der mit knapp 200 Zuschauern besetzten Heimstätte der Schöneicher – ein Außenangreifer der TSG Solingen Volleys, die personell schon dezimiert angereist waren, hatte sich nach einer unglücklichen Aktion am Netzt den Fuß verletzt und musste nach minutenlanger Behandlungspause ausgewechselt werden. Wer von den Zuschauern dachte, dass das Spiel nun zu Gunsten der Schöneicher bereits (vor)entschieden war, wurde in den folgenden 100 Minuten vom Gegenteil überzeugt.

Die Mannschaft von Trainer Björn Matthes kam nur schwerfällig in die Partie, selten gab es klare Spielzüge und damit leicht erspielte Punkterfolge. „Im ersten Satz haben meine Jungs vielleicht einen Tick zu verbissen gespielt, sie wollten den Sieg zu sehr und sind dadurch verkrampft“, blickt Matthes auf den ersten Satz zurück, der mit 20:25 verloren ging. Erst im zweiten Durchgang stabilisierte sich die Annahme, wodurch die Gäste mit einem druckvollen Angriffsspiel kontrolliert werden konnten. Jedoch war die Führung nicht von langer Dauer. In den wichtigen Phasen zum Satzende hin machten die Gäste die entscheidenden Punkte und die Schöneicher unerklärliche Fehler – so ging der Satz trotz teilweise deutlicher Führung jedoch auch deutlich verloren (20:25).

Im dritten Durchgang spielte die Mannschaft fast konstant das Niveau, das die Zuschauer aus den letzten Wochen gewöhnt waren. Aus einer soliden Annahme heraus wurde erfolgreich über die Mittelpositionen gespielt, die Aufschläge fanden die richtigen Lücken, sodass die Spieler im Block wiederholt zupacken konnten. Mit 25:19 ging der Satz an die Heimmannschaft und verblieb dadurch zumindest im Spiel.

Im vierten Durchgang jedoch spielten die Gäste an diesem Abend ihre größten Trümpfe aus, die letztendlich auch über die gesamte Spieldauer entscheidend waren. „Die Solinger haben taktisch sehr clever gespielt und aus starken Abwehraktionen heraus immer wieder druckvolle Angriffe aufbauen können, das hat uns letztendlich das Genick gebrochen“, befand Zuspieler Matthias Penk nach der Partie. „Außerdem haben wir heute auch nie so richtig zu unserem Spiel gefunden, letztendlich sind wir selber Schuld an dieser Niederlage. An einem besseren Tag hätten wir das Spiel zumindest offener gestalten können.“ Jedoch spielen die Gäste nicht ohne Grund um die Meisterschaft mit und rangieren mit nur drei Niederlagen auf dem vierten Platz der Tabelle.

Am Ende jedoch klatschten die Fans trotzdem noch lange Beifall für die unterlegenen Schöneicher, wohl auch, weil sie in den letzten Heimspielen immer wieder hochklassigen Volleyball zu sehen bekamen. Teammanager Heiko Kleister sah die Niederlage auch nicht allzu dramatisch: „Da war heute vielleicht einfach nicht mehr drin. Außerdem sehe ich auch immer das Positive: Diese Niederlage legt vielleicht auch den Grundstein für eine weitere wunderbare Siegesserie.“ Dabei konnte er sich ein schmunzeln nicht verkneifen, denn am kommenden Samstag geht es zum Brandenburger Derby nach Gransee-Lindow.


2.BL | "Wir haben noch eine Rechnung zu begleichen"

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Schöneicher Jubel | Foto: Nikolai Saratow
(19.01.12/mape)
Nach dem erfolgreichen Rückrunden-Auftakt mit dem 3:2-Sieg gegen den Rumelner TV am letzten Wochenende hat die Mannschaft der TSGL Schöneiche ihre Siegesserie ausgebaut. Beachtliche sieben Partien am Stück hat man nun nicht mehr verloren und somit den sechsten Tabellenrang gefestigt. Die letzte Niederlage musste man im November bei den TSG Solingen Volleys einstecken – diese sind nun am Wochenende zu Gast an der Schöneicher Dorfaue.

Erst drei Niederlagen musste der Tabellen-Vierte im bisherigen Saisonverlauf einstecken. Die Solinger, die sich das Spielrecht des Vizemeisters Bayer 04 Leverkusen der vergangenen Saison erworben haben, gewannen zum Rückrunden-Auftakt in Kiel mit 3:1. Die Mannschaft von Trainer Helmut Weissenbach hat viele erfahrene und ehemalige Erstliga-Spieler in den Reihen und gehört zu den vier Teams der Liga, die um die Meisterschaft mitspielen. Neben Beach-Ass Stefan Windscheif (spielte letzte Saison noch für VV Human Essen) steht auch der aktuelle Beach-Europameister Julius Brink auf der Mannschaftsliste.

„Die Solingen Volleys sind von ihrer Spielweise her ähnlich wie die Rumelner in der letzten Woche“, erklärt Trainer Björn Matthes, „sie sind sehr spielstark und haben durch die Bank weg gute Einzelspieler. Wir sind sicherlich nicht Favorit in dieser Partie, wenn wir jedoch an die gute Mannschaftsleitung der letzten Woche anknüpfen können, werden wir in diesem Spiel unsere Chancen bekommen. Mit unseren Fans im Rücken können meine Jungs wieder vor einer tollen Kulisse spielen und vielleicht die entscheidenden paar Prozente mehr aus sich rausholen.“ In den eigenen Reihen muss Matthes auf der Position des Außenangreifers improvisieren. Neben dem langzeitverletzten Michael Herbig stehen auch die anderen Außenangreifer Willi Becker und Mewes Goertz für längere Zeit nicht zur Verfügung.

Mit dem Selbstbewusstsein der letzten Siege könnten die Schöneicher jedoch auch die Hinspiel-Niederlage wieder vergessen machen. Bei den Westfahlen unterlag man zwar mit 0:3, in den ersten beiden Sätzen war es aber eine ganz knappe Angelegenheit (30:32, 27:29, 22:25). „Das soll uns dieses Mal natürlich nicht noch mal passieren. Wir haben letzte Woche im Training hart gearbeitet und wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Wir haben gegen die Solinger noch eine Rechnung offen und wollen den Zuschauern ein tolles Spiel bieten“, gibt sich Schöneiches einziger Außenangreifer Henry Curin optimistisch vor der anstehenden Aufgabe.

Anpfiff ist am Samstag wie gewohnt um 19 Uhr in der Schöneicher Lehrer-Paul-Bester Halle.


2.BL | Kein Spiel für schwache Nerven

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Höhenflug geht weiter | Foto: Nikolai Saratow
(10.01.12/bkö) 
In einem an Spannung kaum zu überbietenden Volleyball-Krimi besiegte die TSGL Schöneiche am Sonnabend in eigener Halle den Rumelner TV aus Duisburg nach 105 Spielminuten mit 3:2 (25:21, 17:25, 17:25, 25:18, 15:13) -Sätzen und hat damit das siebente Punktspiel in Folge in der 2. Bundesliga Nord für sich entscheiden können. Die 250 Zuschauer in der Lehrer-Paul-Bester-Halle feierten ihr Team nach dem Abpfiff mit minutenlangen Ovationen und belohnten die Spieler und Trainer Björn Matthes damit für einen unvergesslichen Abend und eines der Highlights in der Schöneicher Bundesligahistorie.
 
Dabei hatten dem jungen Schöneicher Trainer vor dem Spiel - wie nahezu in der gesamten bisherigen Saison - die Verletzungsprobleme in seiner Mannschaft die Sorgenfalten auf die Stirn geschrieben. Von den vier Außenangreifern im Kader stand ihm nur noch Henry Curin zur Verfügung, da neben den langzeitverletzten Michael Herbig und Mewes Goertz nun auch noch Willi Becker definitiv passen musste. Er hatte sich in den letzten Wochen und Monaten trotz seiner starken Knieschmerzen selbstlos in den Dienst der Mannschaft gestellt und damit erheblich zum Höhenflug der TSGL beigetragen.
 
Nun war wieder einmal guter Rat teuer. Deshalb wurde unter der Woche kurzerhand Routinier Marek Wenzel vom Diagonal- zum Außenangreifer "umgepolt". Dieser machte im ersten Satz gegen den mit einigen ehemaligen Erstligaspielern gespickten Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet dann eine erstaunlich gute Figur auf der für ihn ungewohnten Position und hatte auch maßgeblichen Anteil am Gewinn des ersten Satzes. Trotz dieses positiven Auftakts war jedoch bereits jetzt jedem in der Halle klar, dass die Gegenwehr der routinierten Gäste damit noch lange nicht gebrochen war - im Gegenteil.
 
Angeführt von ihrem überragenden Zuspieler Torben Tidick zeigte der RTV nun, warum er in der letzten Woche dem Tabellenführer aus Wuppertal sensationell die zweite Saisonniederlage beibrachte. Mit unglaublichen Abwehraktionen, starkem Block- und variablem Angriffsspiel stellten sie die Gastgeber vor große Probleme und siegten mit zweimal 25:17 beängstigend deutlich. Vor allem Kapitän Nils Lieber entschied das Duell der Linkshänder auf der Diagonalposition gegen Florian Perlick auf Schöneicher Seite bis dahin deutlich zu seinen Gunsten.
 
Das sollte sich aber zum Glück noch ändern, denn ab Beginn des vierten Durchgangs übernahmen wieder die Hausherren das Heft des Handelns. Björn Matthes brachte mit dem etatmäßigen Libero Philipp Jentczak mehr Sicherheit in die Annahme und dieser dankte seinem Trainer das Vertrauen sogar mit einigen spektakulären Angriffen auf der Außenposition. Zuspieler Matthias Penk riss das Spiel jetzt förmlich an sich und auch einen sonst eher ruhigen Henry Curin haben die Fans in den vielen Jahren bei der TSGL wohl selten derart motiviert und aggressiv gesehen, wie an diesem Abend.
 
Spätestens im entscheidenden Tie-Break war dann auch "Flo" Perlick wieder zur Stelle und die Annahme und Feldabwehr um Libero Carlo Richardt hatte wieder mehr Sicherheit gefunden. Spielentscheidend dürfte aber auch die Flexibilität im Mittelblock gewesen sein, denn hier hatte Matthes die Qual der Wahl und nutzte diese Möglichkeit über die gesamte Spieldauer auch aus. Sowohl Paul Boock und Alexander Bartosch, aber in den Sätzen vier und fünf vor allem Christian Guß und Kevin Meusel machten einige spektakuläre Punkte in Block und Angriff.
 
Nachdem Henry Curin dann den zweiten TSGL-Matchball im Feld der Rumelner versenkt hatte, kannte der Jubel im Schöneicher "Hexenkessel" keine Grenzen mehr. Die Spieler lagen sich auf dem Hallenboden in den Armen und auf der Tribüne wurden wahre Freudentänze aufgeführt. Nach einer Ehrenrunde durch die gesamte Halle brachte es "Henna" dann auf den Punkt: "Es hat heute einfach nur riesigen Spaß gemacht, vor diesen tollen Fans zu spielen!" Und bereits eine Woche vorausschauend: "Ich hoffe, es kommen alle nächsten Samstag gegen Solingen wieder. Auch da haben wir noch eine 0:3 -Rechnung aus dem Hinspiel offen!" und verabschiedet sich schmunzelnd in eine vermutlich feuchtfröhliche Siegesfeier...

TSGL Schöneiche: Matthias Penk (C), Florian Schaarschmidt, Florian Perlick, Marek Wenzel, Henry Curin, Philipp Jentczak, Kevin Meusel, Christian Guß, Paul Boock, Alexander Bartosch, Carlo Richardt


2.BL | Rückrundenstart gegen starken Aufsteiger, TSGL II mit Heimspielen

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Blockarbeit gefordert | Foto: Nikolai Saratow
(10.01.12/bkö)
Zum ersten Spiel der Rückrunde in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord empfängt die TSGL Schöneiche am Samstag um 19 Uhr in der Lehrer-Paul-Bester-Halle den unmittelbaren Verfolger Rumelner TV aus Duisburg. Gegen den mit vielen ehemaligen Erstligaspielern gespickten Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet hat unsere Mannschaft noch eine Rechnung offen, denn sie verlor das Auftaktspiel der Saison 2011/2012 im September letzten Jahres deutlich mit 0:3 Sätzen.

Inzwischen haben sich die Vorzeichen aber leicht verändert. Die TSGL ist mit ihrem neuen Trainer Björn Matthes nach anfänglichen leichten Startschwierigkeiten zum Ende der Rückrunde mit sechs Siegen in Folge so richtig in Fahrt gekommen, während der RTV nach der Anfangseuphorie des Aufstiegs in den letzten Spielen vor dem Jahreswechsel die harte Realität des Zweitligaalltags zu spüren bekam.

So verlor die Mannschaft von Trainer Freddy Gies in vier sieglosen Spielen am Stück auch gegen die im Abstiegskampf steckenden Teams aus Lindow/Gransee und Delbrück und rangiert deshalb trotz eines furiosen Saisonauftakts mit sieben Siegen aus neun Spielen und dem sensationellen Tie-Break Erfolg gegen den Tabellenführer und Ligakrösus A!B!C TITANS Bergisches Land vom vergangenen Sonntag inzwischen in der Tabelle noch hinter der TSGL auf Rang sieben.

Aber gerade darin dürfte die Brisanz des Duells der Tabellennachbarn liegen. Die Gastgeber wollen mit aller Macht ihre beeindruckende Serie ausbauen und sich damit gleichzeitig auch für die ärgerliche Hinrundenniederlage revanchieren. Die Gäste aus dem "Ruhrpott" hingegen werden alles daran setzen den Abwärtstrend weiter zu stoppen, um in der Rückrunde wieder in den oberen Tabellenregionen mitzumischen.

Für Spannung im Schöneicher "Hexenkessel" ist also wieder ausreichend gesorgt. Die Mannschaft um Kapitän Florian Schaarschmidt will sich von ihren Fans wieder zum Sieg tragen lassen. "Wenn uns die Zuschauer wieder so enthusiastisch anfeuern wie in den letzten Heimspielen, haben wir die große Chance, uns mit einem Sieg in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen und werden mit dem Abstieg in dieser Saison nichts mehr zu tun haben!" verspricht "Flo" einen großen Kampf seines Teams.

Und bereits ab 11 Uhr können die Schöneicher Volleyballfans an gleicher Stelle der 2. Mannschaft der TSGL bei ihrem letzten Brandenburgliga-Heimauftritt in der Saison 2011/12 den Rücken stärken. Die momentan punktgleich mit dem Tabellenführer ASAHI Spremberg nur knapp auf Platz 2 liegenden Männer von Trainer René Jerratsch wollen in den Spielen gegen den SV Schulzendorf und den Tabellendritten SF Brandenburg 94 nichts anbrennen lassen und ihre Ausgangsposition vor dem "Gipfeltreffen" in Spremberg am darauffolgenden Samstag nicht weiter verschlechtern.

Mit zwei Siegen würde zudem wohl bereits eine Vorentscheidung im Kampf um die ersten beiden Plätze in der Abschlusstabelle gefallen sein, die nach der regulären Saison zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nordost berechtigen. Wobei der Landesmeister nach Lage der Dinge (in der Regionalliga werden durch die Schaffung der neuen 3. Liga mehr als 2 Plätze frei werden) - relativ sicher mit dem Aufstieg rechnen könnte. Es gilt also für die Schöneicher Bundesligareserve im Saisonendspurt vollste Konzentration auf jedes Spiel, erst Recht beim letzten Auftritt vor heimischem Publikum...


2.BL | Siegesserie hält an

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Gute Blockarbeit (Foto: Nikolai Saratow)
(08.01.2012 / Michel Nowak / Märkische Oderzeitung)
Die Volleyballer der TSGL Schöneiche setzen ihre beeindruckende Siegesserie in der 2. Bundesliga fort. Zum Abschluss der Hinrunde schlugen sie in der eigenen Lehrer-Paul-Bester-Halle den Aufsteiger VSG Ammerland letztlich sicher mit 3:1-Sätzen.

Hochkonzentriert wollte die Mannschaft von Trainer Björn Matthes ins erste Spiel des neuen Jahres starten. Der Gegner sollte keinesfalls unterschätzt werden. Mit kampfbetontem Spiel hatten die Niedersachsen schon einige Mannschaften in der Liga überrascht und sich als Aufsteiger ins sichere Mittelfeld gespielt. Allerdings musste Torsten Busch, der Trainer der VSG Ammerland, diesmal verletzungsbedingt gleich auf ein halbes Dutzend Spieler verzichten. Sein Kader umfasste nur acht einsetzbare Akteure. „Bei diesen Voraussetzungen müssen wir eigentlich gewinnen“, so Bert Körber, Abteilungsleiter der TSGL Schöneiche, vor der Partie, „aber beim Volleyball weiß man ja nie.“

Vor 270 Zuschauern zeigten die Gastgeber zu Beginn des Spiels absoluten Siegeswillen. Mit gelungenen Blocks und sauber platzierten Angriffsschlägen zeigten sie den Gästen sofort, wer in der Lehrer-Paul-Bester-Halle an diesem Abend das Sagen haben soll. Schon beim 6:0 nahm Gästetrainer Busch seine erste Auszeit. Die half wenig, beim 10:3 und 20:9 steuerten die Schöneicher auf einen sicheren Satzgewinn zu. Dabei machten die Ammerländer gar nicht so viele Fehler, doch die TSGL-Akteure spielten sie praktisch an die Wand. Nach einem schönen Angriff von Kevin Meusel hatten die Schöneicher den ersten Satzball. Gerade 20 Minuten waren schließlich vergangen, da hieß es 25:14 für die TSGL.

Wie so oft im Volleyball, zeigte sich in Durchgang zwei ein völlig anderes Bild. Die Gastgeber wirkten mit der Führung im Rücken  nicht mehr ganz so hungrig – und die Niedersachsen bekamen zunehmend Oberwasser. Knapp ging es zu, doch die Gäste lagen jetzt sowohl beim 10:8 als auch beim 21:19 zumeist in Führung. Zunehmend nervös machten die Schöneicher in der Endphase des Satzes  einige Flüchtigkeitsfehler. Das reichte aus, um den zweiten Satz mit 21:25 zu verlieren.

Am spannendsten dann sicher der dritte Durchgang: Die Einheimischen um Kapitän Florian Schaarschmidt wirkten wieder vollkommen wach. Die Ammerländer knüpften jedoch spielerisch an den zweiten Satz an. Gutes Bundesliga-Niveau bekamen die begeistert mitgehenden Zuschauer nun zu sehen. Lange blieben beide Teams auf Augenhöhe. Aber die wichtigen Punkte gingen diesmal an die Schöneicher. Etwa, als der schlaggewaltige Willi Becker den Ball über den gegnerischen Block zur 18:17-Führung schob. Oder als Florian Perlick das vorentscheidende 24:20 herausspielte. Mit 25:20 gewann die TSGL  diesen hart umkämpften Satz schließlich. Gäste-Trainer Torsten Busch sah hier später auch den Knackpunkt für die Niederlage seines Teams: „Schöneiche hat in dieser Phase die Akzente gesetzt und wir haben ein paar unglückliche Bälle kassiert. Das war spielentscheidend.“

Denn der Widerstand seiner dezimierten Truppe war mit diesem 1:2-Satzrückstand weitgehend gebrochen. Im vierten Durchgang gingen die Schöneicher schnell mit 13:6 in Führung. Zwar holten die Gäste noch einige sehenswerte Punkte, doch letztlich zehrten die Schöneicher bis zum Ende vom gelungenen Start. Gleich der erste Matchball beendete nach 90 Minuten das Spiel, mit 25:18 gewannen die Schöneicher auch den vierten Satz – und erfüllten mit dem 3:1-Sieg auch die Vorhersage von Teammanager und Hallensprecher Heiko Kleister.

Sichtlich erleichtert wirkten danach die Schöneicher Spieler. „Der Sieg war knapp, aber verdient“, so Coach Björn Matthes. Auf einem guten Weg sieht er seine Jungs. „Und wir wissen, dass es nicht einfach so weitergeht, wir müssen uns die Erfolge auch in der Rückrunde hart erarbeiten.“

Ob das gelingt, können die Zuschauer schon am nächsten Sonnabend erleben. Um 19 Uhr spielen die Schöneicher dann erneut zuhause. Die Konstellation ist ähnlich wie beim vergangenen Spiel. Mit dem Tabellennachbarn Rumelner TV ist dann der zweite Aufsteiger zu Gast. Klingt zumindest nach guten Voraussetzungen, die Siegesserie einen weiteren Spieltag fortzusetzen…
TSGL Schöneiche: Florian Schaarschmidt, Matthias Penk, Florian Perlick, Phillipp Jentczak, Marek Wenzel, Kevin Meusel, Alexander Bartosch, Carlo Richardt, Christian Guß, Willi Becker, Paul Boock, Henry Curin


2.BL | Letztes Duell der Hinrunde

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Perlick im Angriff | Foto: Nikolai Saratow
(04.01.12 / mego) 
Mit einem Heimspiel beenden die Volleyballer der TSGL Schöneiche die Hinrunde der 2.Volleyball Bundesliga Nord. Die aktuelle Tabellensituation kann sich mit Platz 6 und 8 Siegen aus 13 Spielen durchaus sehen lassen, doch der Gegner scheint dieses Mal eine echte Bewährungsprobe zu sein. Denn der VSG Ammerland ist nicht nur als Aufsteiger ein unbeschriebenes Blatt, sondern auch die Überraschungsmannschaft der Liga.

Mit den Niedersachsen hat in dieser Saison keiner gerechnet. Die Ammerländer scheinen unbeschwert aufzuspielen und überraschen die erfahrenen Mannschaften der Liga mit kampfbetontem Spiel. Derzeit liegt der VSG auf einem guten neunten Platz und sieht sich zum Ende der Hinrunde in einer guten Ausgangsposition für den Klassenerhalt.

Die Zweitligavolleyballer aus Schöneiche dagegen haben genauso viele Punkte wie zum Ende der letzten Saison, in der die Mannen um Kapitän Florian Schaarschmidt erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt schafften. "16 Punkte aus 13 Spielen ist eine gute Ausbeute", resümierte Teammanager Heiko Kleister kurz nach dem deutlichen 3:0 Auswärtssieg gegen Essen. "Wenn wir jetzt noch konstant unsere Leistung abrufen, dann haben wir in diesem Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun", fügte Bert Körber sehr erleichtert hinzu.

Zahlen und Fakten spielen allerdings für Trainer Björn Matthes keine Rolle, denn für ihn zählt nur der Fokus auf die nächste Aufgabe und diese wird keine leichte. Denn der Aufsteiger aus Ammerland ist den Schöneichern bisher nicht bekannt und deshalb schwer berechenbar. Allein aus diesem Grund fordert Headcoach Matthes von seinen Spielern am Samstagabend um 19 Uhr vollen Einsatz.


2.BL | Teamarbeit als Erfolgsfaktor

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TSGL Jubel | Foto: Nikolai Saratow
(31.12.11 / mape) 
Die Fans in der Halle an der Dorfaue haben mit ihrer TSGL Schöneiche ein turbulentes Jahr hinter sich. Nachdem im April der Abstieg erst im letzten Saisonspiel verhindert werden konnte, stehen die Volleyballer zum Abschluss des Jahres wieder in der oberen Tabellenhälfte der 2. Bundesliga.

Dabei wurde die Mannschaft zu Beginn der Saison 2011/12 punktuell sinnvoll verstärkt, das Grundgerüst der Mannschaft veränderte sich jedoch kaum. Die wohl entscheidenden Wechsel dürften sich außerhalb des Spielfeldes vollzogen haben. Die Entscheidungsträger im Verein zogen die nötigen Schlüsse aus der schwachen Vorsaison und mühten sich zu sichtbar mehr Professionalität für das Bundesliga-Team. In den Zuschauerzahlen schlägt sich das indes nur leicht wieder: Die durchschnittliche Besucherzahl stieg von 238 (Saison 2010/2011) auf nun 249. Man tut sich bisher schwer, die Menschen in der Region für die durchaus wieder erfolgreiche Mannschaft zu begeistern.

„Auch, oder gerade diese elf Zuschauer freuen uns ungemein. Es geht zwar langsam voran, aber alles andere wäre auch illusorisch. Was mich besonders freut, ist, dass sich der harte Kern der Fans, die immer vor Ort sind, stetig vergrößert - selbst auf Auswärtsfahrten“, erklärt Teammanager Heiko Kleister. Um ein größeres Einzugsgebiet zu erreichen, sind weitere Pläne in der Schublade. Kleister: „Wir überlegen gerade, ob wir bei einem Heimspiel im Januar einen Tag der Schulen veranstalten und vorher Freikarten an die Schulen in der Region Erkner, Rüdersdorf und Woltersdorf verteilen.“

Die neu gewonnenen Zuschauer können dann eine TSGL sehen, die sich in den vergangenen Spielen um drei Ränge auf den aktuell sechsten Platz verbesserte und erst einmal weit entfernt von der Abstiegszone ist. Mit verantwortlich dürfte dafür eine weitere Stellschraube sein, an der das Schöneicher Management außerhalb des Spielfeldes gedreht hat. Mit Beginn der neuen Saison übernahm Björn Matthes die sportliche Leitung an der Seitenlinie. Nicht ohne Risiko vertraute die Vereinsführung auf den 30-jährigen gebürtigen Berliner. Immerhin hatte er zuvor noch keine Mannschaft eigenverantwortlich betreut, als Volleyballprofi aber viel Erfahrung gesammelt. Nicht wenige waren dennoch skeptisch, als Matthes seine erste Trainerstation antrat. „Wir hatten anfangs durchaus Startschwierigkeiten. Hinzu kam, dass wir einige Ausfälle nicht ohne weiteres verkraften konnten“, so Matthes. Mittlerweile dürften alle Zweifler verstummt sein, die Fans bekommen an der Dorfaue wieder attraktiven und schnellen Volleyball zu sehen.

Erst zwei Niederlagen musste man in der laufenden Saison vor heimischem Publikum hinnehmen, beide Male gegen Teams, die dem potentiellen Meisterschafts-Favoriten aus Wuppertal, A!B!C Titans, in der Tabelle folgen. „Es gab zwei Schlüsselspiele: das Eine gegen Delbrück zu Hause und kurz darauf im Tecklenburger Land“, erzählt Matthes, „nach diesen zwei Siegen im fünften Satz hat sich die Mannschaft endgültig gefestigt.“

Fortan durchlief die Mannschaft eine positive Entwicklung, es gelangen vier Siege in Folge. Auch durch die vielen verletzten Spieler habe man gemerkt, „dass wir aufeinander bauen müssen. Die Mentalität innerhalb der Mannschaft, die Einstellung zum Spiel hat sich geändert. Wir wussten, dass wir die Spiele gewinnen können, auch wenn es eng wird.“ Verbesserungen im taktischen Bereich sind augenscheinlich. Matthes redet auch an der Seitenlinie viel auf seine Spieler ein, versucht sie sowohl zu beruhigen als auch zu motivieren. „Zum Ende hin hat sich auch unsere gemeinsame Trainingsarbeit ausgezahlt. Die Abstimmung klappt jetzt besser, da hatten wir anfangs noch Schwierigkeiten, weil wir zu Beginn der Saison auf ein wesentlich schnelleres Zuspiel umgestellt haben.“

Für die zweite Saisonhälfte scheint der Zweitligist also bestens gewappnet zu sein. Trainer Matthes verfällt indes nicht in Euphorie: „Auch wenn ich bisher zufrieden bin, ist es der normale Lauf der Dinge, dass man sich zur Saisonhälfte bereits verbessert hat. Sonst würde ich an der Seitenlinie nichts zu suchen haben.“ Dass dies gewiss nicht der Fall ist, zeigen die jüngsten Ergebnisse. Ob die Randberliner sich allerdings tatsächlich in der jetzigen Tabellenregion halten, wird sich zeigen. Zum nächsten Heimspiel am 7. Januar (19 Uhr) empfangen die Schöneicher den Tabellennachbarn aus dem Ammerland.


2.BL | Fünfter Sieg in Folge für Schöneicher Volleyballer

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Foto: Nikolai Saratow
(18.12.2011 / mape)
In der 2. Volleyball-Bundesliga feierte die TSGL Schöneiche einen 3:0 (25:22, 25:18, 25:23) Sieg am Samstagabend im letzten Spiel des Jahres beim VV Human Essen. Es war im fünften Anlauf der erste Sieg in der „Wolfskuhle“, in der unter den 150 Zuschauern viele eigene Fans mitgereist sind und den Spielern eine „Heimspielatmosphäre“ boten.

Trainer Björn Matthes und Co-Trainer Victor Eras veränderten die Startformation im Gegensatz zu den letzten siegreichen Spielen nur auf einer Position, Paul Boock ersetzte Alexander Bartosch auf der Position des Mittelblockers.

Im ersten Satz zeigten sich die Gäste von Beginn an hellwach und bestimmten das Spiel. Die zwischenzeitliche Führung von 7:2 wurde durch druckvolle Aufschläge der Heimmannschaft aber fast wieder egalisiert (23:22). Ein Blockpunkt entschied den Satz aber zu Gunsten der Gäste.

Im zweiten Durchgang diktierten die Schöneicher vom Start weg diesen Satz, hatten mit einigen Bällen durchaus Glück, gewannen dennoch verdient in dieser Höhe (25:18).

Nach den zwei Satzverlusten versuchte Essen noch einmal alles, tauschte einige Spieler aus und riskierte viel im Aufschlag. Trainer Matthes musste beim Stand von 1:4 eine Auszeit nehmen. Danach war Schöneiche auch wieder dominierend, musste aber noch eine kritische Phase überstehen, als sie nach einer 14:11-Führung plötzlich 14:16 hinten lagen. Davon ließ sich die Mannschaft aber nicht mehr beeindrucken und zeigte einmal mehr, welche Entwicklung sie in den letzten Wochen, auch durch die letzte Siegesserie im Rücken, genommen hat. Durch eine Energieleistung in der Endphase des Satzes konnte man einen erneut klaren Spielgewinn feiern.
Mit Platz 6 und 16:10 Punkten haben sich die Zweitliga-Volleyballer im oberen Mittelfeld festgesetzt. Dabei liest sich die Statistik der letzten Wochen durchaus beeindruckend: Es war der fünfte Sieg in Folge, dabei gaben sie in den letzten vier Spielen nur einen Satz ab. Aus den letzten sieben Spielen fuhr die Mannschaft von Trainer Matthes sechs Siege ein. Im Spiel lässt sich mittlerweile eine deutliche Handschrift des Trainers erkennen, der erst seit August auf dem Trainerstuhl sitzt. Dennoch war er nicht vollkommen zufrieden: „Ich bin glücklich, dass wir 3:0 gewonnen haben, auch wenn wir heute sicherlich kein überragendes Spiel geliefert haben. Das Spiel war auf beiden Seiten geprägt von druckvollen Aufschlägen und Schwächen in der Annahme, die wir letztendlich besser kompensieren konnten. Trotzdem hat meine Mannschaft durch die letzten Siege wieder einen Schritt nach vorne gemacht, so dass ich optimistisch in das neue Jahr blicken kann.“

Seinen Spielern war nach dem letzten Spiel des Jahres zum Feiern zumute, unter anderem auch Kapitän Florian Schaarschmidt: „Endlich haben wir in Essen gewinnen können. Danke an die vielen Fans, die die lange Busreise auf sich genommen und uns super unterstützt haben. Ich denke, wir können mit der Entwicklung der letzten Wochen zufrieden sein und haben uns die Weihnachtspause redlich verdient.“

Danach geht es weiter mit einer intensiven Trainingsarbeit, denn das nächste Heimspiel im neuen Jahr ist bereits am 07.01.2012 gegen die Überraschungsmannschaft der Saison, den Tabellennachbarn und Aufsteiger VSG Ammerland


2.BL | Erneuter klarer Heimerfolg

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M. Penk mit gutem Händchen (Foto: N. Saratow)
(12.12.11 / bkö)
Aus dem im Vorfeld erwarteten engen Duell ist erneut ein ungefährdeter und deutlicher Heimerfolg geworden. Wie schon vor zwei Wochen gegen den VCO Olympia Berlin setzten sich die Volleyballer der TSGL Schöneiche am Sonntag im letzten Heimspiel des Jahres auch gegen Angstgegner USC Braunschweig in nur 62 Spielminuten sicher mit 3:0 Sätzen durch. (25:15, 25:17, 25:15) Damit hat die Mannschaft von Trainer Björn Matthes die letzten vier Spiele in Folge gewonnen und sich mit nun 14:10 Punkten auf den 6. Tabellenplatz der 2. Bundesliga Nord verbessert.

Dabei sprach die Statistik vor dem Spiel gegen den Vizemeister der Jahre 2008 und 2009 eine deutliche Sprache zu Ungunsten der Gastgeber: Von den bisherigen acht Punktspielen um Bundesligapunkte konnten die Randberliner bisher nur ein einziges gewinnen. Und das war bereits in der unvergessenen Aufstiegssaison 2007/2008, als die TSGL wiederholt ein schon verloren geglaubtes Match vor eigenem Publikum noch drehen konnte und in einem von vielen Tie-Break-Krimis die Entscheidung herbeiführte.

Vielleicht auch um diese Bilanz endlich aufzubessern, merkte man dem Startsechser um Zuspieler Matthias Penk, Diagonalangreifer Florian Perlick, den Außenangreifern Henry Curin und Willi Becker, den Mittelblockern Alexander Bartosch und Kevin Meusel sowie Libero Carlo Richardt vom ersten Ballwechsel an, dass sie den Gästen an diesem Adventsnachmittag keine verfrühten Weihnachtsgeschenke machen wollten. Der Funke sprang auch gleich auf die 215 Zuschauer in der Lehrer-Paul-Bester-Halle über, die in der Pause zwischen dem zweiten und dritten Satz in einem kleinen Gewinnspiel eben jene Geschenke ergattern konnten.

Zu Beginn des dritten Durchgangs hatte man dann zunächst den Eindruck, die dadurch entstandene etwas längere Pause würde dem bis dahin so souveränen Auftritt der Hausherren nicht ganz so gut getan haben. Die Gäste versuchten verzweifelt, sich ins Spiel hinein zu kämpfen und hielten in den ersten Ballwechseln auch etwas besser mit. Doch bereits zur ersten technischen Auszeit stand es schon wieder 8:5 für die TSGL, die danach ihren Vorsprung kontinuierlich weiter ausbaute und letztlich wiederum ungefährdet den Satz mit 25:15 und damit das Spiel in einer vorher wohl nicht erwarteten Deutlichkeit nach Hause brachte.

TSGL-Trainer Björn Matthes wechselte zum Ende der Sätze zwei und drei munter durch, so dass alle Spieler seines wieder etwas größeren Kaders Einsatzzeiten erhielten. So kamen auch der lange Zeit verletzte Mittelblocker Christian Guß und der - auf Grund der Verletzungsmisere auf der Außenposition dort aufgestellte - etatmäßige Libero Philipp Jentczak in den Genuss, an diesem Adventshappening aktiv teilzunehmen. Und schließlich war es dem kurz zuvor für Florian Perlick eingewechselten Routinier Marek Wenzel vorbehalten, dass Spiel mit einem Aufschlag-Ass zu beenden. Teammanager und Hallensprecher Heiko Kleister brachte anschließend die Freude im Schöneicher Lager auf den Punkt: "Ein schöneres Adventsgeschenk konnten unsere Spieler uns und unseren Fans kaum machen. Ich bin schon ein wenig stolz, wie wir uns in den letzten Wochen - trotz der riesigen Verletzungsprobleme - am eigenen Schopf aus der Abstiegszone entfernt haben. Dafür dem Team inklusive Trainer ein dickes Lob!"

Im letzten Spiel des Jahres müssen die Schöneicher am kommenden Samstag noch zum Tabellenelften VV Humann Essen, wo auch eine Negativserie darauf wartet, beendet zu werden. In der Essener "Wolfskuhle" konnte die TSGL bisher noch nie gewinnen, auch wenn es meist sehr eng zuging. Mit einem Sieg im Ruhrpott könnte die erste Halbserie zudem wohl endgültig als gelungen bezeichnet werden, auch wenn diese nach einer kurzen Weihnachtspause erst am 7. Januar des neuen Jahres mit einem Heimspiel gegen den erstaunlich starken Aufsteiger und Tabellennachbarn VSG Ammerland abgeschlossen wird...

TSGL Schöneiche: Florian Schaarschmidt (C), Matthias Penk, Florian Perlick, Marek Wenzel, Henry Curin, Willi Becker, Philipp Jentczak, Alexander Bartosch, Kevin Meusel, Paul Boock, Christian Guß, Carlo Richardt.


2.BL | Braunschweiger kommen mit guter Bilanz

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Selten so gejubelt (Archivfoto: Nikolai Saratow)
(09.12.11 / mego) 
In der 2.Volleyball Bundesliga Nord ist am Sonntag im siebenten Heimspiel der USC Braunschweig zu Gast in Schöneiche. Aufgrund der Platzierung sehen sich die Zweitligavolleyballer der TSGL Schöneiche in einer Favoritenrolle, doch die Bilanz gegen die Niedersachsen lässt  die Verantwortlichen erstmal tiefstapeln.

Wenn am Sonntag um 14 Uhr die Partie zwischen dem USC Braunschweig und der TSGL Schöneiche in der 2.Volleyball Bundesliga angepfiffen wird, hält Teammanger und Hallensprecher Heiko Kleister das Mikrofon fest in den Händen - voller Erwartung und Anspannung - wer macht den ersten Punkt, wie startet die junge Truppe um Headcoach Björn Matthes in das Sonntagsspiel? Denn auf der anderen Seite stehen die Volleyballer aus der Universitätsstadt Braunschweig, gegen die die Randberliner bisher die schlechteste Bilanz vorweisen. Einzig und allein in der Aufstiegssaison 2007/2008 konnten die Spieler um den dienstältesten Schöneicher Henry Curin den ersten und letzten Sieg einfahren; damals in einem engen Fünfsatz Spiel.

Die derzeitige Situation des zweimaligen Vizemeisters (2008 und 2009) aus Niedersachsen stellt Trainer René Zornow sicher nicht zufrieden. Zwar legte der USC einen guten Saisonstart mit zwei Siegen gegen die beiden Internatsmannschaften VCO Berlin und Frankfurt hin, in den folgenden acht Spielen setzte es allerdings acht Niederlagen in Folge. Ein Grund könnte die instabile Annahme sein, denn ausgerechnet einer der besten Liberos der Liga Timo Hahn steht den Braunschweigern durch ein Auslandssemester nicht zur Verfügung. Damit belegt der USC Braunschweig derzeit ein Abstiegsplatz (13.Platz) und benötigt dringend ein Erfolgserlebnis.

Personalfragen stellt sich derzeit auch der Schöneicher Headcoach Björn Matthes. Derzeit stehen ihm nur zwei etatmäßige Außenangreifer zur Verfügung. "Alles Jammern hilft nichts, da müssen wir halt durch.", kommentiert Matthes die derzeitige Misere. Die Ausgangslage mit drei Siegen in Folge lässt  das Team um die Doppelführung Matthias Penk und Florian Schaarschmidt jedoch mit etwas weniger Druck in die Partie gehen. "Der Druck besteht nur darin, das wir endlich unsere Bilanz aufbessern und den zweiten Sieg gegen den USC einfahren", so Teammager Heiko Kleister.


2.BL | Pflichtsieg bei den Nachwuchshoffnungen

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H. Curin im Angriff (Foto: D.Leonhardt)
(05.12.12 / mape)
Die wohl unbequemste Auswärtsfahrt der Saison haben die Schöneicher Volleyballer am Samstagabend mit einem Erfolg gekrönt. Nach schwachem Beginn konnte der Zweitligist letztendlich einen ungefährdeten 3-1 (22-25, 25-13, 25-17, 25-16)-Erfolg beim bisher sieglosen Volleyball-Internat Frankfurt feiern.

Dabei hatte Teammanager Heiko Kleister im Vorfeld klar gemacht, dass nur ein Sieg zählt: „Bei einer Niederlage wären wir doppelt gestraft. Wir wären nicht nur die Deppen der Liga sondern würden auch wichtige Punkte gegen den Abstieg verlieren.“

Mit dem Druck der Vereinsführung und der langen Busfahrt in den Knochen spielte die Mannschaft von Trainer Björn Matthes im ersten Satz ganz schwach. Nicht die Schöneicher, sondern die 17- und 18-jährigen Underdogs aus der Bankenmetropole bestimmten das Spielgeschehen. Sie präsentierten sich wacher und engagierter in der Abwehr und wussten ihre Chancen clever zu nutzen. Folgerichtig gewannen die Nachwuchsspieler trotz einer kleinen Schwächephase am Ende des Satzes den ersten Durchgang.

In der Satzpause redete Trainer Björn Matthes seinen Spielern anscheinend ernsthaft ins Gewissen, denn mit Beginn des zweiten Durchgangs dominierte sein Team den Rest der Partie. Die Schöneicher besannen sich nun ihrer Stärken und zeigten den jungen Gegnern ihre Grenzen auf. Jeder Punkt wurde in der spärlich besetzten Halle umjubelt und die Spielfreude übertrug sich auf das ganze Team. Alle Spieler trugen ihren Teil zum letztendlich deutlichen Sieg bei. Das Spiel wurde zwar immer noch kein Selbstläufer, aber durch guten Einsatzwillen hielt man die Gegner in jeder Phase der drei gewonnen Sätze auf Distanz.

Erfreulich war, dass Mittelblocker Alexander Bartosch nur zwei Wochen nach seiner in Solingen erlittenen Fußverletzung wieder mitwirken konnte. Dafür musste Trainer Matthes erneut auf Christian Guß verzichten: „Wir haben uns entschieden, dass es das Beste für Christian ist, wenn er erst nächste Woche wieder voll mit einsteigt. Ende der Trainingswoche sind bei ihm wieder leichte Probleme aufgetreten und wir wollten kein Risiko eingehen“, so Matthes. Zum Spiel ergänzt er: „Die Mannschaft hat nach dem verschlafenen ersten Satz die Favoritenrolle angenommen und phasenweise überzeugend gespielt. Wenn in der Halle schon nichts los ist, was ich übrigens sehr schade für die Frankfurter Jungs finde, müssen sich meine Spieler von Anfang an mehr pushen. Das war dann erst ab dem zweiten Durchgang der Fall.“

Mit einem positiven Punkteverhältnis von 12:10 kletterten die Schöneicher auf den achten Tabellenplatz. Nach zuletzt vier Siegen aus den letzten fünf Partien ist die Mannschaft für die letzten beiden Spiele in diesem Jahr gewappnet. Am kommenden Sonntag, dem dritten Advent, empfangen sie den USC Braunschweig an der Schöneicher Dorfaue (14 Uhr), bevor es am letzten Wochenende vor Weihnachten ins Ruhrgebiet zum VV Human Essen geht.


2.BL | Weiteste BL-Auswärtsfahrt, TSGL II zu Hause

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Letztes Aufeinandertreffen 2008 (Foto: J.Tornow)
(01.12.2011 / bkö)
Die Zweitliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche haben am Samstag die weiteste Auswärtsreise der Saison zu bewältigen. Sie treten um 20 Uhr beim bisher sieglosen Schlusslicht Vollleyball Internat Frankfurt (Main) und damit nach dem VC Olympia Berlin innerhalb einer Woche gegen die zweite Nachwuchs-Mannschaft eines Bundesstützpunktes des Deutschen Volleyballverbandes in der 2. Bundesliga Nord an.

Obwohl der VCO spielerisch etwas stärker einzuschätzen ist - und im Gegensatz zu den Franfurtern schon einige Punktspiele in der 2. Bundesliga gewinnen konnte - sollte der klare 3:0 -Heimerfolg der TSGL gegen die Berliner vom vergangenen Wochenende jedoch nicht zu der Annahme verleiten, dass es sich beim Spiel gegen die "Internatler" nur um eine reine Pflichtaufgabe handelt.

"Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen!" warnt Teammanager Heiko Kleister. "Auch wenn es sich bei einem Sieg im Prinzip nur um ein Streichergebnis handelt, wären wir bei einer Niederlage doppelt gestraft. Wir wären nicht nur die Deppen der Liga, sondern würden im Prinzip vier Punkte und unsere hart erkämpfte gute Ausgangsposition im Abstiegskampf verlieren."

In der Tat haben die Hessen trotz ihrer 10 Niederlagen schon so manche Partie nur knapp und nach guten Leistungen verloren. Gegen fast alle Gegner - auch aus der oberen Tabellenhälfte - wurde zumindest ein Satz gewonnen und vor allem bei den Heimspielen teilweise nur unglücklich ein besseres Ergebnis verpasst.

Die Schöneicher sind also gewarnt. Zumal TSGL-Trainer Björn Matthes zum wiederholten Male nicht annähernd der komplette Kader zur Verfügung steht. Zwar ist der langzeitverletzte Mittelblocker Christian Guß nun seit 10 Tagen voll im Training, und auch sein Positionskollege Alexander Bartosch steht nach seiner Verletzung aus dem Spiel in Solingen wieder zur Verfügung, aber dafür ist die Außen- / Annahmeposition nach wie vor das Sorgenkind von Matthes.

Hilfe aus der zweiten TSGL-Mannschaft ist dort diesmal - wie in der Vorwoche durch Sascha Klamt - nicht zu erwarten, denn der Kapitän des Brandenburgligateams wird am Sonnabend ab 11 Uhr mit seinen Mitspielern beim Heimturnier gegen die Bundesligareserve des SV Lindow-Gransee und den SV Wusterhausen dringend gebraucht, um weiterhin im Kampf um den Regionalligaaufstieg mitzumischen.

Und so wird die Hauptverantwortung im Angriff wohl bei Henry Curin, Willi Becker und Diagonalspieler Florian Perlick liegen, die die Ausfälle von Marek Wenzel, Michael Herbig und Mewes Goertz vergessen machen wollen. "Wenn wir an die Leistungen gegen Tecklenburg und den VCO anknüpfen können, haben wir die große Chance, uns von den Abstiegsplätzen zu entfernen und die beiden wichtigen Spiele vor Weihnachten gegen Braunschweig und Essen etwas beruhigter angehen zu können." liebäugelt sicher nicht nur Kapitän Florian Schaarschmidt mit einem Erfolgserlebnis in der deutschen Bankenmetropole...


2.BL | Überzeugender Heimspiel-Erfolg

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Perlick im Angriff (Foto: Nikolai Saratow)
(28.11.11 / bkö) 
Mit einerm Erfolg in dieser Deutlichkeit hatte im Schöneicher Volleyball-Umfeld wohl niemand ernsthaft gerechnet: Das Zweitligateam der TSGL besiegte am Samstag vor 230 begeisterten Zuschauern in der Lehrer-Paul-Bester-Halle den hocheineingeschätzten Nachwuchs des VC Olympia Berlin in nur 68 Spielminuten deutlich mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:18) und hat sich damit mit einem nun ausgeglichenen Punktverhältnis auf den 8. Platz in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord verbessert.

Dabei standen die Vorzeichen zum wiederholten Male alles andere als gut. TSGL-Trainer Björn Matthes stand auf der Außenposition im Prinzip kein hundertprozentig einsatzfähiger Spieler mehr zur Verfügung. Neben dem langzeitverletzten Michael Herbig wird nun wohl auch Mewes Goertz eine längere Spielpause einlegen müssen, da er seine Knieprobleme einfach nicht in den Griff bekommt. Ähnlich ergeht es Willi Becker, der am Samstag aber auf die Zähne biss und unter Schmerzmitteln spielend eine sehr gute Leistung ablieferte.

Da auch Henry Curin erst ca. 90 Minuten vor Spielbeginn (aus Mittelamerika kommend) in Berlin landete und nur für den absoluten Notfall bereitstand, musste kurzfristig der Kapitän der 2. Schöneicher Mannschaft, Sascha Klamt, in die Bresche springen und hat mit einer soliden Vorstellung auch wesentlich zum wichtigen Erfolg über den Lokalrivalen beigetragen. Neben Becker und Klamt standen in der TSGL-Startaufstellung noch Zuspieler Matthias Penk, Diagonalangreifer Florian Perlick, die Mittelblocker Kevin Meusel und Paul Boock und Libero Carlo Richardt.

Vom ersten Ballwechsel an setzten diese die jungen Gäste, die fast identisch mit der deutschen Juniorennationalmannschaft sind, gehörig unter Druck und gewannen den ersten Satz verdient mit 25:17. Die Berliner hatten ja noch in der Vorwoche den großen Ligafavoriten aus Wuppertal am Rande einer Niederlage, als sie im Tiebreak drei eigene Matchbälle nicht nutzen konnten und doch noch denkbar knapp unterlagen. Scheinbar hatten sie sich die Aufgabe gegen die vermeintlich schwächeren und ersatzgeschwächten Schöneicher leichter vorgestellt und waren nun sichtlich irritiert vom unbedingten Siegeswillen der Hausherren.

Bis zur Mitte des zweiten Durchgangs hielten die Gäste dann zwar etwas mehr dagegen, aber die Männer von Björn Matthes hatten nun endgültig "Lunte gerochen" und ließen sich das Heft des Handelns bis zum Ende nicht mehr aus der Hand nehmen. Vor allem einen bestens aufgelegten Florian Perlick bekam der VCO nie richtig in den Griff. Er versenkte einen Angriff nach dem anderen im Feld des Gegners und auch über die Mitte punkteten Paul Boock und Kevin Meusel fast nach Belieben. Den Rest "erledigten" der gute Schöneicher Block und eine aufopferungsvoll kämpfende Feldabwehr um Libero Carlo Richardt.

Gästetrainer Daniel Herrmann, der den bei der niederländischen Herrennationalmannschaft weilenden Headcoach Ralph Post vertrat, war anschließend richtig angefressen: "Man spielt im Punktspiel so, wie man unter der Woche trainiert. Und wenn man denkt, man kann mit den Großen der Liga mithalten und muss deshalb gegen tiefer in der Tabelle stehende Teams nicht mehr 100% geben, hat man in dieser starken Liga eigentlich schon verloren. Ich hoffe, dass war ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit."

Auf Schöneicher Seite sah man verständlicherweise nur strahlende Gesichter. Vor allem Sascha Klamt konnte sein Glück kaum fassen. Im Vorjahr wurde er schon einmal bei der "Ersten" bei einem Punktspiel in Essen eingesetzt, konnte damals aber trotz einer guten Leistung eine knappe Niederlage nicht mit verhindern. "Heute lief es dafür umso besser. Ich freue mich sehr, dass ich zu diesem tollen Erfolg beitragen und für unsere "Zweite" die Fahne hochhalten konnte. Es wäre toll, wenn am nächsten Samstag zu unserem Heimspieltag in der Brandenburgliga viele Fans wiederkommen würden, denn wir wollen unbedingt die nächsten Punkte im Kampf um den Regionalligaaufstieg einfahren." blickt der Routinier gleich wieder auf sein eigentliches "Tagesgeschäft" voraus...

TSGL: Florian Schaarschmidt (C), Matthias Penk, Florian Perlick, Marek Wenzel, Willi Becker, Sascha Klamt, Henry Curin, Kevin Meusel, Paul Boock, Alexander Bartosch, Christian Guß, Carlo Richardt.


2.BL | Richtungsweisendes Spiel gegen Jungtalente

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"Jubel erwünscht" Foto: Nikolai Saratow
(25.11.2011 / bkö)
Zum vorletzten Heimspiel in der 2. Bundesliga in diesem Jahr empfangen die Volleyballer der TSGL Schöneiche - wie gewohnt am Samstag um 19 Uhr - das Zurich Team VCO Berlin. Die jungen Talente des Bundesstützpunktes Berlin sind fast identisch mit der deutschen Juniorennationalmannschaft und spielen in dieser Saison bisher eine erstaunlich gute Rolle im Ligageschehen.

Sie haben bis dato schon drei Punktspiele für sich entscheiden können, was zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison im Gegensatz zu früheren Jahren zur Hoffnung berechtigt, dass dieser Jahrgang wieder international erfolgversprechender für den Deutschen Volleyballverband wird. Der DVV hat deshalb vor kurzem auch reagiert und mit dem Niederländer Ralph Post einen neuen Junioren-Nationaltrainer engagiert, der die weitere Entwicklung der Mannschaft auch in der 2. Bundesliga als Cheftrainer begleiten wird.

Gleich im ersten Spiel unter seiner Regie haben die Berliner vor zwei Wochen ihr Auswärtsspiel beim VT Kiel mit 3:1 gewonnen und am vergangegen Wochenende die ganz große Sensation nur hauchdünn verpasst, als sie den Ligakrösus A!B!C TITANS Bergisches Land in den Tie-Break zwangen und sich nach drei eigenen Matchbällen unglücklich mit 16:18 geschlagen geben mussten.

Die Schöneicher Gastgeber sind also gewarnt, die "jungen Wilden" auch nur ansatzweise zu unterschätzen. TSGL-Trainer Björn Matthes stehen dabei leider viele verletzte Spieler immer noch nicht zur Verfügung. Unglücklicherweise erwischte es bei der 0:3 -Niederlage am letzten Samstag in Solingen nun auch noch Mittelblocker Alexander Bartosch am Sprunggelenk, so dass auch sein Einsatz fraglich erscheint.

Wie in den letzten Wochen wird deshalb wohl auch diesmal erst kurz vor Spielbeginn feststehen, welche Startsechs für die TSGL auflaufen wird. Trotz aller widrigen Umstände ist die Moral der Truppe um das Kapitänsduo Florian Schaarschmidt und Matthias Penk aber nach wie vor ungebrochen, wie der spektakuläre TieBreak-Erfolg am letzten Sonntag beim VCB Tecklenburger Land eindrucksvoll bewiesen hat. Und so wird natürlich auch gegen den VCO ein Erfolgserlebnis angestrebt. Das Spiel ist gleichzeitig der Auftakt zum "Jahresendspurt" 2011, bei dem die Schöneicher bis zum 4. Advent noch ausnahmslos gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte antreten müssen.


2.BL | Medizinmann ohne Werkzeug

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Paul Boock (Foto: Nikolai Saratow)
(22.11.2011 / mape)
Man schaute in ein leicht ungläubiges Gesicht von Paul Boock. Als der Tross der Schöneicher Volleyballer am Samstagmorgen bereits in Potsdam halt gemacht hatte, fiel dem Mittelblocker und ausgebildeten Physiotherapeuten das Fehlen des „Sani-Kastens“ auf. Man hatte ausgerechnet das wohl wichtigste Utensil neben dem blau-gelben Volleyball in Schöneiche liegen gelassen. Boock, von Beruf wegen für die medizinische Eigenversorgung in der Mannschaft zuständig, hatte in den letzten Wochen ja schon alle Hände voll zu tun. Das Verletzungspech begleitet die Mannschaft um Trainer Björn Matthes schon seit einiger Zeit.

Auch bei den zwei Auswärtsspielen in Solingen und im Tecklenburger Land am vergangenen Wochenende war man mit einem dezimierten Kader angereist. Gleich im ersten Satz am Samstagabend gegen die Solingen Volleys verletzte sich zudem Mittelblocker Alexander Bartosch. Boock hätte ihm sicherlich geholfen, jedoch musste er sich mit seinen Mitstreitern ein heißes Duell gegen die Favoriten aus dem Bergischen Land liefern. Am Ende musste man sich mit 0:3 (30:32, 27:29, 22:25) geschlagen geben, jedoch konnte Trainer Matthes der Niederlage positives abgewinnen: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gut gespielt und nur am Ende der Sätze vielleicht etwas unglücklich agiert. Die engen Spielstände sprechen aber für sich.“

Das erste Etappenziel war für die Zweitliga-Volleyballer also verfehlt. In der Dortmunder Unterkunft suchte man jedoch vergeblich nach schlechter Laune. „Wir lassen die Köpfe nicht hängen. Die Mannschaft hat vieles richtig gemacht und legt den Fokus nun auf das morgige Spiel. Das klappt am Besten mit einer Partie Poker. Tischfußball und Billard wird auch gespielt“ schmunzelt Mittelblocker Boock kurz vor der Nachtruhe. Glücklicherweise gab es dabei keine weiteren Ausfälle, so dass der Physiotherapeut auch einmal abschalten konnte. Seine Freundin hatte ihn beim Spiel überrascht, sie war beruflich in der Gegend und hatte hinter seinem Rücken mit den Schöneicher Verantwortlichen den Coup geplant.

Und sie verfolgte das zweite Spiel in Ibbenbüren beim VCB Tecklenburger Land innerhalb von 24 Stunden genauso wie der verletzte Mittelblocker Bartosch von der Tribüne aus. Zusammen mit mehr als 350 Zuschauern sahen sie eine packende Partie, die der Schöneicher Zuspieler Matthias Penk mit einem Ass beendete. Nach über zwei Stunden Spielzeit stand der 3:2 (23:25, 25:21, 20:25, 25:19, 22:20) Erfolg fest und ein langes Wochenende fand sein heftig umjubeltes Ende.  Als der Bus gegen vier Uhr morgens wieder an der Dorfaue ankam, waren Boock und seine Freundin gezeichnet von der langen Reise. „Es war aber ein geiles Wochenende. Es hat richtig viel Spaß gemacht und nächste Woche geht es schon weiter!“, sagte der Schöneicher Medizin-Mann. Dann gastiert die Junioren-Nationalmannschaft vom VC Olympia Berlin an der Dorfaue. Der so wichtige Sani-Kasten wird dann wieder vor Ort sein.


2.BL | Zwei schwere Auswärtshürden an zwei Tagen

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Foto: Nikolai Saratow
(17.11.2011 / bkö)
Zwei schwere Auswärtsspiele stehen für die Zweitligavolleyballer der TSGL Schöneiche am Wochenende auf dem Programm: Zunächst treffen sie am Samstag um 18 Uhr auf die TSG Solingen Volleys und bereits 24 Stunden später in Ibbenbüren bei Osnabrück auf den VCB Tecklenburger Land.

Beide Teams haben am vergangenen Wochenende für Paukenschläge in der 2. Bundesliga Nord gesorgt: Die Solinger - die fast identisch mit dem Vizemeister der letzten Saison Bayer 04 Leverkusen sind - bezwangen den letztjährigen Meister TSV Giesen/48 Hildesheim zu Hause mit 3:1 und nehmen derzeit den 4. Tabellenplatz ein, während die "Tebus" die ganz große Sensation schafften. Sie brachten dem haushohen Meisterschaftsfavoriten und Erstligaabsteiger A!B!C TITANS Bergisches Land mit 3:2 in dessen eigener Halle die kaum für möglich gehaltene erste Saisonniederlage bei.

Es wird für die nach wie vor arg ersatzgeschwächte Mannschaft von TSGL-Trainer Björn Matthes also kein leichtes Unterfangen werden, Punkte von dieser anstrengenden Reise mit nach Hause zu bringen. Neben den Langzeitverletzten Michael Herbig und Christian Guß, sowie dem in Südamerika weilenden Henry Curin ist weiterhin auch der Einsatz von Hauptangreifer Florian Perlick, Mittelblocker Kevin Meusel und Annahmespezialist Mewes Goertz unsicher.

Die Schöneicher Verantwortlichen haben deshalb sogar schon den Einsatz ihres Trainers auf dem Spielfeld in Betracht gezogen, der ja bis zu seinem Achillessehnenriss Anfang diesen Jahres selbst noch in der 1. Bundesliga aktiv war. Dieser stimmte aber einem Comeback als Spieler (noch) nicht zu: "Solange ich noch eine halbwegs konkurrenzfähige Mannschaft aufstellen kann, konzentriere ich mich nur auf meine Aufgabe als Trainer. Außerdem sind wir im Prinzip immer noch am Anfang der Saison und irgendwann muss diese Misere ja auch mal ein Ende haben!" so der 30-jährige.

Für die beiden Partien am Wochenende gilt also zuerst das Prinzip Hoffnung. Schon am letzten Spieltag hatte die Schöneicher Rumpftruppe ja bewiesen, dass sie auch aus scheinbar aussichtslosen Situationen wieder wie Phönix aus der Asche aufsteigen kann, als sie in eigener Halle die DJK Delbrück nach einem 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 bezwingen konnte.

"Zumindest Tecklenburg können wir theoretisch jederzeit schlagen, auch wenn sie nach dem Sensations-Erfolg gegen Wuppertal momentan sicher auf "Wolke sieben" schweben. Aber vielleicht ist ja gerade das unsere Chance. Und auch in Solingen werden wir nicht von vorn herein das weiße Handtuch werfen." blickt Zuspieler Matthias Penk kämpferisch und vorsichtig optimistisch voraus...


2.BL | Volleyball-Krimi an der Dorfaue

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Matchwinner M. Wenzel | Foto: Nikolai Saratow
(13.11.2011 / mape)
Nach zwei dramatischen Stunden war es der letzte Kraftakt, den die Bundesliga-Volleyballer aus Schöneiche zu verbringen hatten. Sie ließen sich von den 220 begeisterten Zuschauern minutenlang feiern und wurden so für ein unglaubliches Spiel belohnt, dass sie gegen die Gäste aus Delbrück in einer mitreißenden Partie nach den ersten zwei verloren Sätzen noch mit 3:2 (23:25, 19:25, 25:16, 30:28, 15:13) für sich entscheiden konnten.

Die weiterhin ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Björn Matthes zeigte noch im ersten Satz ein Kampf auf Augenhöhe. Nur in der Schlussphase ließ man Federn und musste diesen Satz mit 23:25 den Gästen überlassen. Zu Beginn des zweiten Abschnitts musste Matthes gleich früh mit einer Auszeit ins Spielgeschehen eingreifen (4:7). Diesen Rückstand konnte die Mannschaft nicht mehr aufholen und zeigte in Satz zwei eine der bisher schwächste Saisonleistung. Mit 19:25 verloren die Brandenburger den Satz und standen bereits mit dem Rücken zur Wand.

Trotz des deutlichen Rückstandes veränderte Matthes seine Startformation nur auf einer Position: Libero Carlo Richardt kam für Philipp Jentczak ins Spiel. Er redete lange auf seine verunsicherte Mannschaft ein und hatte anscheinend die richtigen Worte gefunden. Der erste Punkt ging noch an die Gäste, dann folgten vier für die Schöneicher. Gästetrainer Ulrich Kussin sah dort vielleicht schon Ungemach für seine Mannschaft aufkommen und nahm eine Auszeit. Die Schöneicher zeigten sich unbeeindruckt und spielten sich fortan in einen Rausch. Angeführt vom überragenden Routinier Marek Wenzel agierte die Mannschaft souverän aus einer soliden Annahme heraus und holte sich mit dem deutlichen Satzgewinn (25:16) Selbstvertrauen für den vierten Durchgang.

Und der hatte es in sich. Schöneiche dominierte weiter die Partie, zwischenzeitlich ging die jetzt bestens aufgelegte Mannschaft nach einer Aufschlagserie von Mitteblocker Bartosch mit 18:13 in Führung. Die Zuschauer dürften ihr Kommen jetzt wohl nicht mehr bereut haben und peitschen die Mannschaft weiter nach vorne. Die Delbrücker erhöhten jedoch konsequent den Druck und holten Punkt um Punkt auf, Matthes musste beim Rückstand von 21:22 mit einer Auszeit reagieren. Das Spiel und die Lautstärke in der Halle erreichte jetzt seinen Höhepunkt. In einer dramatischen Schlussphase hatten die Gäste vier Matchbälle, die Schöneicher wehrten sich aber mit allen Mitteln und zeigten mit spektakulären Abwehraktionen, dass sie die Partie unbedingt gewinnen wollten. Die erste Chance zum Satzgewinn nutzten sie dann auch konsequent aus und zwangen das Spiel in den alles entscheidenden fünften Satz (30:28).

Die Gäste kamen besser aus den Startlöchern und führten mit 8:4. Erneut war es Routinier Wenzel, der mit einer Aufschlagserie das Spiel wieder ausglich. Dann folgten weitere starke Aufschläge von Bastian Grothe, der aus der Bundesliga-Reserve geholt wurde und ein exzellentes Spiel machte. Die Schöneicher führten plötzlich mit 10:7 und hielten das Niveau bis zum Ende hoch. Die Zuschauer standen beim Matchball für Schöneiche und tobten, mussten aber auch hier wieder ein Krimi miterleben. Der Ball überquerte mehrmals das Netz ehe Schöneiche endlich als Sieger fest stand.

TSGL: Florian Schaarschmidt (C); Matthias Penk, Marek Wenzel, Florian Perlick, Bastian Grothe, Willi Becker, Mewes Goertz, Alexander Bartosch, Paul Bock, Philipp Jentczak, Carlo Richardt.


DVV Pokal | Keine große Überraschung 

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Foto: Anna Heyse
Von Uwe Wuttke (11.11.2011)

Schöneiche (MOZ) Die große Überraschung ist ausgeblieben. Im Achtelfinale des DVV-Pokals unterlagen die Zweitliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche in eigener Halle dem Erstligisten Chemie Volley (CV) Mitteldeutschland am Ende klar mit 3:0 (18:25, 18:25, 16:25). Am Sonnabend (19 Uhr) kommt nun der DJK Delbrück zum Ligaspiel in die Halle an der Dorfaue.

Nach dem Pokalspiel schwankten die  Emotionen bei den Schön­eichern zwischen Enttäuschung und einer Art Zufriedenheit. „Wir hatten gehofft einen Satz zu gewinnen, aber es hat Spaß gemacht, sich vor vielen Zuschauern mit so einem starken Gegner zu messen“, fand Außenangreifer Henry Curin.  Enttäuscht war Trainer Björn Matthes. „Wir haben uns sicher gut verkauft, aber es war ein klares Ergebnis, und wir können es sicher besser.“ Auch TSGL-Manager Bert Körber grummelte: „Da haben wir mit rund 400 Zuschauern mal eine volle Halle und verlieren wir so klar.“

Das war kein Wunder, denn die Unterschiede zwischen den Vollprofis des CV Mitteldeutschland aus Leuna (Sachsen-Anhalt) und den Feierabend-Volleyballern aus Schöneiche wurden schon vor dem Anpfiff sichtbar. Während die Gäste bereits zwei Stunden vor Spielbeginn mit Kleinbussen vollzählig vor der Halle an der Dorfaue erschienen, war zu diesem Zeitpunkt der eine oder andere TSGL-Spieler wohl gerade kurz vor Dienstschluss oder Seminarende.

Auch in der Partie wurden die Unterschiede jederzeit deutlich. Etwa bei den Aufgaben. „Eigentlich eine unsere Stärken, aber einige waren eher übermotiviert“, fand Matthes. Zwar wurden die Aufgaben mit mehr Druck als bei Zweitliga-Spielen geschlagen, dafür landeten aber übermäßig viele im Netz oder deutlich hinter der Auslinie. Beim CV senkten sie sich dagegen immer wieder genau auf die Linie. Eine Technik, die mit zweimal täglichem Training sicher besser zu erlernen ist, als mit drei wöchentlichen Übungseinheiten.

Da auch in der TSGL-Feldabwehr Schwächen auftraten und kein ruhiges Aufbauspiel mit kontrollierten, harten Schmetterschlägen möglich war, reichte dem Erstligisten um die starken Christoph Helbig, Sebastian Kühner und Mark Siebeck eine solide Leistung zum Weiterkommen. Dennoch hatten die Schöneicher im zweiten Satz auch eine starke Phase, als sie vom 2:1 bis 7:6 eine Führung behauteten. Dann aber zog der Favorit wieder an.

Der Pokal war indes für die Schöneicher nur ein Zubrot. „Der Fokus liegt ganz klar auf der 2. Liga“, sagt auch Björn Matthes, der auf den urlaubenden Henry Curin in den nächsten drei Wochen verzichten muss.  Und mit Blick auf die morgige Partie gegen den DJK Delbrück hatte er den an Schulter-Problemen laborierenden Angreifer Florian Perlick sowie den angeschlagenen Mewes Goertz gegen Mitteldeutschland gar nicht eingesetzt. Schließlich sieht Matthes das Spiel als „eine richtungsweisende Partie“ an. Dass Delbrück zuletzt in der Liga dreimal verloren hat und in der Tabelle als 13. mit 2:8 Punkten noch hinter Schöneiche (10./4:8) liegt, heißt für den TSGL-Coach in dieser Liga nicht viel. Und er warnt: „Wir müssen unser Spiel durchbekommen, sonst wird auch Delbrück gefährlich.“


2.BL | Heißes Duell zwischen Schöneiche und Delbrück

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(10.11.2011 / meg)
In der 2.Volleyball Bundesliga Nord kommt es am Samstag zum heiß geliebten Duell  zwischen Schöneiche und Delbrück. In der letzten Spielzeit konnten die Schöneicher im letzten Match der Saison gegen die Nordrhein-Westfalen wichtige Punkte gegen den Abstieg einfahren und ein versöhnlichen Saisonabschluss feiern. Ein Sieg soll auch am Wochenende her, um nicht noch weiter in der Tabelle ab zu rutschen.

Allerdings lässt die bevorstehende Partie gegen Delbrück Erinnerungen an die enttäuschende Hinrunde der letzten Spielzeit wach werden. Damals mussten sich die Schöneicher in eigener Halle mit 1:3 geschlagen geben. Im Rückspiel konnten sich die Brandenburger jedoch auswärts mit 3:0 revanchieren und holten somit wichtige Punkte gegen den Abstieg. Teammanager Heiko Kleister erinnert sich noch haargenau an das letzte Saisonspiel: „Die Jungs sind sich nach dem Match in Delbrück in die Arme gefallen und waren nach der souveränen Leistung auch zurecht als Sieger vom Feld gegangen“.

Schöneicher Headcoach Björn Matthes allerdings interessiert die Historie nicht im geringsten: „Delbrück steht derzeit mit  einem Sieg auf Platz 13. und wir wollen unseren dritten Sieg in dieser Saison einfahren - nur mit absoluten Siegeswillen und Konzentration kann das realisiert werden“. Ebenso will Björn Matthes keinen Favoriten für das Bundesliga Heimspiel der TSGL Schöneicher ausmachen.

Der misslungenen Saisonstart der Nordrhein-Westfalen erklärt sich durch den Ausfall von Zuspieler Johannes Grodde, der für die gesamte Hinrunde wohl fehlen wird. Zwar fehlt Delbrücks Trainer Uli Kussin damit ein wichtiger Spieler aus seiner Stammbesetzung. Er kann jedoch durch die Blitzverpflichtung des kanadischen Zuspielers Andrew Korol auf einen erfahrenen Mann zurückgreifen.

Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr.


DVV Pokal | Hat der Pokal seine eigenen Gesetze? 

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(08.11.2011 / bkö)
Es ist eine Premiere in der bisherigen Vereinsgeschichte der TSGL Schöneiche: Die Zweitligamannschaft empfängt zum ersten Mal an einem Mittwoch eine Gastmannschaft zu einem Pflichtspiel. Möglich macht das der Einzug des Teams von Trainer Björn Matthes ins Achtelfinale des DVV Pokals. Spielbeginn in der Lehrer-Paul-Bester-Halle gegen den CV Mitteldeutschland aus der 1. Bundesliga ist um 19 Uhr.

Dabei hoffen die Gastgeber trotz des ungewöhnlichen Spieltermins auf zahlreiche Unterstützung durch die Volleyballfans der Region und darauf, dass der Pokal ja bekanntlich seine eigenen Gesetze haben soll. Nach den zuletzt zwei Heimniederlagen gegen Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga bietet der Pokal eine gute Möglichkeit, sich etwas abzulenken und auf die wichtigen nächsten Wochen in der Liga vorzubereiten.

"Wir haben eigentlich keine Chance, aber die werden wir nutzen!" verspricht Zuspieler Matthias Penk dem hohen Favoriten einen großen Kampf. Sein Trainer sieht jedoch zunächst die immer länger werdende Verletztenliste als problematisch an: "Wir haben momentan echt die Seuche. Zu den bisherigen Ausfällen und Angeschlagenen kommt nun wohl auch noch Willi Becker, der nach dem letzten Spiel gegen Lüneburg von einem Verwandten mit dem Auto angefahren wurde und ins Krankenhaus musste!"

Der Gegner aus Sachsen-Anhalt kann hingegen wohl auf seinen kompletten Kader zurück greifen. Zu den bekanntesten Gesichtern der Mannschaft des neuen Cheftrainers Matthias "Matze" Münz (langjähriger Trainer der Netzhoppers Königs Wusterhausen) dürften die Ex-Nationalspieler Mark Siebeck und Eugen Bakumovski, sowie Zuspieler Sebastian Kühner gehören, der als einziger die Spielstätte des Mittwochs kennen dürfte: Der gebürtige Berliner gehörte 2008 noch zum Aufgebot von evivo Düren beim ersten Auftreten der Schöneicher in der Runde der letzten 16 des deutschen Pokalwettbewerbs.

Das sollen dann nach dem Willen der TSGL aber auch schon die einzigen Parallelen zu der Partie von vor drei Jahren gewesen sein. "Damals hatten wir zu viel Respekt vor den großen Namen und haben nicht unser wahres Leistungsvermögen abrufen können. Das soll diesmal anders werden!" gibt Außenangreifer Henry Curin die Richtung vor. Am Mittwoch ab 19 Uhr wird sich also zeigen, ob der Pokal auch im Volleyball seine eigenen Gesetze hat, oder ob es für Goliath gegen David nur eine Pflichtaufgabe ist...


2.BL | Deftige Niederlage gegen Spitzenteam

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Spieler konnten nur Zuschauen
(06.11.2011 / bkö)
Es war ein Spiel zum schnell vergessen, zumindest aus Sicht der Heimmannschaft: Mit einer deutlichen 0:3 (21:25, 22:25, 17:25) -Niederlage nach nur 73 Spielminuten gegen den Tabellendritten SVG Lüneburg hat die TSGL Schöneiche in der 2. Volleyball-Bundesliga die zweite Punktspielniederlage in Folge vor heimischem Publikum kassiert. Damit stehen die Randberliner nun mit 4:8 Punkten unmittelbar vor den Abstiegsrängen auf dem 9. Tabellenplatz der Nordstaffel.

TSGL-Trainer Björn Matthes musste vor der Partie gegen die bisherige Überraschungsmannschaft der Saison seine Startformation erneut entscheidend verändern. Für den an einer Schulterverletzung laborierenden Florian Perlick begann Routinier Marek Wenzel auf der wichtigen Diagonalposition. Trotz dieser Umstellung hielten die Gastgeber den ersten Satz bis zum 20:20 lange offen, brachten sich aber anschließend durch leichte Eigenfehler selbst um den Lohn ihrer Bemühungen.

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Durchgang: Die Schöneicher spielten auf Augenhöhe mit und hatten zwischenzeitlich sogar eine 3-Punkte Führung erkämpft. Doch wiederum brachen sie in der Endphase förmlich in sich zusammen und überließen dem Gegner fast widerstandslos den Satzgewinn. Nun war guter Rat teuer, dem Spiel vielleicht doch noch eine entscheidende Wendung geben zu können.

Für den dritten Satz entschied sich Björn Matthes deshalb für einen Wechsel auf der Spielmacherposition: Matthias Penk kam für Florian Schaarschmidt, aber bereits nach wenigen Ballwechseln verpuffte auch diese taktische Maßnahme und das Unheil nahm weiter seinen Lauf. Die Annahme wurde zusehends ungenauer und deshalb konnte die TSGL kein druckvolles Angriffsspiel mehr aufziehen. Die SVG, angeführt von den überragenden Beachassen Mischa Urbatzka und Stefan Köhler, wurde dadurch immer sicherer in ihren Aktionen und bereits zur zweiten technischen Auszeit (11:16) war die Gegenwehr der Gastgeber faktisch gebrochen.

"Auch wenn mir wieder nur wenige 100%ig einsatzfähige Spieler zur Verfügung standen, darf uns in einem Heimspiel solch eine Demontage wie im dritten Satz nicht passieren!" so anschließend ein ziemlich konsternierter Björn Matthes. "Dennoch hilft uns der Blick zurück nur wenig und das habe ich der Mannschaft direkt nach dem Spiel in der Kabine auch gesagt. Der Blick muss nach vorn auf die anstehenden Aufgaben der nächsten Woche gehen. Mit dem Pokal-Achtelfinale am Mittwoch haben wir eine gute Gelegenheit, uns bei unseren Fans zu rehabilitieren und uns mit einer guten Leistung auf das wichtige "Vier-Punktespiel" gegen die DJK Delbrück am Samstag einzustimmen."

TSGL: Matthias Penk (C); Florian Schaarschmidt, Marek Wenzel, Florian Perlick, Henry Curin, Willi Becker, Mewes Goertz, Kevin Meusel, Alexander Bartosch, Paul Bock, Philipp Jentczak, Carlo Richardt.


2.BL | Der Tabellen-Dritte zu Gast an der Dorfaue

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(04.11.2011 / mape)
Zum nächsten Heimspiel empfangen die Volleyballer der TSGL Schöneiche am Samstag um 19 Uhr den bisherigen Überflieger  der 2. Bundesliga – die SVG Lüneburg. Für die Niedersachsen, die in ihrer dritten Saison in der Bundesliga mächtig aufgerüstet haben, hat der anfängliche Höhenflug zuletzt durch eine unerwartete Niederlage beim bisher sieglosen SV Lindow/Gransee einen kleinen Dämpfer bekommen.

Nach der Doppelbelastung am letzten Wochenende durch Liga- und Pokalspiel bleibt der Schöneicher Mannschaft von Trainer Björn Matthes nicht lange Zeit zum Verschnaufen. Auch wenn der Spieltag mit einem Erfolg im Pokal gegen Kiel abgeschlossen wurde, werden die weiteren Trainingseinheiten genutzt, um weiter an Feinheiten zu arbeiten. Der Sieg im Pokal ist ein schöner Zusatz, das tägliche Brot heißt allerdings 2. Bundesliga. Und dort steht man auf einem 9. Platz, mit einer Bilanz von 4:6 Punkten.

Der Gegner, in unmittelbarer Nähe zur Großstadt Hamburg beheimatet, hat in dieser Saison kräftig in die erste Mannschaft investiert. Neben Zuspieler Sebastian Neufeld, der bereits Erfahrungen in der ersten Liga aufweisen kann, kamen Markus Böckermann und Stefan Köhler und bilden zusammen mit Mischa Urbatzka das Trio der Beach-Asse. Des Weiteren dürfen sich die Schöneicher Zuschauer auf ein Wiedersehen mit Sven Tennert freuen,  der sich vor der Saison beruflich und privat voll und ganz für Hamburg entschieden hat und in Lüneburg seine neue sportliche Heimat gefunden hat..

Die Mannschaft von Trainer Ronnie Karohs, der früher ebenfalls für Schöneiche gespielt hat, war bisher der Überflieger der Saison. Mit vier Siegen waren seine Spieler in die Saison gestartet, die erste Niederlage gab es erst gegen die fast übermächtigen A!B!C Titans aus Wuppertal. Dort zwang man den haushohen Favoriten aber immerhin in einen fünften Satz.

In Schöneiche darf man sich also auf einen hochkarätigen Gegner freuen, vor dem man zwar Respekt hat, dem man vor heimischer Kulisse aber auch mit dem Selbstvertrauen von bisher drei Saison-Heimsiegen entgegen treten wird.


2.BL | Niederlage in der Liga, Erfolg im Pokal

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(31.10.2011 / bkö)
Die Doppelbelastung des vergangenen Wochenendes endete für die Volleyballer der TSGL Schöneiche mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Am Samstag verlor die Mannschaft von Trainer Björn Matthes ihr Punktspiel der 2. Bundesliga Nord gegen den amtierenden Meister TSV Giesen/48 Hildesheim in eigener Halle nach 101 hart umkämpften Spielminuten mit 1:3 (25:20, 22:25, 25:27, 19:25), um keine 24 Stunden später an gleicher Stelle durch einen 3:1 (25:22, 25:22, 22:25, 25:13) -Erfolg gegen Ligakonkurrent VT Kiel zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte ins Achtelfinale des DVV Pokals einzuziehen.

Im Punktspiel gegen den Meister der Vorsaison - die Hildesheimer hatten sich aus finanziellen Gründen nach Meldeschluss aus der 1. Bundesliga zurück gezogen und wurden deshalb nachträglich wieder in die 2. Liga Nord eingegliedert - legten die Gastgeber zunächst los wie die Feuerwehr und zwangen Gästetrainer Mikhail Kontchevski schon nach wenigen Minuten beim Stand von 0:5 zur ersten Auszeit. Diesen Vorsprung verteidigten die Männer um Kapitän Florian Schaarschmidt dann bis zum Ende des ersten Satzes und hielten auch im zweiten Durchgang lange voll dagegen.

Mit zunehmender Spielzeit wurden die Aktionen des Meisters jedoch immer sicherer. Besonders in der Feldabwehr zeigte das Team um Libero Stefan Dall einige spektakuläre Aktionen. Und vor allem der kanadische Diagonalangreifer Gavin Little konnte vom Schöneicher Block zu selten gestellt werden, so dass der zweite Satz knapp an die Giesener abgegeben werden musste. Auch im dritten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtauch und die TSGL hatte beim 24:22 sogar zwei Satzbälle, die aber leider nicht genutzt werden konnten.

Von diesem Negativerlebnis erholten sich die Gastgeber im vierten und letzten Abschnitt dann nicht mehr, obwohl auch hier bis zum Stand von 17:16 noch alles möglich gewesen wäre. Zum Ende wurde dem Gegner aber durch mehrere Eigenfehler das Leben leicht gemacht und durch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung wurde den Gästen der Matchball dann auch noch "geschenkt". Die TSGL-Spieler schlichen anschließend mit gesenkten Köpfen und sehr frustriert aus der Halle. Denn trotz einer eigentlich guten Leistung war ihnen bewusst, dass bei etwas mehr Cleverniss und Durchsetzungsvermögen im Endkampfverhalten an diesem Abend mehr drin gewesen wäre.

Entsprechend motiviert traf man sich am Sonntag Vormittag wieder und wollte die Scharte der Punktspielniederlage gleich mit einem Sieg im Pokal auswetzen.Den Gegner, das Volleyball Team Kiel, hatte man ja bereits im Punktspiel der 2. Bundesliga vor 3 Wochen mit 3:1 bezwingen können und so standen die Chancen auf den Einzug in Achtelfinale des Deutschen Pokals recht günstig. TSGL-Trainer Björn Matthes warnte seine Männer aber eindringlich, die Kieler zu unterschätzen und forderte von seinem Team, von Beginn an das Zepter zu übernehmen.

Das taten diese dann auch eindrucksvoll und zeigten den 150 "unentwegten" Fans in der Lehrer-Paul-Bester-Halle, dass sie ihr Kommen trotz des herrlichen Oktoberwetters nicht bereuen sollten. Auch wenn nicht jede Aktion von Erfolg gekrönt war, so war der unbedingte Wille zum Sieg doch maßgebend für den Gewinn der ersten beiden Sätze.

Im dritten Durchgang drehten die Gäste den Spieß noch einmal um und schöpften Hoffnung, die im vierten Satz jedoch relativ schnell der Erkenntnis wich, dass an diesem Tag selbst gegen ein stark ersatzgeschwächtes Schöneicher Team nichts mehr zu holen war.

Und so konnten sich die Schöneicher Spieler nach dem deutlichen 25:13 dann auch feiern lassen und haben sich und ihren Zuschauern durch diesen Erfolg ein weiteres sportliches Highlight beschert: Am Mittwoch, dem 9. November ab 19 Uhr empfängt die TSGL Schöneiche den momentanen Tabellenfünften der 1. Bundesliga, den CV Mitteldeutschland zum Achtelfinale im DVV Pokal. Die Verantwortlichen der TSGL freuen sich sehr, ihren Fans zum zweiten Mal nach 2008 einen Erstligisten in einem Pflichtspiel präsentieren zu können und liebäugeln insgeheim mit einem besseren Ergebnis, als es damals mit dem glatten 0:3 gegen evivo Düren am Ende zu Buche stand...


2.BL | Erst Liga, dann Pokal - Doppelbelastung für die TSGL Schöneiche

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(27.10.2011)
In der 2.Volleyball Bundesliga Nord ist der amtierende Meister Giesen/48 Hildesheim am Samstag zu Gast in der Lehrer-Paul-Bester Halle. Keines der beiden Saisonspiele konnten die Zweitligaspieler der TSGL Schöneiche in der letzten Spielzeit gegen die Niedersachsen gewinnen. Mit dem Motto - Neue Saison, Neues Glück - bestreitet das Team von Trainer Björn Matthes sein drittes Heimspiel und will an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Am Sonntag soll dann die Kür folgen, denn in der DVV Pokal Vorrunde ist das Volleyball Team aus Kiel zu Gast in der Dorfaue.

Samstag | Amtierender Meister zu Gast in der Lehrer-Paul-Bester Halle

Am vorhergehenden Spieltag in der 2.Volleyball Bundesliga Nord mussten die Schöneicher um das Kapitänsgespann Matthias Penk und Florian Schaarschmidt in Wuppertal erstmals an ihre Leistungsgrenzen gehen. Das gelang gegen den Titelaspiranten und Absteiger aus der 1. Bundesliga, in beachtlicher Weise, im ersten und dritten Durchgang. Die 0:3 Auswärtsniederlage sollte deshalb für die kommenden Begegnung keine Rolle spielen: "Gegen die Titans aus Wuppertal kann man verlieren, nun gilt es, uns auf Giesen zu konzentrieren", so Trainer Björn Matthes.

Das Gast-Team aus Niedersachsen ist kein geringerer als der amtierende 2.Liga Meister und aktueller Tabellenzweite mit nur einer Niederlage. Die Niedersachsen kommen mit viel Selbstbewusstsein nach Schöneiche, denn sie wissen wie schön es ist hier zu siegen - im letzen Jahr konnten die Giesener einen  ungefährdeten 3:0 Sieg einfahren. Doch so unantastbar wie in der letzten Saison ist das Team um den neuen Trainer Mikhail Kontchevski nicht, denn sie mussten die Abgänge ihrer Leistungsträger verkraften. Der TSV Giesen/48 Hildesheim wird nun stark verjüngt am Samstagabend um 19 Uhr in der Lehrer-Paul-Bester auftreten und man darf gespannt sein, ob die Schöneicher auch im dritten Heimspiel in Folge ungeschlagen bleiben.

Sonntag | Der Pokal hat seine eigenen Gesetze

Die TSGL Schöneiche trifft im Heimspiel am Sonntagvormittag in der DVV Pokal Vorrunde auf das Volleyball Team Kiel. Damit haben die Schöneicher schon einmal einen Vorteil gegenüber dem Ligakonkurrenten aus der 2.Volleyball Bundesliga Nord - die Schleswig-Holsteiner sind innerhalb von drei Wochen zum zweiten Mal zu Gast in der Lehrer-Paul-Bester Halle.

Die Spieler um Trainer Björn Matthes konnten sich im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison gegen die Nordlichter aus Kiel mit 3:1 durchsetzen und gehen somit gestärkt in das Qualifikationsspiel zum DVV Pokal Achtelfinale. Bei einem wiederholten Sieg würde am 9. November der CV Mitteldeutschland nach Schöneiche reisen : "Das ist doch mal ein Anreiz! Schon einmal konnten wir uns für das Achtelfinale qualifizieren und mit Evivo Düren ein Erstliga Team in Schöneiche begrüßen. So ein Spiel ist für unsere Fans ein absolutes Highlight." sagte Teammanager Heiko Kleister.

Die Vorzeichen auf dieses Spiel sind allerdings ganz andere. Ein Saisonspieltag wird den Schöneichern in den Beinen stecken, denn am Samstagabend ist der amtierende Meister TSV Giesen/48 Hildesheim zu Gast in der Lehrer-Paul-Bester Halle. Und das Volleyball Team mit Trainer Tom Kröger will es der TSGL sicher nicht wieder so einfach machen wie im Heimspiel vor drei Wochen - dort agierten die Nordlichter oft zu ängstlich, einzig und allein im dritten Satz überzeugten die Kieler durch ihr gewohnt abwehrstarkes Spiel.

Der DVV Pokal hat wie im Fußball seine eigenen Gesetze - davon können die Schöneicher auch ein Lied singen, denn vor zwei Jahren sahen die Spieler um den damaligen Trainer Kurt Radde schon wie der sichere Sieger aus. In der DVV Pokal Vorrunde traf die TSGL auf Bayer 04 Leverkusen und führte 2:0 nach Sätzen, ehe sie sich dann im Tiebreak der Werkssechs knapp geschlagen geben musste. Volle Konzentration fordert deshalb auch der Vereinsvorsitzende Dirk Leonhardt: "An die knappe Niederlage erinnere ich mich immer noch und das schmerzt nach wie vor - doch ein Sieg würde dafür entschädigen".


2.BL | Auswärtspleite ohne Satzgewinn

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Bejubelten jeden Punkt gegen die TITANS
(24.10.2011 | mape)
Im vierten Saisonspiel verlor die TSGL Schöneiche bei den A!B!C TITANS aus Wuppertal mit 0:3 und steht damit mit einem ausgeglichenem Punktekonto auf dem 9. Platz. Dabei hätte die Mannschaft von Trainer Björn Matthes durchaus einen Satzgewinn verdient gehabt.

An alter Wirkungsstätte, Matthes spielte in der Vorsaison noch an der Wupper, war seine Mannschaft vorher der klare Außenseiter. So setzte er im Vorfeld einen Satzgewinn bei den Absteigern aus der ersten Bundesliga als Zielsetzung.

Die Schöneicher starteten jedoch hervorragend, setzten von Anfang an die entscheidenden Akzente in der Partie. Bis zum Stand von 21:18 waren sie in Führung, dann startete der Kapitän der Gastgeber, Peter Lyck Hansen, eine Aufschlagserie und brachte sein Team wieder zurück ins Spiel. In der Schlussphase konnten die Schöneicher zwar mehrere Satzbälle abwehren, letztendlich setzten sich jedoch die Wuppertaler mit 29:27 durch. Im zweiten Durchgang setzten sich die Favoriten dann bereits früh mit mehreren Punkten ab, auch eine Auszeit von Trainer Matthes beim Stand von 6:11 konnte keine Wende einleiten. Mit 17:25 mussten die Schöneicher die Überlegenheit der Bundesliga erfahrenden Gastgeber anerkennen.

Jedoch gaben sich die Randberliner noch nicht zu schlagen. Zwar lagen sie im dritten Satz bereits mit 16:20 zurück, konnten sich jedoch Punkt für Punkt wieder `rankämpfen und machten die Schlussphase noch einmal spannend. Am Ende setzte sich dann jedoch die Mannschaft von der ehemaligen Spielerlegende Georg Grozer mit 25:23 durch. Jedoch waren sich Spieler und Fans einig, dass die Schöneicher Mannschaft durchaus einen Satzgewinn verdient gehabt hätte. Am kommenden Wochenende können sich die Fans dann doppelt freuen: Am Samstag empfängt die Mannschaft den Meister aus dem Vorjahr, TSV Giesen/48 Hildesheim, und am Sonntag wird das VT Kiel im DVV Pokal zu Gast sein.

TSGL Schöneiche: Matthias Penk (C), Florian Schaarschmidt, Marek Wenzel, Florian Perlick, Henry Curin, Willi Becker, Mewes Goertz, Kevin Meusel, Paul Boock, Alexander Bartosch, Philipp Jentczak, Carlo Richardt.


Aktuell | Alle Teams der TSGL im Einsatz

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(21.10.2011)
Am Samstag sind nach längerer Zeit wieder einmal alle drei Mannschaften der TSGL Schöneiche im Punktspieleinsatz in ihren jeweiligen Ligen. Die schwerste Hürde hat dabei das Bundesligateam zu meistern: Die Mannschaft von Trainer Björn Matthes muss am Abend beim Topfavoriten und ungeschlagenen Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord, den A!B!C TITANS Bergisches Land, in Wuppertal antreten und ist klarer Außenseiter.

Matthes sieht die Aufgabe bei seinem letzen Arbeitgeber (er spielte in der Vorsaison noch selbst beim Team von der Wupper) dann auch realistisch: "Wir wollen den hohen Favoriten natürlich etwas ärgern und haben uns einen Satzgewinn als erstes Ziel gestellt. Was darüber hinaus geht, wäre schon eine Überraschung. Zumal mir wieder einige wichtige Spieler wegen Verletzung oder Krankheit fehlen werden oder nicht voll einsatzfähig sind."

Umgekehrte Vorzeichen dagegen bei der 2. Mannschaft: "Spitzenposition und weiße Weste verteidigen!" lautet die klare Devise von Trainer René Sitte vor dem Heimspieltag des ungeschlagenen Tabellenführers der Brandenburgliga. Zu Gast in der Lehrer-Paul-Bester-Halle sind ab 11 Uhr der Tabellensechste Elsterwerdaer SV und die noch sieglose BSG Pneumant Fürstenwalde. Die Mannschaft um Kapitän Sascha Klamt wird die Gegner aber sicher nicht unterschätzen und hofft auf viele Zuschauer, die das Team beim Versuch, die Tabellenführung zu verteidigen, lautstark unterstützen.

Mit großen Personalsorgen fährt die 3. Mannschaft der TSGL zum Auwärtsspieltag der Landesliga Süd nach Brandenburg (Havel). Trainerin Anja Müller fehlen voraussichtlich beide etatmäßigen Zuspieler, so dass die Aufgaben gegen Gastgeber und Brandenburgligaabsteiger VfB Blau-Weiss und den Kolkwitzer SV fast unlösbar erscheinen. "Mit einem Sieg aus beiden Spielen wäre ich schon sehr zufrieden." so die 31-jährige Erkneranerin, die am Abend auch noch selbst mit den Damen des VSV Grün-Weiß gegen die 2. Mannschaft des VC Olympia Berlin in der Regionalliga Nordost am Netz stehen will...


2.BL | TSGL Schöneiche gewinnt Regionalpokal Nordost 2011

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(17.10.2011)
Die Zweitliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche haben in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) den diesjährigen Regionalpokal Nordost gewonnen und sich damit für die 1. Hauptrunde im DVV-Pokal qualifiziert. Gegner wird am Sonntag, dem 30.10.2011 der letzte Schöneicher Punktspielgegner VT Kiel sein, der seinerseits in eigener Halle den Pokal des Regionalbereichs Nord gewann und damit bereits nach gut 3 Wochen erneut in der Lehrer-Paul-Bester-Halle zu Gast sein wird.

Die TSGL musste am Sonntag im ersten Halbfinale bereits um 11 Uhr gegen den Pokalverteidiger aus 2010, den Berliner VV ran. Im letztjährigen Finale gab es für die Randberliner gegen den Regionalligisten eine schmerzhafte 1:3 -Niederlage und deshalb war das Team um Kapitän Florian Schaarschmidt auch besonders motiviert, diese Scharte in diesem Jahr auszuwetzen. Und mit einem deutlichen 3:1 (25:16, 25:18, 23:25, 25:12) -Erfolg gelang dies trotz des knapp verlorenen dritten Satzes auch eindrucksvoll.

Somit war die erste Hürde auf dem Weg zum Pokalgewinn genommen und die arg ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Björn Matthes konnte im direkt anschließenden zweiten Halbfinale den kommenden Finalgegner studieren.

Hier lieferten sich Gastgeber MTV Wittenberg und Rotation Prenzlauer Berg Berlin einen über zweistündigen Kampf auf Biegen und Brechen, den die Lutherstädter am Ende knapp aber verdient mit 3:2 Sätzen für sich entscheiden konnten.

Das Finale lautete also MTV Wittenberg gegen TSGL Schöneiche. Vom ersten Ballwechsel an setzte der Zweitligist den Vizemeister der Regionalliga Nordost unter Druck und konnte die ersten beiden Sätze mit 25:18 und 25:11 deutlich für sich entscheiden. Erst im dritten Durchgang legten die Gastgeber den Respekt vor dem Favoriten ab und konnten sich unter dem Jubel ihrer Fans teilweise sogar einen 6-Punkte Vorsprung erspielen. Mit zunehmender Satzdauer konnten die Schöneicher diesen Rückstand aber wieder aufholen und gewannen schließlich knapp mit 26:24 und somit das Finale glatt mit 3:0 Sätzen. Anschließend konnten sie aus den Händen des Vertreters des ausrichtenden Volleyballverbandes Sachsen-Anhalt den Pokal in Empfang nehmen, der damit nach 1997, 1998, 2008 und 2009 zum fünften Mal nach Schöneiche geht.

"Ich freue mich über diesen Pokalerfolg aber auch deshalb, weil wir mit den ungewohnten Positionsumstellungen in fünf von sieben gespielten Sätzen ohne größere Probleme zurecht kamen und dem Gegner unser Spiel aufzwangen. Jetzt konzentrieren wir uns aber erst einmal wieder voll auf die Meisterschaft, bevor wir am 30.10. in der nächsten Pokalrunde versuchen werden, ins Achtelfinale und damit unter die besten 16 Mannschaften Deutschlands zu kommen." so TSGL-Trainer Björn Matthes in einem kurzen Statement nach dem Finalerfolg.

Und Routinier Marek Wenzel - der auf der für ihn ungewohnten Außenposition eine gute Leistung zeigte - ergänzte: "In den nächsten beiden Punktspielen geht es auswärts in Wuppertal und im Heimspiel gegen Giesen/Hildesheim gegen die Topfavoriten der Liga. Hier wollen wir alles versuchen, um die beiden bisherigen Siege gegen Lindow und Kiel zu "vergolden" und uns mit einem Überraschungscoup von den Abstiegsplätzen zu entfernen. Und das Pokalspiel gegen Kiel wollen wir dann natürlich auch gewinnen, um danach den Erstligisten CV Mitteldeutschland an der Dorfaue begrüßen zu können!" blickt der 34-jährige in die nähere Zukunft für sein Team und sich...

Foto (von links): Kevin Meusel, Florian Perlick, Paul Boock, Florian Schaarschmidt, Alexander Bartosch, Carlo Richardt, Henry Curin (verdeckt), Philipp Jentczak, Marek Wenzel und Trainer Björn Matthes.


2.BL | Zweites Heimspiel - zweiter Sieg!!!

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Foto: Nikolai Saratow
(09.10.2011)
Nach dem zweiten Heimspiel der neuen Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord können die Männer der TSGL Schöneiche den Auftakt der Spielzeit 2011/12 als gelungen betrachten: Mit einem 3:1 (25:17, 25:18, 18:25, 25:20) -Erfolg in 91 effektiven Spielminuten über das Volleyballteam Kiel belohnte das Rumpfteam von TSGL-Trainer Björn Matthes sich und die 250 Zuschauer in der Lehrer-Paul-Bester-Halle am späten Samstagabend für eine engagierte und kämpferische Leistung, die anbetracht der Umstände so wohl die Wenigsten erwartet hätten.

Ganze acht voll einsatzfähige Spieler des sonst 14 Mann starken Schöneicher Kaders blieben Björn Matthes für einen Einsatz gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn übrig. Neben den aus privaten Gründen verhinderten Kevin Meusel, Matthias Penk und Florian Perlick konnte auch Mittelblocker Christian Guß nicht spielen, da er schon seit der Vorwoche an einer schwerwiegenden Fußverletzung laboriert und wahrscheinlich mehrere Wochen ausfallen wird. Und auch die Außenangreifer Mewes Goertz und Michael Herbig konnten wegen Knie- bzw. Rückenbeschwerden nur sporadisch eingesetzt werden.

So stellte sich die Mannschaft um Zuspieler Florian Schaarschmidt quasi fast von allein auf. Nur auf der Liberoposition hatte Matthes die Qual der Wahl und entschied sich für Philipp Jentczak, der das Vertrauen voll rechtfertigte und mit seiner ruhigen und unaufgeregten Spielweise wesentlich zum späteren Erfolg beitrug. Aber auch die anderen "Aufrechten", wie Routinier Marek Wenzel auf Diagonal, die Außenangreifer Henry Curin und Willi Becker, sowie die Mittelblocker Paul Boock und Alexander Bartosch zeigten von Beginn an, dass sie sich den zweiten Sieg innerhalb einer Woche fest vorgenommen hatten. Die "Blitzverpflichtung" von Bartosch wenige Tage vor Saisonbeginn hat sich somit schon jetzt mehr als ausgezahlt, hätte die TSGL doch ohne ihn in den letzten beiden Partien nur mit einer etatmäßigen "Mitte" spielen müssen.

In den ersten beiden Sätzen fanden die Gäste nur selten ein Mittel gegen den starken Schöneicher Block und den unbedingten Siegeswillen der Hausherren. So deutete nach gut 40 Spielminuten vieles auf ein unerwartetes baldiges Ende einer bis dahin einseitigen Partie hin, aber die Spieler von VTK-Trainer Thomas Kröger wollten sich dann wohl doch nicht so schnell geschlagen geben. Bereits beim Stand von 0:3 des dritten Abschnitts nahm Björn Matthes seine erste Auszeit und warnte sein Team eindringlich, die Kieler nicht ins Spiel zurück finden zu lassen. Aber alle Beschwörungen halfen nichts. Die Gäste bauten ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus und gewannen schließlich den dritten Satz deutlich mit 25:18.

Dies wollten die TSGL-Spieler dann aber wohl doch nicht auf sich sitzen lassen und legten im vierten Durchgang los wie die Feuerwehr. Schnell gingen sie mit 6:0 Punkten in Führung, aber nur einige Minuten später stand es plötzlich nur noch 6:5. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der die Zuschauer förmlich von den Sitzen riss und bis zur Mitte des Satzes absolut ausgeglichen verlief. Zum Ende hin konnte sich die TSGL dann aber leicht absetzen und zwang den Gästecoach so beim 22:19 zu seiner letzten Auszeit. Aber auch diese konnte den vielumjubelten Erfolg der Gastgeber nicht mehr verhindern, der wenige Augenblicke später bereits nach dem ersten Matchball perfekt war.

Im anschließenden Kurzinterview mit Hallensprecher Heiko Kleister war dem jungen Schöneicher Trainer die Erleichterung über die geglückte "Mission Impossible" dann auch deutlich anzumerken: "Ich bin heute zunächst nur froh, dass wir unter diesen Umständen das Spiel überhaupt gewonnen haben. Die Spieler, die auf dem Feld standen, waren sich der Bedeutung voll bewusst und haben bis auf den dritten Satz alles in die Wagschale geworfen, was wir hatten" so der 30-jährige Trainerneuling. "Nun können wir zum Glück etwas beruhigter an die nächsten Aufgaben herangehen, auch wenn ich noch einiges an Arbeit für die nächsten Wochen gesehen habe".

TSGL Schöneiche: Michael Herbig (C), Florian Schaarschmidt, Marek Wenzel, Henry Curin, Willi Becker, Mewes Goertz, Paul Boock, Alexander Bartosch, Philipp Jentczak, Carlo Richardt.


2.BL | Zweites Heimspiel - zweiter Sieg??

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Siegesjubel (Foto: Nikolai Saratow)
(06.10.2011)
Bereits eine Woche nach dem ersten Heimspiel steht für die Schöneicher Zweitliga-Volleyballer die nächste Bewährungsprobe vor heimischem Publikum an: Mit dem Volleyballteam Kiel erwarten die Männer um Kapitän Florian Schaarschmidt einen direkten Tabellennachbarn. Die Mannschaft aus der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt steht mit einem Spiel mehr zwar einen Platz hinter der TSGL auf Rang 11, aber beide Teams haben bisher auch jeweils nur einen Sieg auf der Habenseite.

Und Beide errangen diesen Erfolg auch gegen den gleichen Gegner: Die Kieler bezwangen den SV Lindow-Gransee zum Saisonauftakt auswärts glatt mit 3:0, wie die Schöneicher vor Wochenfrist zum Heimauftakt-Derby mit 3:1.

Eine weitere Parallele ergibt sich dadurch, dass beide Teams von jungen Trainern betreut werden, die bis vor kurzem noch selbst als Spieler in der 1. Bundesliga aktiv waren. VTK-Trainer Thomas Kröger hat seine aktive Laufbahn jedoch schon 1 Jahr früher beendet, als Björn Matthes und hat demzufolge auch schon etwas mehr Erfahrung in dieser Position.

Zumal dieser vor seinem zweiten Heimspiel als TSGL-Coach einige Personalsorgen hat. Mit Zuspieler Matthias Penk und Mittelblocker Kevin Meusel stehen ihm zwei wichtige Spieler aus privaten Gründen auf keinen Fall zur Verfügung, während der Einsatz von Mittelblocker Christian Guß und Außenangreifer Michael Herbig fraglich ist. Beide letztgenannten konnten verletzungsbedingt schon im Spiel gegen Lindow nur von der Bank aus zuschauen, wie ihre Teamkollegen den vielumjubelten Prestigesieg einfuhren.

Bange machen gilt für Matthes aber nicht: "Wenn wir an die Leistung aus dem Derby anknüpfen können, haben wir auch gegen Kiel eine realistische Siegchance. Ich war mit der Teamleistung gegen Lindow, aber auch mit den individuellen Leistungen größtenteils zufrieden und werde zusammen mit den Jungs alles versuchen, um den zweiten Heimsieg einzufahren!"

Es dürften sich also zwei Teams auf Augenhöhe begegnen, die nach dem Spiel für den weiteren Saisonverlauf eine neue Lage vorfinden werden: Der Sieger kann den Saisonauftakt als gelungen bezeichnen und sich ins Tabellenmittelfeld orientieren. Aber der Verlierer findet sich so früh in der Saison wohl praktisch schon im Abstiegskampf wieder...!


2.BL | Stehende Ovationen für die Schöneicher

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Foto: Nikolai Saratow
(02.10.2011)
Die Anspannung war allen Verantwortlichen der TSGL Schöneiche vor Spielbeginn im brisanten Derby in der 2. Bundesliga gegen den SV Lindow-Gransee deutlich anzusehen. Jedoch dürften alle Anstrengungen vergessen gewesen sein, als der Schiedsrichter die Partie um 20.40 Uhr beendete und die 350 Zuschauer das Schöneicher Team minutenlang mit stehenden Ovationen feierte – die TSGL hatte zuvor nach 100 gespielten Minuten den brandenburgischen Lokalrivalen mit 3:1 (25:19, 17:25, 25:16, 25:17) besiegt. Den Schöneichern gelang dabei hochverdient der lang ersehnte erste Derby-Heimsieg.

Damit kann der Saisonauftakt, trotz der 0:3-Schlappe gegen Rumeln zwei Wochen zuvor, durchaus als gelungen bezeichnet werden. Der neue Schöneicher Trainer Björn Matthes musste kurz vor Spielbeginn jedoch in den sauren Apfel beißen: die Hoffnung auf einen Einsatz von Mittelblocker Christian Guß zerschlugen sich. Zu schwer wog die Fußverletzung, die er sich in der Woche zuvor im Training zugezogen hatte. Da Kevin Meusel zudem aus privaten Gründen verhindert war, stellten sich die verbliebenen Mittelblocker Paul Boock und Alexander Bartosch quasi von selbst auf. Außenangreifer Michael Herbig fiel ebenfalls durch eine Verletzung aus. Matthes vertraute außerdem in der Startformation auf die Außenangreifer Henry Curin und Willi Becker, Diagonalangreifer Florian Perlick, Libero Philipp Jentczak und Zuspieler Matthias Penk.

Von Beginn an nahmen die Schöneicher das Heft des Handelns in die Hand, gleich am Anfang wurde sich ein Vorsprung erarbeitet, der bis in die Schlussphase des ersten Satzes Bestand hatte. Beim Stand von 21:18 machte die Mannschaft mit einer guten Serie drei Punkte in Folge und sicherte sich letztendlich den ersten Satz (25:19).

Im zweiten Durchgang lief es in entgegen gesetzter Richtung, Lindow-Gransee konnte sich früh einen Vorsprung erarbeiten, beim Stand von 9:12 war Trainer Matthes gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Die Gäste schlugen weiterhin druckvoll auf, sodass die Schöneicher kaum ihr Spiel durchziehen konnten. Auch mehrere Wechsel konnten den Satzverlust nicht mehr verhindern (17:25).

Ab dem dritten Satz gab es dann jedoch nur noch eine Mannschaft, die das Spiel bestimmte. Angepeitscht vom lautstarken Schöneicher Publikum zeigten die Spieler der TSGL spektakuläre Abwehraktionen mit langen Ballwechseln, zumeist mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Diese feierten jeden Punkt gebührlich und konnten so die Gäste aus Lindow ständig unter Druck setzen. Mit 25:16 und 25:17 konnten die folgenden beiden Sätze dann auch deutlich und hochverdient gewonnen werden. Vor allem der letzte Satz hatte es in sich: Beim Stand von 17:13 kamen Zuspieler Florian Schaarschmidt und der wieder genesene Diagonalangreifer Marek Wenzel ins Spiel. Wenzel rechtfertigte sofort seine Einwechslung und blockte den Lindower Außenangreifer spektakulär ab. Danach ging Willi Becker zum Aufschlag und legte die letzte notwendige Punktserie des Abends hin. Die Zuschauer standen schon lange vor dem letzten Ballwechsel auf, um ihre Mannschaft bei den letzten Punkten zu unterstützen. Auch sie konnten nach dem ersten Heimsieg gegen den Lokalrivalen aus Lindow nicht genug bekommen – noch lange nach Spielende beklatschen und feierten sie die Mannschaft.

Teammanager Heiko Kleister zeigte sich anschließend auch hellauf begeistert: „Was für ein geiles Spiel! Die Halle war voll, die Jungs haben super gespielt und endlich zu Hause gegen Lindow gewonnen, das war eine Glanzstück der gesamten Mannschaft.“

Für die TSGL spielten: Florian Schaarschmidt, Matthias Penk, Mewes Goertz, Henry Curin, Willi Becker, Paul Boock, Alexander Bartosch, Florian Perlick, Marek Wenzel und die Liberos Philipp Jentzcak und Carlo Richardt.


2.BL | Heimauftakt gleich mit einem Knüller: Derbytime!

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Foto: Uwe Wuttke
(29.09.2011)
Zu ihrem ersten Heimspiel der neuen Saison empfangen die Zweitliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche (wie gewohnt am Samstag um 19 Uhr) den Lokalrivalen SV Lindow-Gransee in der Lehrer-Paul-Bester-Halle. Beide Teams gehen mit einem neuen Cheftrainer und einem auf mehreren Positionen veränderten Kader in die neue Spielzeit und haben sich den Saisonauftakt sicher etwas anders vorgestellt:

Die TSGL verlor ihre Auftaktpartie beim Aufsteiger Rumelner TV in Duisburg ebenso mit 0:3, wie die Lindower ihre ersten beiden Spiele: Zu Hause gegen das, im Vorfeld als möglicher Abstiegskandidat gehandelte, Volleyball-Team aus Kiel und beim Erstligaabsteiger A!B!C TITANS Bergisches Land in Wuppertal. Die Schöneicher unterlagen am vergangenen Samstag - an ihrem punktspielfreien Wochenende - zudem gegen Erstligist Netzhoppers KW-Bestensee in einem Testspiel vor heimischem Publikum mit 0:3.

Für beide Trainer - Björn Matthes in Schöneiche und Tom Schwenk in Lindow - dürfte also ein Sieg im prestigeträchtigen Brandenburgderby nicht nur deshalb, sondern vor allem für den weiteren Saisonverlauf immense Bedeutung haben. Mit einer erneuten Niederlage würde man sich gleich von Beginn der Saison an im Abstiegskampf wiederfinden. Bei einem Erfolg könnte man etwas beruhigter und mit größerem Selbstvertrauen an die weiteren Aufgaben heran gehen.

Die TSGL empfängt bereits eine Woche später besagtes Team aus Kiel zum nächsten Heimspiel und muss am 22.10. dann zu den TITANS nach Wuppertal. Unterbrochen werden diese Punktspiel-Wochenenden am 16. Oktober von der Endrunde um den Regionalpokal Nordost in Wittenberg. Hier trifft die TSGL im Halbfinale auf den letztjährigen Pokalgewinner BVV Berlin und will sich für die Finalniederlage aus dem Vorjahr revanchieren. Auch im Pokal-Wettbewerb will das Schöneicher Team in dieser Saison so weit wie möglich kommen, denn es winken in den nächsten Runden attraktive Heimspielgegner.

Man darf also den Oktober durchaus als richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf bezeichnen und gespannt sein, wie sich das Team um das neue Kapitänsduo Florian Schaarschmidt und Matthias Penk in den nächsten Wochen schlagen wird. Zunächst aber gilt die volle Konzentration dem Spiel gegen die Gäste aus dem Norden Brandenburgs. Denn Derby-Siege sind die schönsten im Sport, aber -Niederlagen auch am schmerzlichsten...!


2.BL | "Volleyball total" am Sonnabend in Schöneiche

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(22.09.2011)
Die Volleyballer der TSGL Schöneiche lassen sich auch durch den verpatzten Saisonstart in der 2. Bundesliga (0:3 beim Aufsteiger Rumelner TV) nicht die Laune verderben und laden alle Volleyballfreunde der Region am Samstagnachmittag herzlich zur Saisoneröffnung in die Lehrer-Paul-Bester-Halle ein, deren Höhepunkt ein Freundschaftsspiel gegen den Erstligisten Netzhoppers KW-Bestensee sein wird.

Eröffnet wird das etwas andere Volleyballspektakel allerdings von den Damen des VSV Grün-Weiß Erkner: Sie empfangen ab 15 Uhr zum Punktspiel der Regionalliga Nordost keinen geringeren Gegner, als den letzjährigen Meister SV Energie Cottbus.

Nach dem durchaus gelungenen Saisonstart der Mannschaft von Trainer Frank Ahrendhold (mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage im Tie-Break), rechnet sich dieser auch gegen den Meister durchaus etwas aus: "Wir haben in den ersten beiden Spielen den größten Respekt vor der höheren Spielklasse abgelegt und gemerkt, dass wir auch gegen die etablierten Regionalligisten mithalten können. Meine Mädels sind absolut heiß auf das Spiel gegen Cottbus in Schöneiche!" so der langjährige Trainer der Erkneranerinnen, der einen Teil der Mannschaft auch schon zu TSGL-Zeiten trainierte, bevor beide Vereine sich auf die Konzentration des weiblichen Bereichs in Erkner und des männlichen in Schöneiche verständigten.

Das dieser Schritt vor 7 Jahren absolut richtig war, beweist aber nicht nur der erstmalige Aufstieg der Damen in die Regionalliga, sondern vor allem die Tatsache, dass die Männer der TSGL Schöneiche nun schon in ihrer fünften Saison in der 2. Bundesliga spielen. Allein diese Tatsache ist sicher schon eine kleine Feier wert. Deshalb wird es nach dem Damenspiel bei dem angekündigten "Altweibersommer-Wetter" auch Gegrilltes und vieles mehr auf dem Hof der Halle geben, bevor dann die Herren ihr Spiel vor den hoffentlich vielen Fans beginnen werden.

Zumal der Eintritt zu dieser Doppel-Veranstaltung frei ist und die TSGL-Verantwortlichen sich speziell für diesen Tag noch ein besonderes "Schmankerl" haben einfallen lassen: Die Saison-Dauerkarte für die 14 Heimspiele in der 2. Bundesliga, die normalerweise 55,- Euro kostet, wird nur am Samstag einmalig für 50,- Euro angeboten. Das bedeutet gegenüber dem Einzelpreis für die Tageskarten eine Ersparnis von immerhin 20,- Euro und ist für die Volleyballfans der Region sicher ein weiterer Grund, sich für den Sonnabend ab 15 Uhr nichts weiter vorzunehmen...!


2.BL | Fehlstart für Bundesliga-Volleyballer

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(18.09.2011)
Zum Auftakt der fünften Bundesliga-Saison setzte es für die Volleyballer der TSGL Schöneiche beim hoch gehandelten Aufsteiger TV Rumeln eine 0:3 (28:30, 19:25, 12:25) Niederlage. Dabei war die Mannschaft um den neuen Trainer Björn Matthes bereits am Samstag in Richtung Ruhrgebiet aufgebrochen, um am Sonntagvormittag vor dem Spiel noch eine Trainingseinheit zu absolvieren.

Gleich drei Spieler feierten im Trikot der Schöneicher im ersten Satz Bundesliga-Premiere: Libero Philipp Jentzcak und die Mittelblocker Paul Boock sowie Alexander Bartosch. Außenangreifer Henry Curin und Mewes Goertz standen Zuspieler Florian Schaarschmidt genauso zur Seite wie Florian Perlick auf der Diagonalposition. Auch auf der Trainerbank war eine gewisse Anspannung spürbar, Trainer Matthes konnte seine Mannschaft nicht wie gewünscht spielen lassen. So musste auf dem Feld teilweise improvisiert werden, was dem Spiel der Mannschaft allerdings keinen sichtbaren Einbruch verschaffte. „Den ersten Satz nehme ich voll auf meine Kappe, da kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Trotzdem hatten wir genug Chancen, diesen zu gewinnen“, spricht Matthes auf die Endphase des ersten Durchganges an. Vier Satzbälle ließen seine Spieler ungenutzt, ehe die Rumelner Spieler ihrerseits die erstbeste sich bietende Möglichkeit eiskalt ausnutzten.

Unverändert ging die Mannschaft in den zweiten Satz, konnte sich durch druckvolles Aufschlags- und Angriffsspiel auch bis zur zweiten technischen Auszeit absetzen (16:13). Dann jedoch erhöhten die Erstliga-erfahrenen Spieler um Spielertrainer Oliver Gies kontinuierlich den Druck, dem die TSGL nicht mehr standhalten konnte. So ging dieser Durchgang mit 19:25 verloren. Aus der folgenden zehnminütige Satzpause startete die Mannschaft sichtlich verunsichert, geriet schnell in Rückstand (1:6). Das Spiel stabilisierte sich in der Folge jedoch nicht mehr. Im Gegenteil – es brach regelrecht zusammen. Rumeln spielte weiterhin souverän auf, auch zahlreiche Wechsel konnten einen deutlichen Satz- und damit den Spielverlust nicht mehr verhindern (12:25).

„Wir müssen das Spiel jetzt so schnell wie möglich abhaken und nach vorne blicken. Wir haben in der Kabine bereits nach dem Spiel über die Partie gesprochen und fühlen uns trotzdem für die kommenden Aufgaben gewappnet“, zieht Trainer Björn Matthes ein kleines Resümee aus seinem Bundesliga-Debüt.

Für die TSGL spielten: Florian Schaarschmidt, Matthias Penk, Mewes Goertz, Henry Curin, Michael Herbig, Willi Becker, Paul Boock, Alexander Bartosch, Christian Guß, Kevin Meusel, Florian Perlick und die Liberos Philipp Jentzcak und Carlo Richardt.


2.BL | TSGL startet beim Aufsteiger in die neue Zweitligasaison

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(15.09.2011)
Mit einem Auwärtsspiel beim Aufsteiger Rumelner TV Duisburg beginnt für die TSGL Schöneiche am Sonntag um 16 Uhr die neue Saison in der 2. Bundesliga Nord. Wie ernst die Randberliner dieses Spiel beim ungeschlagenen Meister der Regionalliga West nehmen, unterstreicht die Tatsache, dass man bereits am Samstagmittag gen Ruhrgebiet aufbrechen und nach einer Übernachtung in Dortmund am Sonntag-Vormittag sogar noch eine Trainingseinheit in der Spielhalle in Duisburg-Rheinhausen absolvieren wird.

Björn Matthes, der neue Trainer der TSGL, will also nichts dem Zufall überlassen und ist von der Stärke des Gegners überzeugt: "Ich kenne mehrere Spieler der Rumelner aus der 1. Bundesliga und weiß um deren Potential. Wir haben es hier mit keinem normalen Aufsteiger zu tun. Nicht nur die beeindruckende Serie von 27 ungeschlagenen Spielen in ihrer starken Regionalliga und der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, sondern vor allem die Erfahrung und die Eingespieltheit des kaum veränderten Kaders machen das Team für mich zu einem Kandidaten für die ersten drei Plätze in unserer Liga."

Zumal dem 30-jährigen Trainerneuling zum Auftakt ausgerechnet sein erfahrenster Spieler fehlt: Marek Wenzel hat die Knieverletzung aus dem Vorbereitungsturnier in Dresden noch nicht auskuriert und kann wohl frühestens zum ersten Heimspiel am 1. Oktober gegen den SV Lindow / Gransee wieder für die Schöneicher auflaufen. "Ansonsten sind aber alle mehr oder weniger fit.", so Matthes, der auch noch darauf hofft, dass der letzte Neuzugang der TSGL am Sonntag schon spielberechtigt ist.

Der 20-jährige Mittelblocker Alexander Bartosch wurde kurzfristig noch von den Netzhoppers Königs Wusterhausen verpflichtet, wo er allerdings schon für die Regionalliga-Mannschaft gemeldet war. "Ihn jetzt innerhalb von 2 Tagen für die 2. Bundesliga spielberechtigt zu machen ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich. Ich denke, wir bekommen das - auch durch die positive und einvernehmliche Lösung mit den Netzhoppers - noch hin." blickt TSGL-Teammanager Heiko Kleister der Sache optimistisch ins Auge. Bartosch ist damit der 14. Spieler im Kader der TSGL, die damit für die lange und schwere Saison mit 28 Punkt- und zusätzlichen Pokalspielen gut gerüstet scheint.

Die letzten Eindrücke waren jedenfalls durchaus positiv. In zwei Testspielen am Dienstag und Mittwoch dieser Woche konnten die Ligarivalen VC Olympia Berlin und SV Lindow / Gransee jeweils mit 3:1 Sätzen bezwungen werden, obwohl Björn Matthes dabei nicht alle Spieler zur Verfügung standen und auch noch einige Aufstellungs- und taktische Varianten probiert wurden. Nach der Partie in Rumeln haben die Schöneicher dann eine Woche Punktspielpause, die aber auch für weitere Testspiele genutzt werden soll.

So kommt es u.a. am Samstag, dem 24. September, im Rahmen der Saisoneröffnungsfeier gegen 17 Uhr zu einem Freundschaftsspiel gegen das Erstligateam der Netzhoppers KW-Bestensee, zu dem alle Volleyballfans aus Schöneiche und Umgebung herzlich eingeladen sind und freien Eintritt haben.


2.BL | TSGL beim Vorbereitungsturnier in Dresden

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(31.08.2011)
Die Bundesliga-Volleyballer der TSGL Schöneiche haben beim stark besetzten Carconnect-Cup des VC Dresden unter 14 Mannschaften, darunter fast auschließlich Erst- und Zweitligisten aus Deutschland und Tschechien, den 11. Platz belegt. Es war nach einer dreiwöchigen Vorbereitung im konditionellen und athletischen Bereich die erste Standortbestimmung im spielerischen Bereich, die dem neuen TSGL-Trainer Björn Matthes trotz des hinteren Platzes im Turnierranking wertvolle Erkenntnisse über die Fähigkeiten seines Teams und die Schwerpunkte der weiteren Saisonvorbereitung gebracht haben dürfte.

Bis auf den an einer schweren Virusinfektion erkrankten Willi Becker konnten alle anderen 12 Spieler des neuen Schöneicher Bundesligakaders die Reise in die sächsische Landeshauptstadt mit antreten. Mittelblocker Kevin Meusel und Diagonalangreifer Florian Perlick laborierten allerdings schon im Vorfeld an Schulter- bzw. Rückenproblemen und konnten deshalb während des Tuniers nur eingeschränkt eingesetzt werden. Mit dabei waren erstmals auch die drei "Neuen", die in der kommenden Saison erstmals für die Randberliner auf Punktejagd gehen werden: Die Liberos Carlo Richardt (vom VC Potsdam Waldstadt) und Philipp Jentczak (Berliner TSC), sowie Mittelblocker Paul Boock (Energie Cottbus).

Das Turnier begann für die Schöneicher am frühen Samstagmorgen mit dem Spiel gegen den GSVE Delitzsch (2. Bundesliga Süd). Hier konnten sich sie sich mit einer konzentrierten Leistung verdient mit 2:0 (25:23, 25:18) -Sätzen gegen den späteren Überraschungsfinalisten aus der Leipziger Vorstadt durchsetzen. (0:2 im Finale gegen Erstligist VC Gotha) Anschließend kam es zum brandenburgischen Duell mit den Netzhoppers KW-Bestensee aus der 1. Bundesliga. Und auch hier hielt der gegenüber dem Spiel gegen Delitzsch komplett umgekrempelte Kader trotz der 0:2 (23:25, 18:25) -Niederlage lange dagegen und spielte phasenweise gut mit.Umso erstaunlicher - und nicht nur für den weiteren Turnierverlauf ärgerlich - dann die glatte 0:2 (17:25, 19:25) -Pleite gegen den Gastgeber VC Dresden (2. Bundesliga Süd). Gerade auf dieses Spiel hatten sich die Schöneicher Betreuer und langjährigen Spieler besonders gefreut. Denn auf Dresdner Seite führt inzwischen der ehemalige Schöneicher Spielertrainer und "Vater" des Bundesliga-Aufstiegs von 2007, Sven Dörendahl, erfolgreich Regie auf und neben dem Spielfeld wie zu besten Schöneicher Tagen. Sein (Nach-) Nachfolger Björn Matthes war nach diesem "Gastgeschenk" dann augenscheinlich auch wenig erfreut und bat sein Team direkt nach dem Spiel zu einer eindringlichen Aussprache in die Kabine.

Aber um die Motivationskünste des neuen Sportchefs braucht man sich in Schöneiche anscheinend keine größeren Sorgen zu machen. Denn im letzten Vorrundenspiel gegen den tschechischen Erstligisten SKV Ústi n. L. zeigten sich seine Spieler wie verwandelt und lieferten ihre engagierteste und kämpferischste Turnierleistung ab. Leider reichte es im zweiten Satz trotz vier Matchbällen am Stück nicht zum Sieg. Und so musste man am Ende nicht nur eine knappe 15:17 -Niederlage im Tie-Break hinnehmen, sondern konnte am Sonntag auch maximal noch den 11. Platz des Turniers erreichen.

Dieser wurde dann mit einem klaren 2:0 (25:17, 25:18) gegen den Regionalligisten VC Dresden II und einem 2:1 (25:14, 23:25, 15:11) -Erfolg über den westfälischen Ligarivalen DJK Delbrück zwar erfreulicherweise auch erreicht, aber auch teuer bezahlt: Sowohl Kevin Meusel (Schulter) als auch Routinier Marek Wenzel, der mit einer schweren Knieverletzung noch am Sonntagabend von seinen Mitspielern in Berlin ins Krankenhaus gebracht wurde, werden wohl für längere Zeit nicht trainieren können und verlieren so wertvolle Vorbereitungszeit auf die lange und schwere Zweitligasaison.

Letztlich fällt das Fazit von TSGL-Trainer Björn Matthes aber doch positiv aus: "Nach den ersten drei Wochen des oft eintönigen und kräftezehrenden Athletiktrainings war es im Prinzip das erste Mal, dass ich meine Mannschaft in ernsthaften Spielsituationen beobachten und testen konnte. Alle Spieler haben ausreichend Einsatzzeiten bekommen, damit ich mir ein möglichst umfassendes Bild über ihre Stärken und Schwächen machen konnte. Mit der Reaktion auf das schwache Spiel gegen Dresden und dem positiven Abschluss am Sonntag gegen einen Ligakonkurrenten bin ich zufrieden, auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt! Ich wünsche Kevin und Marek schnelle Genesung, damit sie bald wieder voll ins Training einsteigen und der Mannschaft helfen können."

TSGL Schöneiche: Florian Schaarschmidt, Matthias Penk, Marek Wenzel, Florian Perlick, Henry Curin, Michael Herbig, Mewes Goertz, Kevin Meusel, Christian Guß, Paul Boock, Carlo Richardt, Philipp Jentczak.


2.BL | Björn Matthes neuer sportlicher Leiter der TSGL Schöneiche

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(l.) Björn Matthes und (r.) Vereinschef Dirk Leonhardt
(08.08.2011)
In der vergangenen Woche haben die Volleyballer der TSGL Schöneiche auf dem Gelände von "Eastsidebeach" in Berlin-Marzahn mit der Vorbereitung auf ihre - am 18. September beim Aufsteiger Rumelner TV Duisburg beginnende - fünfte Zweitligasaison begonnen. Angeleitet wurden sie dabei von ihrem neuen sportlichen "Chef", dem 30-jährigen Björn Matthes. Dieser hatte weinge Tage zuvor einen Vertrag als verantwortlicher Trainer für die Bundesliga-Mannschaft bei den Randberlinern unterschrieben und wird in den ersten beiden Wochen hauptsächlich die Grundlagen im konditionellen und athletischen Bereich legen, bevor es ab dem 15. August mit dem eigentlichen 
Hallentraining losgeht.


Björn Matthes kann auf eine langjährige Karriere als Volleyballprofi zurückblicken, die im Frühjahr diesen Jahres jedoch ein jähes Ende gefunden zu haben scheint. Im Bundesligaspiel seines letzten Erstligavereins A!B!C Titans Bergisches Land gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen zog er sich einen Achillessehnenriss zu, der die Chancen auf einen Vertrag für die neue Saison in der 1. Bundesliga im Prinzip zu Nichte machte. Daraufhin hatten die Verantwortlichen der TSGL zunächst versucht, ihn als Spieler mit der Option auf einen späteren Einstieg in die Saison zu verpflichten. In den Gesprächen wurde dann mit der Zeit aber immer klarer, dass beide Seiten sich auch eine Zusammenarbeit im Bereich der sportlichen Leitung gut vorstellen könnten.Ein gewisses Hindernis auf eine endgültige Einigung ergab sich dann noch durch die fehlende A-Trainerlizenz von Matthes, der inzwischen aber für den nächsten stattfindenden Lehrgang angemeldet ist, sowie auf Grund seiner leistungssportlichen Laufbahn und sein Studiums der Sportwissenschaften alle theoretischen Bedingungen für eine Bundesliga-Trainerlizenz erfüllt. Da jedoch im Jahr 2011 kein A-Lehrgang mehr beginnt, wird er aller Voraussicht nach offiziell bei den Punktspielen nicht als Trainer fungieren dürfen. Für dieses Problem wird es aber wohl auch bald eine Lösung geben, so dass die Abteilungsleitung der TSGL dem Vertrauen in die Qualitäten ihres neuen Sportchefs den Vorrang gab und ihm die Mannschaft kurzfristig anvertraute.

"Auch wenn die TSGL Schöneiche meine erste Station als Cheftrainer in der Volleyball-Bundesliga ist, und auch die "Verwandlung" vom Spieler zum Coach in nur wenigen Wochen erfolgte, traue ich mir diese verantwortungsvolle Aufgabe durchaus zu. Beginnend von der Jugend, über die Junioren-Nationalmannschaft bis zu meinen Profistationen in Leipzig, München, Königs Wusterhausen oder Wuppertal hatte ich immer erstklassige Trainer, von denen ich sehr viel lernen konnte. Und auch im Trainerbereich habe ich schon Erfolge zu verzeichnen. So betreute ich z.B. 2009 die deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft bei ihrem WM-Titelgewinn in Südamerika als Co-Trainer und darf mich seitdem offiziell sogar Weltmeister nennen!" sagt der gebürtige Berliner mit einem verschmitzten Lächeln.

Zum Traingsauftakt konnte er dann auch einige Spieler begrüßen, die sich für die noch offenen Positionen im Kader der TSGL bewerben: Carlo Richardt (VC Potsdam Waldstadt) und Philipp Jentczak (Berliner TSC) als Libero, Paul Boock (Energie Cottbus) als Mittelblocker sowie Mewes Goertz und Bastian Grothe für den Außenangriff. Für diese Position steht nach der Weiterverpflichtung von Michael "Bully" Herbig für zwei weitere Jahre im Prinzip nur noch ein Platz zur Verfügung, da man im Mittelblock gerne noch einen weiteren Spieler nach Schöneiche holen würde. "Ich würde sehr gern jede Position doppelt besetzt haben, denn wir haben eine lange und schwere Saison vor uns! Aber mehr als 14 Spieler im Kader wären dann wohl doch zu viel." so Björn Matthes. Es dürfte also eine spannende und schweißtreibende Vorbereitungszeit an der Schöneicher Dorfaue werden...!

Der bisher feststehende Kader der TSGL Schöneiche: Florian Schaarschmidt, Matthias Penk (Zuspiel) - Marek Wenzel, Florian Perlick (Diagonal) - Christian Guß, Kevin Meusel (Mittelblock) - Henry Curin, Willi Becker, Michael Herbig (Außen/Annahme).


2.BL | Drei weitere Spieler für die neue Saison

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Das Bundesligateam der TSGL Schöneiche für die Saison 2011/2012 bekommt langsam aber sicher schärfere Konturen: Nach den bisherigen fünf feststehenden Spielern Marek Wenzel, Christian Guß, Kevin Meusel, Henry Curin und Matthias Penk haben nun mit Kapitän und Zuspieler Florian Schaarschmidt und dem "Aufsteiger" der letzten Saison, Willi Becker, zwei weitere Stützen der Mannschaft in Schöneiche ihre Verträge um ein bzw. zwei Jahre verlängert.

Florian Schaarschmidt, der seit dem Aufstieg 2007 bei der TSGL spielt, bildet nun mit "Matze" Penk wieder das erfolgreiche Zuspieler-Duo aus den ersten 3 Bundesligajahren. Er freut sich nach eigener Aussage ebenso schon jetzt auf die neue Herausforderung, wie der seit kurzem 23-jährige universell einsetzbare Willi Becker, dessen Vater schon vor über 20 Jahren für Schöneiche am Netz stand und der die Verantwortlichen und Fans in der Endphase der vergangenen Saison mit seiner erfrischenden und unbekümmerten Spielweise überzeugte.

Ebenfalls einen neuen 2-Jahresvertrag unterschrieben hat Diagonalangreifer Florian Perlick. Damit kehrt der 2,04 Meter lange Linkshänder nach einjähriger, studienbedingter Pause wieder an die Schöneicher Dorfaue zurück. Auch er blickt der Konkurrenzsituation auf seiner angestammten Position mit Routinier Marek Wenzel optimistisch entgegen: "Es kann für die Leistung des Teams über eine lange Saison nur von Vorteil sein, wenn jede Position doppelt und gleichwertig besetzt ist" so der 25-jährige Berliner.

Noch größere Bedeutung erhält diese Aussage nach den neuesten Entwicklungen in der 2. Bundesliga Nord. Nachdem man in Schöneiche schon nicht sehr erfreut darüber war, dass neben dem VC Olympia Berlin mit dem Volleyball Internat Frankfurt (Main) nun auch noch eine zweite Stützpunkt-Mannschaft des DVV außer Konkurrenz in der Liga mitspielt, kam es Anfang Juni noch dicker: Der TSV Giesen/48 Hildesheim zog seinen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga zurück und wurde daraufhin nachträglich als 15. Mannschaft in den Spielplan integriert.

Somit wird es nach 28 Punktspielen auf jeden Fall drei Absteiger in die neue 3. Liga geben, was nach Lage der Dinge bedeutet, dass der 10. Tabellenplatz der erste Nichtabstiegsplatz sein wird. Neben Erstligaabsteiger A!B!C Titans Bergisches Land und dem erwähnten Zweitligameister aus Hildesheim dürfte auch noch die TSG Solingen (ehemals Bayer 04 Leverkusen) zum engeren Favoritenkreis für die Meisterschaft zählen. Alle anderen Teams - außer den erwähnten Internatsmannschaften - werden sich wohl zunächst den schnellstmöglichen Klassenerhalt auf die Fahnen schreiben.

Auch bei der TSGL Schöneiche sieht das nicht anders aus, zumal die wichtigste Personalentscheidung noch aussteht: Die Verpflichtung eines neuen Cheftrainers. Die bisherigen Gespräche mit möglichen Kandidaten führten mehr oder weniger schnell zu der Erkenntnis, dass die finanziellen Möglichkeiten der TSGL (noch) nicht ausreichend sind, um einen professionellen Vollzeittrainer engagieren zu können. Da man auf Seiten der TSGL aber möglichst wenig Abstriche an der Qualität der sportlichen Leitung machen will, wird nun nach tragfähigen und womöglich gleichzeitig auch unkonventionellen Lösungen gesucht, die bis zu ihrem endgültigen Abschluss sicher noch die eine oder andere Woche dauern werden.


2.BL | Vorbereitung auf die neue BL-Saison sind angelaufen

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Die Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga ist noch keine 4 Wochen Geschichte und die Aufsteiger werden erst am kommenden Wochenende ermittelt. Aber bei der TSGL Schöneiche laufen die Vorbereitungen auf die Mitte September beginnende fünfte Bundesligasaison in Folge bereits wieder auf Hochtouren. Im Organisationsteam der Randberliner will man bis zum Saisonstart die Voraussetzungen dafür schaffen, nicht noch einmal eine solche Zittersaison wie in der vergangenen erleben zu müssen. Erst am letzten Spieltag war es dem Team des Trainergespanns Kurt Radde und René Jerratsch gelungen, den Klassenerhalt endgültig zu sichern.

Nachdem Kurt Radde in den wohlverdienten (Trainer-) Ruhestand verabschiedet wurde und René Jerratsch die Vereinsführung um eine Verringerung seines Aufgabengebietes für die neue Spielzeit bat, liegt der Fokus nun zunächst auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer. Mehrere Kandidaten haben sich bereits in Schöneiche vorgestellt oder werden es in der nächsten Zeit tun. Man hofft auf Seiten der TSGL bis spätestens Mitte Juli den richtigen Mann für die anspruchsvolle Aufgabe, aus einem Abstiegskandidaten wieder ein Team für die obere Tabellenhälfte zu formen, gefunden zu haben.

Dabei, wie auch bei der Zusammenstellung der neuen Mannschaft, werden natürlich auch die finanziellen Möglichkeiten des Vereins eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Mit vielen bisherigen und potentiellen neuen Sponsoren wurden und werden deshalb intensive Gespräche geführt. Erste Vertragsabschlüsse und positive Resonanzen berechtigen dabei zur Hoffnung, dass auch in der neuen Saison ein wettbewerbsfähiges Team für die TSGL Schöneiche auf und neben dem Spielfeld stehen wird.

Aus dem Kader der letzten Saison hatten jedoch nur die beiden Mittelblocker Kevin Meusel und Christian Guß, sowie Routinier Marek Wenzel noch gültige Verträge bis zum Ende der Spielzeit 2011/12. Inzwischen haben aber Außenangreifer Henry Curin und Zuspieler Matthias Penk (er war im letzten Trainer der 2. TSGL Mannschaft und pausierte als Hallenspieler) für 2 weitere Jahre in Schöneiche unterschrieben. Beide bilden nach zweijähriger Unterbrechung auch wieder ein gemeinsames Beachvolleyball-Team. Sie starten von Platz 15 der deutschen Rangliste aus in die Saison im Sand und wolllen diesen verteidigen oder sogar verbessern, um Ende August an der Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand teilnehmen zu können.

Obwohl damit bisher nur 5 Spieler fest verpflichtet sind, kommt bei den Verantwortlichen aber keine Hektik in Bezug auf die Teamzusammenstellung auf. Mit einigen Spielern des bisherigen Kaders sind nur noch Detailfragen zu klären oder es sind schon mündliche Absprachen getroffen worden, die nur noch in Papierform gebracht werden müssen. Man hofft, den Kader im großen Kern zusammenhalten zu können, um dann - im Optimalfall schon mit dem neuen Trainerstab - durch gezielte Verstärkungen wieder an die Erfolge aus den ersten drei Bundesligajahren anknüpfen zu können.

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