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BBL | Bundesligareserve feiert Regionalliga-Aufstieg

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(30.04.2012/rdö)
Die Bundesligareserve der TSGL Schöneiche sicherte sich am Samstag mit zwei 3:1 Erfolgen gegen USC Magdeburg und SV Preußen Berlin den ersehnten Aufstieg in die Regionalliga Nord-Ost.

Die Marschroute war für alle Spieler, Betreuer und Fans klar. Mit vollem Einsatz, großen Willen und viel Engagement musste das erste Spiel gewonnen werden, um die Chance Aufstieg nicht schon nach einer Niederlage kleiner werden zu lassen. Somit bot Trainer Rene Jerratsch seine beste Startaufstellung auf. Als Verstärkung konnte die zweite Mannschaft, den Trainer der ersten Mannschaft und ehemaligen Erstligaspieler, Björn Matthes gewinnen. Von seiner Erfahrung und seiner Spielstärke sollte die Mannschaft im Verlauf des Turniers sehr oft profitieren.

Pünktlich um 10.30 wurde das erste Spiel des Tages angepfiffen. Sofort zeigte sich, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegneten. Die Gäste aus Berlin erwischten den besseren Start und Trainer Jerratsch musste beim Stand von 10:7 für Preußen seine erste Auszeit nehmen. Im weiteren Verlauf kamen die Schöneicher Spieler immer besser in die Partie und konnten beim Stand von 15:14 das erste Mal in Führung gehen. Dieser Vorsprung konnte dann bis zum Ende gehalten werden und der erste Satz ging dann mit 25:22 an die Hausherren.

Trainer Jerratsch ließ seine Formation unverändert und somit ging es dann in den zweiten Satz. Von Beginn an konnten die Schöneicher Spieler dem Gegner ihr druckvolles Aufschlag- und Blockspiel aufzwingen. Somit gingen die Hausherren folgerichtig in Führung. Beim Stand von 18:13 musste der Gästetrainer bereits seine zweite Auszeit nehmen, um den erneuten Satzverlust doch noch zu verhindern. Diesen Gefallen taten ihm die Spieler aus Schöneiche allerdings nicht und auch der zweite Satz ging mit 25:19 an Schöneiche.

Alles deutete auf einen klaren 3:0 Sieg für Schöneiche hin. Aber die Saison hat es sehr oft gezeigt, dass im dritten Satz die Konzentration nachließ. So war es auch an diesem Tag wieder. Viele kleine Fehler in Annahme und Feldabwehr und ungewohnt viele Angriffsfehler ließen die „Preußen“ zeitweise bis auf 5 Punkte davonziehen. Gegen Satzende kämpften sich die Schöneicher Spieler jedoch wieder heran  (19:18). Leider schafften es die Schöneicher nicht, diesen Satz zu gewinnen. Mit 25;23 entschieden die Spieler vom SV Preußen den dritten Satz für sich. In der Satzpause appellierte der Trainer an seine Spieler und warnte vor einem weiteren Satzverlust. Engagiert und mit großem Willen gingen seine Spieler aufs Feld und sie boten eine kämpferische und überzeugende Leistung. Lediglich beim Punktestand von 14:11 für die Gäste kamen kurzeitig leichte Zweifel am Satz- bzw. Spielgewinn auf. Mit starken Angriffsaktionen von Björn Matthes und einschüchternden Blockaktionen von Bastian Grothe wurde der Willen der Gäste endgültig gebrochen. Mit 25:19 konnte dann der Satz und somit auch das wichtige erste Spiel gewonnen werden.
Die Freude war zwar groß aber dennoch gebremst, da dieser Sieg „nur“ die halbe Miete war. Um sich den Aufstieg zu sichern musste im späteren Spiel auch gegen den USC Magdeburg gewonnen werde.

Um 16 Uhr kam es dann auch zu einem wirklichen Finale zwischen Schöneiche und Magdeburg, denn die Magdeburger konnten ihr Spiel gegen Preußen ebenfalls gewinnen. Nur der Sieger aus dieser Partie konnte in die Regionalliga aufsteigen, da es nur einen Aufstiegsplatz zu vergeben gab. Aus diesem Grund gingen beide Mannschaften hochmotiviert und voller Elan ins Spiel. Auch dieses Spiel sollte sich zu einem hochklassigen Vergleich entwickeln.

Schöneiche erwischte den besseren Start und konnte sich einen Dreipunkte-vorsprung herausspielen. Gegen Ende des Satzes kamen die Gäste aus Magdeburg wieder etwas näher heran. Das bessere Ende hatten jedoch die Schöneicher und somit gewannen sie den ersten Satz, knapp aber verdient, mit 25:22. Der zweite Satz gestaltete sich ähnlich. Zogen die Schöneicher zu Beginn und Mitte des Satzes deutlich weg (15:10), so kämpften sich die Magdeburger gegen Satzende heran. Dennoch gewannen die Hausherren den Satz doch relativ deutlich mit 25:18. Im dritten Satz wiederholte sich dann das Geschehen vom ersten Spiel.

Konzentrationsschwächen in Annahme, Zuspiel und Angriff auf Schöneicher Seite ließen die Gäste aus Magdeburg immer besser ins Spiel kommen und somit ging der dritte Satz mit 25:17 an die Gäste aus Sachsen-Anhalt. Trainer Jerratsch appellierte in der Satzpause an seine Männer und versuchte, letzte Kraftreserven zu mobilisieren.

Der vierte Satz wurde von beiden Mannschaften auf sehr hohem Niveau gespielt. Die vielen Zuschauer in der stimmungsvollen Lehrer Paul-Bester-Halle in Schöneiche bekamen hochattraktiven Volleyball geboten.Keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen und somit konnte von einem knappen Satzausgang ausgegangen werden. Gegen Satzende erspielten sich die Gäste aus Magdeburg einen 21:19 Vorsprung. Viele Zuschauer richteten sich schon auf einen fünften Satz ein, ehe Björn Matthes mit einem krachenden Einerblock die letzten Kräfte bei seinen Mitspielern mobilisieren konnte. In den folgenden Spielminuten glänzte die gesamte Schöneicher Mannschaft mit einem kämpferischen und bissigen Spiel. Der eingewechselte Diagonalangreifer Kirill Kaiser sammelte zwei wichtige Punkte und somit hatten die Hausherren beim Spielstand von 24;22 den ersten Matchball. Der folgende Angriff der Gäste ging am Schöneicher Block vorbei und ins aus. Als der Schiedsrichter dann den Punkt nach Schöneiche gab, brachen alle Dämme. Alle Spieler rannten auf das Feld und lagen sich minutenlang in den Armen. Eine lange und schwere Saison gipfelte im Aufstieg der 2. Mannschaft in die Regionalliga.

Ein Dank gilt an dieser Stelle besonders Trainer Rene Jerratsch, der die Mannschaft zum Anfang des Jahres übernahm und bis in die Regionalliga geführt hat. Weiterhin möchten sich alle Spieler bei den Verantwortlichen und allen Fans für die tolle Unterstützung am Samstag bedanken. Die Fans brachten die Halle wieder zum brodeln und hatten ein großen Anteil am glanzvollen Auftreten ihrer Mannschaft.


BBL | Aufstiegsrunde zur Regionalliga

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Saisonabschluss für die Bundesligareserve der TSGL Schöneiche
(24.04.12/rdö)
Am Samstag kommt es für die Bundesligareserve der TSGL Schöneiche zum Höhepunkt der abgelaufenen Saison. Die Schöneicher sicherten sich in der Brandenburgliga die Vize-Meisterschaft und qualifizierten sich somit für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Um das erklärte Ziel „Aufstieg“ zu erreichen, müssen sich die Mannen um Trainer René Jerratsch am kommenden Wochenende gegen die Vizemeister aus Berlin (SV Preußen Berlin) und aus Sachsen-Anhalt (USV Magdeburg) durchsetzen.

Der letzte Spieltag in der Brandenburgliga ist nun schon mehr als sechs Wochen her. Nach einer einwöchigen Trainingspause hieß es für die Spieler um Trainer Rene Jerratsch wieder hart und konzentriert einzusteigen, um das erklärte Saisonziel noch erreichen zu können. In harten Trainingseinheiten wurden alle volleyballspezifischen Aspekte trainiert, verbessert und gestärkt. Man konnte jedem Spieler die harte Arbeit ansehen, da es nach den Einheiten immer recht leise in den Kabinen war, was sonst nicht so der Fall ist.

Intensive Vorbereitung und Förderung des Teamgeists beim „Bodypump“ Workshop

Um sich auch als Mannschaft wieder zu finden, wurde eine Idee des Mittelblockers, Pascal Christiani, umgesetzt. So traf man sich eines Samstags in Erkner im „Athletic-Park“ zu einer Trainingseinheit „Bodypump“. Auch wenn alle Spieler, die dabei waren, einige Tage mit ungewöhnlich hartnäckigem Muskelkater zu kämpfen hatten, so erfüllte diese Einheit doch voll und ganz ihren Zweck. Die Mannschaft ist noch enger zusammengerückt.

Nun heißt es in der letzten Trainingswoche sich noch einmal voll reinzuhängen und einzuspielen. Aus diesem Grunde wird ein Trainingsspiel in Berlin gegen den BVV stattfinden. Und in den letzten zwei verbleibenden Trainingseinheiten wird es Trainer René Jerratsch verstehen, die letzten notwendigen und wichtigen Reizpunkte zu setzen, um seine Spieler für Samstag zu motivieren.

Zwei seiner Spieler werden besonders hoch motiviert und engagiert in das Relegationsturnier gehen. Mit Mittelblocker Björn Kleister und Diagonalangreifer Robert Döbler hat René Jerratsch zwei „alte Helden“ aus der Meistermannschaft 2006 in seinen Reihen. Mit dieser Mannschaft gelang der Aufstieg aus der Brandenburgliga in die Regionalliga und der direkte Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Sollte der Aufstieg am Wochenende gelingen, wären Björn Kleister und Robert Döbler die ersten Spieler aus Schöneiche, die mit zwei Mannschaften des Vereins in die Regionalliga aufgestiegen wären. Das sorgt für zusätzliche Motivation und noch mehr Biss – nicht nur bei den Uhrgesteinen sondern bei allen Teammitgliedern.

Die Geheimnisvolle Verstärkung – Die Zuschauer dürfen gespannt sein!

Für besondere Motivation dürfte die Geheimnisvolle Verstärkung auf der Position des Außenangreifers sorgen. Wer dieser Spieler sein wird, erfahren Zuschauer erst am Samstag ab 10.30 Uhr in der Lehrer-Paul- Bester Halle, denn etwas Spannung muss ja bis zum Ende bleiben.

Verantwortliche, Betreuer und Spieler rechnen zum Saisonhöhepunkt mit einer starken Zuschauerbeteiligung. „Mit dem phantastischen Heimpublikum im Rücken können wir den Aufstieg schaffen“, ist sich Mannschaftskapitän Sascha Klamt sicher. Manager Bert Körber fügt hinzu: „Mit dem Aufstieg in die Regionalliga Nord-Ost wäre die TSGL Schöneiche gleich mit zwei Mannschaften in sehr hohen Volleyballligen vertreten und würde dadurch nicht nur noch reizvoller für das Schöneicher Publikum sein sondern auch eine anziehende Anlaufstelle für junge Volleyballtalente darstellen“.  


BBL | Abschließender Spieltag in der Brandenburgliga

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(18.03.12/rdö)
Am Samstag ging es für die 2. Mannschaft der TSGL Schöneiche zum letzten Spieltag nach Schulzendorf. Schon im Vorfeld war klar, dass die Ergebnisse der 2 Schöneicher Spiele keine Auswirkung mehr auf die Tabellensituation haben würden. Der Tabellendritte aus Brandenburg hatte vor diesem Spieltag schon 6 Punkte Rückstand auf Schöneiche. Somit war klar, dass die Vizemeisterschaft nach Schöneiche gehen würde.

Im ersten Spiel trafen die Schöneicher Spieler auf die schwächste Mannschaft der Saison, die Schmetterlinge aus Schulzendorf. Den Volleyballern aus Schulzendorf gelangen in der Saison bis dato nur 2 Siege. Somit war klar, dass die Spieler um Kapitän Sascha Klamt einen schnellen und klaren Sieg einfahren sollten.

Im ersten Satz spielte man wie gewohnt auf allen Positionen. Lediglich die Position des Liberos musste neu besetzt werden, da der etatmäßige Libero Volker Kurzke aus arbeitstechnischen Gründen nicht zur Verfügung stand. Für ihn sprang Sascha Klamt  in die Bresche.

Gleich vom Anpfiff an, entwickelte sich ein Spiel, welches von Schöneiche dominiert werden sollte. Schon nach 15 Minuten Spielzeit war der erste Satz mit 25:14 für Schöneiche gewonnen. Im zweiten Satz wurde die Aufstellung etwas verändert, was aber nichts an der Dominanz des Schöneicher Spiels ändern sollte. Und wieder nach nur 15 Minuten war auch der zweite Satz mit 25:14 gewonnen.

Im dritten Satz wurde dann die Aufstellung komplett verändert und Mittelblocker Björn Kleister rückte ins Zuspiel. Durch die vielen Positionswechsel aller Spieler, gelang es den Schulzendorfern, sich einen Vorsprung von 22:19 herauszuspielen. Aber selbst dieser Vorsprung reichte nicht aus, um den Satz zu gewinnen. Letzten Endes ging der dritte Satz mit 25:23 wiederum nach Schöneiche.

Mit dieser Niederlage verabschieden sich die Schulzendorfer Volleyballer aus der Brandenburgliga.

Im dritten Spiel des Tages mussten die Schöneicher noch gegen die Sportfreunde aus Brandenburg antreten. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau und es wurde schnell klar, dass hier die Mannschaft, welche weniger Fehler macht, als Sieger vom Feld gehen würde. Die ersten beiden Sätze verschliefen die Spieler aus Schöneiche etwas und verloren diese (26:24; 25:23). Erst im dritten Satz wachten die Spieler auf und zeigten ein motiviertes und gutes Spiel. Logische Konsequenz waren der Gewinn des dritten und vierten Satzes (25:16; 25:18). Somit musste im letzten Saisonspiel der Tie-Break über Sieg und Niederlage entscheiden. Dieser Tie-Break war mehr als eng und somit konnte das Ergebnis mit 15:13 nicht knapper ausgehen. Leider hatten die Brandenburger am Ende das bessere Ende für sich.

Nach dieser Saison verabschieden sich die Schöneicher Spieler als Vizemeister aus der Liga. Durch den Gewinn dieser Vizemeisterschaft steht den Spielern noch ein großer Höhepunkt bevor. Am 28.April kommt es in Schöneiche zur Relegation für die Regionalliga. Erklärtes Ziel aller Beteiligten und Verantwortlichen ist der Aufstieg in die Regionalliga. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Relegation gewonnen werden. Aus diesem Grunde wird in den nächsten Wochen noch weiter hart und konzentriert weitertrainiert.

Auch im Mannschaftsgefüge wird es eine große Verstärkung geben. Alle Freunde des Volleyballs in Schöneiche dürfen also gespannt sein...

Fortsetzung folgt


BBL | Vorletzter Spieltag in der Brandenburgliga

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(09.03.12/rdö) 
Am Samstag hieß es für die 2. Mannschaft zum vorletzten Spieltag der diesjährigen Saison in Fürstenwalde anzutreten.Gegner waren an diesem Tag die Gastgeber aus Fürstenwalde und die Mannschaft aus Elsterwerda. Die Marschrichtung für die Mannschaft war. 2 Siege mussten her, um die Vizemeisterschaft, und die damit verbundene Qualifikation für die Regionalliga, zu sichern.

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen die, schon als Absteiger feststehenden, Gastgeber aus Fürstenwalde. Trainer Rene Jerratsch schwor seine Mannschaft auf ein konzentriertes und sicheres Spiel ein. Von Beginn an zeigte sich jedoch, dass die Spieler aus Schöneiche mit den Füstenwaldern kein leichtes Spiel haben sollten. Geprägt von einer guten Annahme- und Abwehrleistung der Gastgeber taten sich die Spieler, um Kapitän Sascha Klamt, schwer, das Spiel an sich zu reißen. Es entwickelte sich ein Spiel, wo sich die Schöneicher nie wirklich deutlich absetzen konnten. Somit gingen dann die ersten beiden Sätze, denkbar knapp mit 26:24 und mit 25:23, an Schöneiche. Im dritten Satz bot sich dann wieder, wie so oft in dieser Saison, ein anderes Bild. Viel zu viele Eigenfehler auf Seiten der Schöneicher Jungs, ließen die Gastgeber besser ins Spiel kommen. Erst zum Ende des Satzes hin zeigte sich dann, endlich, die bessere Klasse der Schöneicher und somit ging der Satz und damit das Spiel mit 25:22 an Schöneiche. Es war zwar kein schöner, aber dennoch ein sehr wichtiger Sieg für den Tabellenzweiten.

Im zweiten Spiel, gegen Elsterwerda, wollte man dann endlich besser und sicherer auftreten. Geprägt von sicherem Annahme- und Angriffsspiel gewann man die ersten beiden Sätze recht deutlich, zwar nicht schön, aber verdient mit 25:19 und mit 25:20. Und wieder war es der dritte Satz, der aus dem Ruder lief. Zu viele Fehler im Aufschlag, Block- und Abwehrverhalten ließen den Gegner aus Elsterwerda erstarken. Die logische Konsequenz war der Verlust des Satzes mit 26:24. In der Satzpause appellierte Trainer Jerratsch an den Siegeswillen seiner Jungs. Diese Ansprache kam an und die Schöneicher zeigten ein sicheres und konsequentes Spiel im vierten Satz. Deutlich und souverän gewann man diesen mit 25:14.

Nach Abschluss dieses Spieltages ist die Vizemeisterschaft der Mannschaft aus Schöneiche nicht mehr zu nehmen. Der direkte Konkurrent aus Brandenburg verlor nämlich sein Spiel gegen den Tabellenführer, und neuen Landesmeister, aus Spremberg. Somit geht die 2. Mannschaft mit 6 Punkten Vorsprung in den letzten Spieltag am 18.03.. Damit ist klar, dass der 2. Tabellenplatz, und die damit verbundene Relegation zur Regionalliga, der Mannschaft nicht mehr zu nehmen ist.

Aus diesem Grund wird jetzt der Fokus auf dieses wichtige und für alle Spieler entscheidende Wochenende, Ende April, gelegt.


BBL | Schöneicher wahren Aufstiegschance

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Arbeits-SIEGE | Foto: Nikolai Saratow
(19.02.12/rdö)
Die Reservemannschaft der 2. Volleyball Bundesliga konnte beide Spiele des 10.Spieltages in der Brandenburgliga gewinnen. In zwei kraftreichen Partien konnten sich die Schöneicher jeweils mit 3:2 gegen SV Lindow Gransee II und SV Wusterhausen durchsetzen. Damit belegen die Randberliner weiterhin den zweiten Tabellenplatz.


Am Samstag hieß es für die Spieler der 2. Mannschaft aus Schöneiche im Auswärtsspiel gegen die Gastgeber aus Lindow und die Mannschaft aus Wusterhausen anzutreten.

Schon im Vorfeld musste Trainer Rene Jerratsch auf der Mittelblockposition zu improvisieren, da Björn Kleister aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stand. Ihn ersetzte, der wiedergenesene, Pascal Christiani.

Pünktlich um 9.30 Uhr machten sie die Spieler dann auf den Weg nach Lindow. Angekommen in Lindow fühlte man sich in längst vergangene Tage zurückversetzt. Die Halle bot wirklich einen erschreckenden Zustand. Machten die sanitären Anlagen noch einen guten Eindruck, so fragte man sich, wie der Verband solch ein Halle als Spielhalle zulassen kann.

Abgesehen vom verbrauchten Parkett, in einem mehr als schlechten Zustand, musste man sich auch mit schimmligen Wänden abfinden.

Im ersten Spiel des Tages hieß es dann auch gleich gegen die Hausherren anzutreten. Die Marschrichtung war klar. Das, neu definierte, Ziel ist es, den 2. Tabellenrang, der für eine Relegation zur Regionalliga berechtigt, zu verteidigen.

Eindringlich warnte der Trainer davor, den Gegner aufgrund des Tabellenranges, zu unterschätzen. Von Beginn an zeigte sich, dass man eine starke Leistung abrufen musste, um gegen Lindow gewinnen zu können. Denkbar knapp wurde der erste Satz dann auch mit 25:23 gewonnen. Gewarnt von diesem Ausgang musste man dann im nächsten Satz noch etwas drauflegen. Doch nicht die Gäste lagen in der Leistung zu, sondern die Hausherren aus Lindow. Mit 25:20 wurde der Satz verloren und das Spiel ging von neuen los. Auch im dritten Satz gelang es den Gästen aus Schöneiche nicht, dass Spiel von Lindow in den Griff zu bekommen. Wenige Fehler aller Spieler aus Schöneiche summierten sich somit zum Satzverlust mit 25:19. Im vierten Satz sollte dann das Schiedsgericht den Spielverlauf auf den Kopf stellen. Beim Stand von 8:9 für Schöneiche unterbrach der, im weiteren Verlauf überforderte, 2. Schiedsrichter das Spiel. Angeblich lag ein Wechselfehler auf Seiten Lindows vor. Nach langen Diskussionen wurde das Spiel dann fortgesetzt. Ein Wechselfehler konnte nämlich nicht festgestellt werden. Die Verwirrung auf Seiten der Lindower nutzten die Schöneicher dann aber auch knallhart aus. Wie ausgewechselt funktionierte das Block- und Angriffsspiel wie am Schnürchen. Folgerichtig gewann man den Satz auch mit 25:15 deutlich. Angestachelt durch diese kämpferische Leistung zog man dann in den, entscheidenden, fünften Satz. Beim Stand von 8:6 für Schöneiche wurden dann zum letzten Mal in diesem Spiel die Seiten gewechselt. Souverän und mit dem besseren Ende für sich gewannen die Gäste dann den Satz und das Spiel mit 15:9. Jeder Spieler wusste, dass dieses Spiel auch anders hätte ausgehen können, somit war diesmal das Glück auf den Seiten von Schöneiche.

Allerdings ist noch nicht geklärt, ob dieses Spiel wiederholt werden muss, da nach Schlusspfiff die Hausherren Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingelegt haben. Sollte dem Einspruch stattgegeben werden, muss dieses Spiel wohl wiederholt werden.

Im letzten Spiel des Tages musste dann noch gegen die Mannschaft aus Wusterhausen gespielt werden. Rein vom sportlichen und leistungsmäßigen Zustand beider Mannschaften, sollte das Spiel eigentlich eine klare Sache für Schöneiche werden. Eigentlich!

Wurde der erste Satz recht dominant und einfach mit 25:15 gewonnen, entwickelte sich im weiteren Verlauf ein komplett anderes Spiel.

Viel zu lässig und, scheinbar, unmotiviert spielte man auf Schöneicher Seite und brachte somit den Gegner wieder ins Spiel zurück. Der zweite Satz ging mit 26:24 nach Wusterhausen. Im dritten Satz raufte man sicher wieder zusammen und gewann diesen Satz dann wieder mit 25:15 sehr deutlich. Der Sieg war dann wohl schon in den Köpfen der Spieler aus Schöneiche und somit kam das, was eigentlich keiner wollte, zum Satzverlust mit 25:19.

Auch gegen Wusterhausen musste man in den Tiebreak gehen. Hier wollte man dann aber wirklich alles zeigen. Der Tiebreak entwickelte sich ausgeglichen und die Seiten wurden beim Stand vom 8:7 für Wusterhausen gewechselt. Am Ende schlug dann das Pendel wieder zu Gunsten für Schöneiche aus. Knapp, aber dennoch verdient, gewannen die Spieler den Tiebreak mit 15:12.

Auch wenn man in beiden Spielen nicht das ganze Können aufgezeigt hat, war man dennoch froh, beide Spiele gewonnen zu haben. Bei noch vier offenen Spielen genügen der 2. Mannschaft zwei Siege, um den Vizemeister fest zu machen. Das will man dann auch schon am nächsten Spieltag in Fürstenwalde unter Dach und Fach bringen, damit man dann am letzten Spieltag in Schulzendorf frei aufspielen kann.

Um diese beiden Spiele aber zu gewinnen muss eine deutliche Leistungssteigerung her. Das war ja in dieser Saison schon sehr oft so und Trainer Jerratsch wird seine Mannen sicher im Training gut darauf einstimmen.


BBL | Von geplatzten Träumen und verpassten Chancen

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Foto: Nikolai Saratow
(22.01.12/rdö)
Nach dem letzten Spieltag in Spremberg kann sich die Mannschaft von Trainer Rene Jerratsch vom Meistertitel verabschieden. Mit einer desolaten Mannschaftsleistung in beiden Spielen gegen Spitzenreiter Spremberg und den Vfh Potsdam liegt die 2. Mannschaft zwar immer noch auf dem zweiten Tabellenrang, hat aber mit 4 Punkten Rückstand nur noch theoretische Chancen auf den anvisierten Meistertitel.

Im ersten Spiel des Tages ging es, gegen den Tabellenführer hochmotiviert und von Trainer Jerratsch gut eingestimmt, ins Spiel. Durch viele gelungene Aktionen spielte sich die Mannschaft einen 6-Punkte Vorsprung heraus. Doch gegen Ende des Satzes wurden die Männer aus Spremberg immer besser ins Spiel gebracht. Viel zu viele Fehler in Annahme, Block und vor allem im Angriffsspiel ließen die Spremberger wieder herankommen und sogar vorbeiziehen. Daher war es dann auch die logische Konsequenz, dass die Schöneicher Spieler diesen Satz noch abgeben mussten. In der Satzpause rafften sich die Spieler zwar zusammen, aber es gelang ihnen nicht, das Vorhaben auf das Spielfeld zu übertragen. Völlig unkonzentriert und geprägt von vielen, vermeidbaren, Fehlern ließen die Spremberger davonziehen. Zwar kämpfte man sicher wieder bis auf zwei Punkte heran, aber wie im ersten Satz gingen den Schöneicher gegen Satzende die Puste und somit wurde auch der zweite Satz verloren.

Im dritten Satz war dann komplett die Luft raus und so waren es dann nach gut 60 Minuten Spielzeit die Spremberger, die ausgelassen feiern konnten. Mit gesenkten Köpfen verließen die Schöneicher Spieler dann auch das Feld.

Im zweiten Spiel der Schöneicher sollte es dann gegen Potsdam besser laufen. Es war allen Beteiligten klar, dass man gegen Potsdam hochkonzentriert und geschlossen spielen muss, um gewinnen zu können. Lediglich im ersten Satz konnte die Schöneicher Spieler ihr Potential aufzeigen und gewannen diesen Satz hochverdient. Warum dann allerdings in den nächsten Sätzen kein erfolgreiches Spiel zustande kam, lässt sich nicht wirklich erklären. Geprägt von zu vielen Fehlern im Spielaufbau, Block- und Angriffsverhalten verlor man dann auch das zweite Spiel.

Im Anschluss an diesen Spieltag lässt sich festhalten, dass es nicht ausreicht, wenn nur 2 oder 3 Spieler Normalform haben. Man kann in dieser Liga, gegen die guten Mannschaften, nur bestehen, wenn man als geschlossene Mannschaft auftritt. Dieses Auftreten ist umso wichtiger in den Momenten, wo es mal nicht läuft. Jetzt hat die Mannschaft etwas Zeit, um sich wieder zu finden und das Geschehene aufzuarbeiten. Nun heißt es nämlich, die Ziele neu zu definieren und Tabellenplatz 2 zu festigen und zu verteidigen, um so die kleine Chance auf eine Relegation für die Regionalliga zu behalten.


BBL | Doppelerfolg im letzten Heimspiel der Saison

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Doppelerfolg | Foto: Nikolai Saratow
(15.01.2012/rdö)
Am Samstag ging es zum letzten Mal in dieser Saison für die 2. Mannschaft in heimischer Halle um wichtige Punkte im Meisterschaftsduell mit Spremberg. Gegner waren der, bisher sieglose, Tabellenletzte aus Schulzendorf und der direkte Tabellennachachbar aus Brandenburg.

Leider konnte Trainer Jerratsch seine Mannschaft nicht betreuen, da er mit der 3. Mannschaft auf Punktejagd in Buckow unterwegs war. An seine Stelle trat Anja Müller, die den Trainer fachkundig und souverän vertrat. Auch auf Spielerseite standen an diesem Spieltag nicht alle zur Verfügung. So fehlte der etatmäßige Kapitän Sascha Klamt.

Im ersten Spiel ging es dann sogleich gegen das Schlusslicht aus Schulzendorf. Die Marschrichtung war für die Spieler um Ersatzkapitän Robert Döbler vollkommen klar. Alle wollten schnell und eindeutig gegen die Schulzendorfer gewinnen, um den Fokus auf das Spitzenspiel an diesem Tag zu richten.

Schnell wurde klar, wer das Spiel gewinnen würde. Überlegen in allen Mannschaftsteilen spielten sich die Spieler aus Schöneiche einen 5-Punkte-Vorsprung heraus. Dieser Vorsprung wurde sicher und routiniert verwaltet. Nach bereits 17 Minuten ging dann der erste Satz mit 25:22  an die Gastgeber. In Satz zwei sollte sich am Bild auch nicht wirklich viel ändern. Dennoch ließ der Druck von Schöneicher Seite nach und somit konnte man sich auch keinen nennenswerten Vorsprung herausspielen. Aber ab Mitte des Satzes konzentrierten sich die Spieler wieder auf das Spiel und schnell lag man wieder mit 16:8 in Führung. Nach 16 Minuten Spielzeit war dann auch der zweite Satz mit 25:11 sicher gewonnen worden. Alle richteten sich jetzt auf ein schnelles Ende ein, aber leider war dem dann nicht so. Zu viele Unkonzentriertheiten im Angriffs- und Blockverhalten ließen keine deutliche Führung zu. Dennoch wurde auch der dritte Satz, vollkommen ungefährdet, mit 25:22 gewonnen.
Nun kam es zum Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten, aus Schöneiche, und dem Tabellendritten, aus Brandenburg.
Von Beginn an entwickelte sich ein attraktives und teilweise hochklassiges Duell, welches von guten Angriffs- und noch besseren Block- und Abwehraktionen geprägt war. Hatten die Schöneicher Spieler im ersten Satz noch mit 25:22 die Nase vorn, so hatten im zweiten Satz die Brandenburger ebenfalls mit 22:25 das bessere Ende für sich. Im dritten Satz brach dann das Spiel auf Schöneicher Seite, teilweise völlig zusammen. Viel zu viele Fehler im Spielaufbau und zu viele vergebene Punktchancen machten einen Satzgewinn für die Schöneicher nicht möglich. Somit ging dann der dritte Satz, leider vollkommen verdient mit 25:19 an die Brandenburger. In der Satzpause fand Anja Müller dann auch die richtigen Worte und die Spieler traten vollkommen motiviert und lautstark auf das Spielfeld. Jeder Punkt wurde im Mannschaftskreis gefeiert. Wie verwandelt wurde der Gegner aus Brandenburg, teilweise, an die Wand gespielt. Angefangen vom starken Angriffsspiel, über die Blockstärke bis zur guten Abwehr waren die Schöneicher in allen Belangen besser als die Gäste aus Brandenburg. Nach gut 20 Minuten war dann der vierte Satz für die Schöneicher mit 25:12 gewonnen und somit kam es für die Schöneicher zum ersten Tie-Break in dieser Saison.

Motivert durch ihre tolle Leistung im vierten Satz waren die Schöneicher Spieler jetzt auch noch mehr gewillt, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Von Beginn an legten die Schöneicher druckvoll los. Ein krachender Einerblock von Kapitän Robert Döbler läutete einen noch stärkeren Auftritt des Tabellenzweiten ein. Was im dritten Satz überhaupt nicht klappte, klappte jetzt wie selbstverständlich. Tolle Abwehraktionen, unüberwindbare Blockreihen und clever gespielte Angriffsvarianten ließen den Gegner nicht so richtig ins Spiel finden. Als dann beim Stand von 8:4, letztmalig, die Seiten gewechselt wurden, schien der Sieg in greifbarer Nähe. Der Vorsprung wurde dann auch bis zum Satzende gehalten und als Außenangreifer Basti Grothe das Spielgerät mit einem krachenden Angriffsschlag in der Feldhälfte des Gegners versenkte, kannte der Jubel auf Schöneicher Seite keine Grenzen.

Diesen Sieg hatte sich die gesamte Mannschaft, und nicht nur die Spieler auf dem Feld, erspielt. Mit solch einer geschlossenen Leistung wird dann auch das entscheidende Meisterschaftsspiel am nächsten Samstag beim Tabellenführer in Spremberg ein hochklassiges werden. Sollten die Spieler aus Schöneiche dieses Spiel gewinnen, so würden sie die Tabellenführung  übernehmen.


BBL | Letztes Spiel des Jahres

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(18.12.2011 / rdö)
Am Samstag ging es für die 2. Mannschaft zum letzten Spieltag des Jahres nach Elsterwerda. Die Marschrichtung war klar und deutlich im Vorfeld formuliert. Wollte man im Kampf um die Tabellenspitze keinen Boden verlieren, so mussten 2 klare Siege her. Die Aufgaben schienen lösbar, da mit den Mannschaften aus Elsterwerda und Fürstenwalde Gegner aus der unteren Tabellenhälfte zu bespielen waren.

Aus organisatorischen Gründen begann das 1. Spiel für die Spieler aus Schöneiche erst um 14.45 Uhr gegen die Heimmannschaft aus Elsterwerda. Die Heimspiele in Elsterwerda gehören auch für die Spieler aus Schöneiche zu den schönsten Auswärtsfahrten, da die Heimspiele dort immer mit viel Enthusiasmus und Stimmung geführt werden. Angeheizt wurde die Stimmung auch durch den, scheinbar Volleyball-unerfahrenen Hallensprecher. Seine Anfeuerungsversuche wurden gleich zu Beginn durch den starken Block und durch druckvolles Angriffsspiel im Keim erstickt. Schnell lagen die Spieler um Kapitän Sascha Klamt mit 4:0 in Führung und beim Stand von 10:3 für Schöneiche nahm der Gästetrainer bereits seine zweite Auszeit. Im Anschluss daran nahmen die Spieler aus der 2. Mannschaft, unverständlicherweise, den Druck aus dem Spiel, und somit kamen die Gäste auf 18:12 nochmals heran. In seiner Auszeit redete Trainer Jerratsch nochmals auf seine Spieler ein und der 1. Satz wurde mit 25:16 gewonnen.

Im 2. Satz wurden dann die Aktionen der Gäste wesentlich gefährlicher und erfolgreicher. Daher entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, was aufgrund der Tabellensituation nicht zu erwarten war. Aber wie es im Volleyball immer ist, der Underdog spielt sich in einen Rausch und der Favorit lässt Federn. Anders war es in diesem Fall auch nicht und somit musste Schöneiche sogar einen Satzball abwehren, bevor der Satz, knapp und glücklich, mit 26:24 gewonnen werden konnte. Im 3. Satz besannen sich die Spieler aus Schöneiche dann wieder auf ihre Stärken und spielten souverän einen 4-Punkte-Vorsprung heraus und verteidigten diesen bis zum Ende des Satzes. Gegen 16 Uhr war dann der 3. Satz mit 25:18 und damit auch das Spiel gewonnen.

Im zweiten Spiel wollte man dann aber deutlich und souverän gegen den Tabellenvorletzten aus Fürstenwalde gewinnen. Das dies möglich war, hatten die Gastgeber in ihrem ersten Spiel gezeigt. Vollkommen überfordert in allen Bereichen kamen die Fürstenwalder nie in das Spiel und verloren sang- und klanglos mit 3:0.

Komischerweise gelang dies der Mannschaft aus Schöneiche nur selten. Grund hierfür kann auch nicht die Umstellung der Anfangsmannschaft auf 4 Positionen. Vollkommen verkrampft und verunsichert agierten die Spieler und der Satz konnte gerade so mit 25:20 gewonnen werden. Im 2. Satz änderte sich leider auch nicht wirklich viel. Viel zu selten konnten die Schöneicher Spieler ihre Blockstärke beweisen, viele Abwehrbälle fielen einfach ins Feld und der Angriff verlor auch an Durchschlagskraft. Dennoch wurde dieser Satz mit 25:27 gewonnen. Im 3. Satz kam das, was kommen musste. Angestachelt von der ihrer guten Spielweise traten die Spieler aus Fürstenwalde auf das Spielfeld. Es entwickelte sich ein Satz, der knapper nicht ausgehen hätte können. Leider hatten die Spieler aus Schöneiche mit 27:25 das Nachsehen.

In der Satzpause wurde es auf Schöneicher Seite nochmals laut und man raufte sich zusammen. Vorteilhaft für die Spieler aus Schöneiche wirkte sich hier ihr besserer Trainingszustand aus und man gewann diesen Satz deutlich mit 25:12.

Nach diesem Spiel wurde dann auf Schöneicher Seite hektisch Kontakt zu der Mannschaft aus Brandenburg aufgenommen. Diese spielte nämlich gegen den Tabellenführer aus Spremberg und es wurde auf eine Überraschung gehofft. Spremberg erfüllte, erwartungsgemäß, seine beiden Aufgaben. Der Tabellenführer gewann beide Spiele mit 3:1. Jetzt war der Frust über den verlorenen Satz gegen Fürstenwalde noch ärgerlicher, denn ohne diesen Satzverlust hätte Schöneiche die Tabellenführung übernehmen können. Somit bleibt die Tabellensituation die alte und beide Mannschaften führen die Liga souverän an.

Jetzt heißt es für die Spieler der 2. Mannschaft erstmal die Besinnlichkeit der Weihnachtstag zu genießen, um danach wieder motiviert in das Training einzusteigen. Der nächste Spieltag ist dann der 14.01.2012. An diesem Tag geht es dann in eigener Halle gegen die Mannschaften aus Schulzendorf und Brandenburg.

Ein besonderer Dank der 2. Mannschaft geht an Wolfgang Preuss (Fa. Preuss & Reschke), der spontan und unbürokratisch der Mannschaft half, indem er seinen Firmenbus für die Auswärtsfahrt zur Verfügung stellte.


BBL | Letztes Heimspiel der 2.Mannschaft 2011

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(05.12.12 / rdö) 
Am Samstag ging es für die Männer der 2. Mannschaft am letzten Heimspieltag des Jahres gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Lindow und im 2. Spiel gegen die erfahrenen Mannen aus Wusterhausen.

In den letzten 2. Wochen hat sich so einiges Neues getan bei der Mannschaft um Kapitän Sascha Klamt. So trennten sich die Spieler, nach einer offenen und ehrlichen Diskussion, einvernehmlich von Trainer Rene Sitte. Seinen Posten übernahm, kurzfristig, Rene Jerratsch.

Gleich sein erstes Spiel, als Coach der Mannschaft, war keine leichte Aufgabe, denn es ging gegen den Tabellendritten aus Lindow. Auch wenn die Mannschaft nur mit 7 Spielern antrat und sogar deren Trainer als Spieler fungierte, sollte das Spiel kein Selbstläufer werden. Pünktlich um 11 Uhr erfolgte der Anpfiff und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn das Spiel nicht wirklich hochklassig war. Bis zum Satzende konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Geprägt von vielen Eigenfehlern, auf beiden Seiten, plätscherte das Spiel bis zum 21:17 für die Gäste so vor sich hin. In seiner zweiten Auszeit appellierte Rene Jerratsch an seine Mannen, die körperlichen und sportlichen Vorteile auszunutzen. Diese Ansprache viel auf fruchtbaren Boden und die Spieler drehten den Satz, nach konzentrierter Block- , Abwehr- und Angriffsarbeit, zu ihren Gunsten.

Im zweiten Satz hatten dann die Spieler aus Lindow das bessere Ende für sich, da auf Schöneicher Seite einfach zu viele Fehler passierten. Ab dem dritten Satz wendete sich dann jedoch so langsam das Blatt in Richtung Schöneiche. Immer mehr Fehler auf Lindower Seite und eine stabilere Leistung in allen Bereichen auf der Seite der Heimmannschaft waren dann auch der Garant für den, letzendlich, verdienten Erfolg für die zweite Mannschaft.

Im zweiten Spiel wartete dann ein komplett anderer Gegner auf die Spieler. Auch wenn die Spieler aus Wusterhausen wesentlich älter sind, als die Spieler auf Schöneicher Seite, so überzeugten sie bisher mit sicherem Abwehr- und sehr cleverem Angriffsspiel. Trainer Jerratsch stellte seine Mannschaft in zwei Positionen um. So rückte, für Zuspieler Johannes Meixner Stefan Schibilsky und für Diagonalangreifer Robert Döbler der junge Spieler Kirill Kaiser, in den Anfangssechser. Und wie es bei alten „Trainerhasen“ üblich ist, sollte diese Umstellung für eine Menge Dynamik und Spass sorgen. Fast im Alleingang spielte Stefan Schibilsky den Gegner an die Wand. Ob es nun druckvolle Sprungaufschläge, unüberwindbare Blocks oder überraschende Angriffsvarianten waren, Schibilsky war immer derjenige, der die Punkte machte. Sogar harte Angriffe waren dabei. So war es auch kein Wunder, das der 1. Satz nach knapp 20 Minuten mehr als deutlich gewonnen war. Im zweiten und dritten Satz fingen sich die Gäste aus Wusterhausen etwas, ohne wirklich eine reelle Chance auf den Sieg zu haben. Zu deutlich war einfach die Überlegenheit in Angriff, Block und Feldabwehr. Daher war dann nach gut 60 Minuten der zweite Sieg des Tages eingefahren.

Mit diesen beiden Siegen bleibt die TSGL, zusammen mit der punktgleichen Mannschaft aus Spremberg, das Maß der Liga. Es läuft wohl alles auf einen Titelkampf zwischen diesen Mannschaften hinaus. Damit diese Saison der Landesmeister aus Schöneiche kommt, steht den Spielern aber noch eine Menge Arbeit bevor. Aber alle Spieler, sowie Trainer sind motiviert genug, um das Ziel, die Meisterschaft, nicht aus der Hand zu geben.


BBL | Punkte und Federn gelassen

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(22.11.2011 / rdö)
Am Samstag ging es für die Spieler der 2. Mannschaft nach Potsdam zum nächsten Spieltag gegen den Vfh Potsdam und einen direkten Meisterschaftskandidaten, den Männern aus Spremberg.

Noch vor Beginn des 1. Spieles (Potsdam gegen Spremberg) plagten doch alle Beteiligten ein gänzlich anderes Problem. Dem BVV war es nicht möglich für diesen Spieltag einen 2. Schiedsrichter zu stellen. Somit musste die spielfreie Mannschaft diesen stellen. Diese Regelung fand bei keiner der beteiligten Mannschaft Zustimmung. Im ersten Spiel ging es dann für die Spieler um Trainer Rene Sitte gegen Potsdam. Die Marschroute war klar. Gegen diesen Gegner wollte man konzentriert und geschlossen auftreten, um die eingeplanten Punkte sicher einzufahren.

Es entwickelte sich ein recht eintöniges Spiel, da die Gegner aus Potsdam in allen Belangen vollkommen unterlegen waren. Lediglich das Schiedsgericht aus Spremberg sorgte für einigen Wirbel. Gegen Ende des Satzes stellte der Schreiber fest, dass Aussenangreifer Basti Grothe mit einer anderen Trikotnummer auf dem Spielfeld stand, als der er im Spielprotokoll vermerkt war. Dieser Umstand hätte dem Schreiber ab sofort bei Anpfiff auffallen müssen. Nach hektischen Diskussionen ging es dann auch endlich weiter und die TSGL fuhr den Satz sicher und ungefährdet nach Hause. Satz 2 und 3 bildeten einen ähnlichen Spielverlauf und somit war der 3:0 gegen Potsdam nie gefährdet, auch wenn die Spielweise der Mannen um Kapitän Sascha Klamt nicht wirklich souverän war.

Im nächsten Spiel ging es dann gegen Spremberg. In diesem Spiel musste eine deutliche Leistungssteigerung stattfinden, da die Spieler aus Spremberg seit dem 2. Spieltag ungeschlagen waren. Daher ist es nicht zu verstehen, warum die Schöneicher Spieler völlig unbeweglich und ängstlich agierten. Kämpfte man aus Spremberger Seite bis zum Umfallen, so fielen auf der anderen Seite leichte und abwehrbare Bälle einfach runter. Ohne Biss und Kampf spielten die Spieler aus Schöneiche. Auch Auszeiten und deutliche Worte von Trainer Sitte konnte keine Wendung herbeiführen. Somit musste man sich, leider völlig verdient, mit 3:0 geschlagen geben.

Diese Niederlage sollte alle Beteiligten wachrütteln, denn die 2. Mannschaft rutschte auf Tabellenplatz 3 ab. An diesem Spieltag war deutlich zu sehen, dass andere Mannschaften einfach kämpferischer und geschlossener auftreten, wenn es darauf ankommt. Diesen Umstand muss man auf Schöneicher Seite schnellstmöglich ändern, damit das Ziel, die Meisterschaft, nicht vollkommen aus dem Blick gerät.


BBL | Erster Dämpfer im 7.Spiel

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(06.11.2011 / rdö)
Am 4. Spieltag in der Brandenburgliga ging es für die Schöneicher um Trainer Sitte zum Tabellenzweiten nach Brandenburg. Dort traf man, neben den Gastgebern, auch auf den Aufsteiger aus Schulzendorf. Leider konnte Trainer Sitte nicht auf alle seine Spieler zurückgreifen, da Kapitän Sascha Klamt, verletzungsbedingt, und Vadimas Nikiforovas, arbeitsbedingt, nicht zur Verfügung standen. An die Stelle von Sascha Klamt rückten Philip Schulze und, der lange verletzte, Nikolai Saratow ins Team.

Pünktlich um 11 Uhr pfiff, der im Laufe des Spieltages überforderte, Schiedsrichter die Partie des Tabellenersten gegen den Tabellenzweiten an.  Hatte Trainer Sitte seine Mannschaft gut auf den Gegner eingestellt, war davon im Spiel nichts mehr vorhanden. Völlig fahrig, aufgeregt und geprägt von vielen Eigenfehlern starteten die Mannen um (Vertretungs-)Kapitän Robert Döbler ins Spiel. Leider gelang es den Schöneichern im Laufe des gesamten Satzes nicht wirklich, dass Heft in die eigene Hand zu nehmen. Beim Stand von 23:20 für die Gastgeber nahm Trainer Sitte die 2. Auszeit und redeten seinen Spielern nochmals ins Gewissen. Leider verfehlte die Auszeit ihre Wirkung und Brandenburg gewann den ersten Satz mit 25:20. Leider sollte sich am Schöneicher Spiel auch im zweiten Satz nicht wirklich etwas ändern. Durch ungewöhnlich viele Fehler in allen Mannschaftsteilen ging auch der zweite Satz an den Gegner aus Brandenburg (25:20). Zu Beginn des dritten Satzes starteten mit Kirill Kaiser auf der Diagonalposition und Stefan Schibilsky auf der Zuspielpostion zwei frische Spieler ins Spiel. Durch ruhigen Spielaufbau und viele gelungene Aktionen erspielte sich die Schöneicher Mannschaft einen, zeitweise 5 Punktevorsprung. Dieser Vorsprung wurde bis zum Satzende auf 9 Punkte ausgebaut und somit gewann Schöneiche den vierten Satz mit 25:20. Wer jetzt dachte, dass der Tabellenerste das Spiel drehen würde, sah sich leider enttäuscht. Völlig unverständlich verfielen die Schöneicher Spieler wieder in das fehlerhafte und wenig erfolgreiche Spiel. Somit war dann auch die erste Niederlage im 7. Spiel nicht mehr zu verhindern und Brandenburg gewann den 4. Satz mit 25:22.

Nach der Niederlage hatten die Spieler dann spielfrei, um sich gedanklich auf den nächsten Gegner, den Aufsteiger aus Schulzendorf, einzustellen. Da es für die Schulzendorfer Mannschaft, scheinbar, um Nichts geht, macht sie jedoch nicht weniger gefährlich und nach dem Auftreten von den Schöneicher Volleyballern im ersten Spiel musste schon eine enorme Leistungssteigerung her, um den Spieltag wenigstens halbwegs erfolgreich zu gestalten.

Gleich vom Anpfiff an, zeigte sich, wer das Feld als Sieger verlassen würde. In allen Aktionen war der Tabellenführer dem Tabellenletzten überlegen. Nach gerademal 65 Minuten war dann auch der 7. Sieg im 8. Spiel mit 3:0 (25:12; 25:18; 25:18) eingefahren.

Nach diesem Spieltag haben die Spieler aus Schöneiche nun gegen jede Mannschaft einmal gespielt. Von den 8 Spielen konnten 7 gewonnen werden, was für ein sehr stark  und eindrucksvolles Auftreten der Spieler in dieser Liga spricht. Auch wenn gegen die Sportfreunde aus Brandenburg verloren wurde, so ist muss man klar sagen, dass sich die Spieler aus Schöneiche nur selbst schlagen können und die Niederlage lediglich darauf zurückzuführen ist, dass der Gegner nicht besser war, sondern Schöneiche einfach nur zu viele Fehler gemacht hat. Daher wird in den nächsten Trainingseinheiten weiter hart am Spiel gearbeitet werden müssen, damit solche Niederlagen bald der Vergangenheit angehören - so kann man auch vom Titel träumen!


BBL | Weiterhin in der Erfolgsspur

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(24.10.2011)
In der Brandenburgliga stand am Samstag, nach vierwöchiger Spielpause, endlich wieder ein Heimspiel für die Spieler um Kapitän Sascha Klamt an. Gegner an diesem Tage waren die Mannschaften aus Elsterwerda, sowie der Aufsteiger aus Fürstenwalde.

An den Gegner aus Elsterwerda hatte man noch gute Erinnerungen, da diese Mannschaft in der letzten Saison 3mal bezwungen werden konnte. Dementsprechend motiviert begannen die Gäste das Spiel. Die Schöneicher verschliefen allerdings den Start total - schon nach wenigen Spielminuten und beim Spielstand von 8:2 für die Gäste musste Trainer Sitte eine Auszeit nehmen und seinen Spielern ernsthaft ins Gewissen reden. Das diese Auszeit sein Ziel nicht verfehlt hatte, zeigte sich dann im weiteren Verlauf des Satzes. Punkt für Punkt konnten sich die Schöneicher heran kämpfen. Beim Stand von 15:15 gingen die Schöneicher erstmals in Führung und setzten sich etwas ab. Durch Eigenfehler stand es dann plötzlich wieder 22:22 und der Satz ging in seine heißeste Phase. Mit Mut und Geschick spielten die Schöneicher ihre ganze Erfahrung aus und sicherten sich den ersten Satz mit 25:23. Das keiner der Beteiligten mit diesem Satz zufrieden war, zeigte sich dann sofort im zweiten Durchgang. Schnell lagen die Schöneicher mit 12:6 in Führung. Angeführt von, ihrem Ex-Kapitän, Robert Döbler, dem in diesem Satz jeden Angriff erfolgreich gestalten konnte, zeigten die Spieler ihr wahres Potential ansatzweise und somit war es auch nur eine Frage der Zeit, bis dieser Satz in Sack und Tüten war. Nach nur 18 Minuten war dann der zweite Satz mehr als deutlich mit 25:14. Wer jetzt gedacht hatte, dass Spiel ist bereits entschieden, der musste sich eines Besseren belehren lassen. Unverständlich nervös und geprägt von zu vielen, vermeidbaren, Fehlern ließen die Schöneicher den Gegner wieder ins Spiel finden. Daher kam es, wie es kommen musste, man musste in den vierten Satz. In diesem Satz rissen sich die Spieler um Trainer Sitte aber deutlich am Riemen und nach insgesamt 1:35h Spielzeit war der fünfte Sieg im fünften Spiel in Sack und Tüten.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann gegen den Aufsteiger aus Fürstenwalde. In der nächsten Stunde entwickelte sich, kein hochklassiges, aber typisches Spiel. Der Gegner aus Fürstenwalde war hochmotiviert , scheiterte aber zu oft am eigenen Unvermögen bzw. am Schöneicher Block oder an der Schöneicher Feldabwehr. Daher war der Sieg mit 3:0 auch nie wirklich gefährdet.

Nach dem Schlusspfiff konnte man in viele zufriedene Gesichter schauen, auch wenn der Satzverlust den Einen oder Anderen schon sehr ärgerte. Nach diesem Spieltag ist die TSGL Schöneiche nun die einzige verlustpunktfreie Mannschaft in der Brandenburgliga. In 14 Tagen geht es dann zum Tabellenzweiten den Sportfreunden aus Brandenburg. Auch an diesem Spieltag wollen die Jungs aus Schöneiche ihre weiße Weste behalten. Dazu heißt es in den nächsten Trainingseinheiten hart und gut zu arbeiten.


BBL | Schöneiche II setzt Siegesserie fort

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(25.09.2011)
Am Samstag hieß es für die 2. Mannschaft der TSGL Schöneiche das erste Auswärtsspiel in dieser Saison zu bestreiten. Leider konnte Trainer René Sitte nicht auf alle Spieler zurückgreifen, da aus privaten Gründen Bastian Grothe und Kirill Kaiser verhindert waren - somit standen ihm nur 9 Spieler zur Verfügung. SV Wusterhausen und der Aufsteiger SV Lindow/Gransee II waren die Gegner an diesem zweiten Spieltag in der Brandenburgliga.

Im ersten Spiel des Tages ging es dann auch gleich gegen die gastgebende Mannschaft aus Wusterhausen. Dass man diese Mannschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, war allen Spielern bewusst - in der letzten Spielzeit gab es gleich zwei Niederlagen! Wie gut Trainer Sitte sein Team auf den Gegner eingestellt hatte, zeigten gleich die ersten 4 Punkte des Spiels: Wie eine Mauer türmte sich der Schöneicher Block vor den Angreifern aus Wusterhausen auf und konnte nicht überwunden werden. Im weiteren Spielverlauf sollte sich die Blockstärke der Schöneicher Mannschaft zum spielentscheidenden Mittel entwickeln, auch wenn die Gastgeber in jedem Satz durch Nachlässigkeiten in der Abwehr und im Angriffsdruck immer wieder bis auf zwei Punkte herankamen. Nach gut 1,5 Stunden Spielzeit war dann der Wille der Gastgeber gebrochen und Trainer Sitte konnte seinen Spielern zum nie gefährdeten und klaren 3:0 Erfolg gratulieren. Nach weiteren 90 Minuten war dann auch die zweite Niederlage der Gastgeber besiegelt, da diese dann auch noch gegen den Aufsteiger aus Lindow/Gransee verloren hatten.

Im dritten und letzten Spiel des Spieltages kam es dann zum Aufeinandertreffen vieler alter Bekannter. So standen sich mit den Trainern René Sitte auf Schöneicher und Torsten Spiller auf Lindower Seite zwei ehemalige Vereinskollegen aus Lindower Zeiten gegenüber - auch im Trikot des SV Lindow/Gransee spielten mit Peter Itzigehl, Tim Burwitz und Lucas Arlt drei ehemalige Schöneicher Spieler. Somit war es für Trainer Sitte nicht schwer, seine Spieler ausreichend für dieses wichtige Spiel zu motivieren. Gleich im ersten Satz konnten sie sich, angeführt von ihrem gut aufgelegten Kapitän Sascha Klamt, Punkt für Punkt absetzen und diesen dann auch recht locker, aber sehr konzentriert gewinnen. Den zweiten Satz bekamen dann die Spieler von der TSGL quasi vom Lindower Trainer Spiller geschenkt. Dem Lindower Trainer unterlief (wenn man gehässig wäre) ein Anfängerfehler, indem er seinen Aussenangreifer Peter Izigehl, fälschlicherweise auf der für ihn ungewohnten Mittelblockerposition einsetzte. Durch diesen Fehler waren die Lindower so sehr verunsichert, dass dieser Satz schnell für die Schöneicher Spieler hätte gewonnen werden müssen. Die anfängliche sechs Punkteführung verspielten die Schöneicher aber durch leichte Fehler im Angriff, Block und Feldabwehr und somit glichen die Lindower wieder aus.

Mit einer deutlichen Ansprache in der Auszeit brachte Trainer Sitte seine Spieler wieder auf den richtigen Weg - somit wurde der zweite Satz dann auch verdient gewonnen. Der dritte Satz war eine sehr deutliche Angelegenheit, da die Lindower nicht mehr ins Spiel fanden. Durch zu viele Annahmefehler, schlechte Zuspiele und verschlagene Angriffe war es für die TSGL-Spieler sehr einfach, diesen Satz nach ihren Belangen zu kontrollieren. Besonders positiv auf Schöneicher Seite fielen Johannes Meixner durch seine Zuspielvariabilität, die Mittelblocker Björn Munte und Björn Kleister durch ihre Blockstärke, sowie Vadimas Nikiforovas durch seine Angriffsstärke auf.

Nach diesen zwei weiteren Siegen steht die TSGL-Bundesligareserve als bisher einziges ungeschlagenes Team in der Liga unangefochten auf dem 1. Platz. Damit dieser Platz an der Sonne noch recht lange in Schöneicher Hand bleibt, heißt es für alle Spieler im Training weiter hart zu arbeiten. Die nächsten Spiele finden am 22.10. in der Lehrer-Paul-Bester Halle in Schöneiche statt. Gegner werden dann die Mannschaften aus Fürstenwalde und Schulzendorf sein.


BBL | TSGL II mit perfektem Saisonstart in der Brandenburgliga

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(11.09.2011)
Mit zwei Siegen ist die 2. Mannschaft der TSGL Schöneiche sehr erfolgreich in die neue Spielzeit in der Brandenburgliga gestartet. Im ersten Spiel des Dreierturniers in der heimischen Lehrer-Paul-Bester-Halle konnte der Vorjahresvierte und ehemalige Regionalligist VFH Potsdam nach einem 0:1 -Satzrückstand noch sicher mit 3:1 Sätzen bezwungen werden (25:27, 25:19, 25:15, 25:17). Und im direkt anschließenden Duell gegen den Dritten der letzten Saison, den KSC ASAHI Spremberg, konnte die Mannschaft des neuen Trainers René Sitte mit einer konzentrierten Leistung einen wichtigen 3:0 -Erfolg einfahren. (25:18, 25.23, 25:21)

Der neue Coach hatte vor dem Spiel gegen Potsdam bei seinem Team mit einigen Umstellungen und Entscheidungen zunächst für eine gewisse Verwunderung gesorgt. So bestimmte er für den langjährigen Kapitän der 1. und 2. Mannschaft - Röbert Döbler - den ebenfalls zum Schöneicher Urgestein zählenden 33 -jährigen Sascha Klamt zum neuen Spielführer. Gleichzeitig setzte er diesen von Beginn an auf der für ihn ungewohnten Außen/Annahme-Position ein. Für Döbler spielte auf der wichtigen Diagonalposition der junge Kirill Kaiser, der sich im Verlauf der Partie kontinuierlich steigerte und so wesentlich zum erhofften ersten Saisonerfolg beitrug.

Die Mannschaft steckte die kleine Verunsicherung und den knappen Verlust des ersten Satzes jedoch gut weg und drückte dem Spiel fortan ihren Stempel auf. Im zweiten Durchgang spielte für den neuen Kapitän Sascha Klamt dann der erfahrene ehemalige litauische Nationalspieler Vadimas Nikiforovas, der mit vielen gelungenen Aktionen zu überzeugen wusste. Aber auch die anderen Angreifer, wie Bastian Grothe und die beiden Mittelblocker Björn Kleister und Björn Munte, wurden immer wieder geschickt von Zuspieler Johannes Meixner in Szene gesetzt. Den "Rest" erledigte die stabile Annahme und aufmerksame Feldabwehr um Libero Volker Kurzke, so dass der erste Saison-Erfolg in den Sätzen zwei bis vier nie mehr ernsthaft in Gefahr geriet.

Den zweiten Gegner des Tages aus der Lausitz hatte man im Schöneicher Lager im Vorfeld eigentlich als den stärkeren erwartet. Umso erfreulicher dann der glatte 3:0 -Erfolg in einem Spiel, in dem der Gastgeber in jedem der drei Sätze zunächst mit drei, vier Punkten in Rückstand geriet. Mit erstaunlicher Abgeklärtheit und festem Siegeswillen gelang es jedoch jedesmal, ab der Mitte des Satzes die Oberhand zu gewinnen und den Vorsprung bis zum Ende zu halten. Somit gab es außer einem völlig erschöpften "Jojo" Meixner (er musste komplett durchspielen, da der zweite Zuspieler Stefan Schibilsky privat verhindert war) natürlich nur zufriedene Gesichter bei den Schöneichern. Auch das komplett anwesende TSGL-Bundesligateam, dass sich vor einem Sponsorentermin im Wilhelmsbad Woltersdorf zum Fotoshooting in der Halle aufhielt, zollte der "Reserve" Respekt für die überzeugende Vorstellung.

Auch René Sitte war sichtlich erleichtert: "Ich wusste nach der relativ kurzen Vorbereitungszeit noch nicht genau, wo meine Mannschaft tatsächlich steht und wie sie in Drucksituationen reagiert. Wir haben im Training bisher hauptsächlich im Kraft / Ausdauer- und im Abwehrbereich gearbeitet. Deshalb freue ich mich besonders, dass gerade diese Elemente teilweise schon zu den beiden Erfolgen beigetragen haben. Nun müssen wir in zwei Wochen in Wusterhausen diese Leistung von heute bestätigen und versuchen auszubauen. Leider fehlen mir wahrscheinlich drei wichtige Leute, aber dafür wird zumindest der zweite Zuspieler wieder mit an Bord sein. Für heute bin ich aber erstmal sehr zufrieden!" so der 35 -jährige ehemalige Lindower Manager, der am 24.09. in Wusterhausen u.a. auch auf einige seiner ex-Spieler beim Duell gegen den Aufsteiger SV Lindow / Gransee II trifft...!

TSGL Schöneiche II: Sascha Klamt (C), Robert Döbler, Johannes Meixner, Björn Kleister, Björn Munte, Vadimas Nikiforovas, Kirill Kaiser, Bastian Grothe, Philip Schulze, Volker Kurzke.


BBL | TSGL II beginnt mit einem Heimspieltag, TSGL III in Strausberg

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(05.09.2011)
Eine Woche bevor auch die 2. Volleyball-Bundesliga in die Saison 2011/2012 startet, eröffnen die Spielklassen des Brandenburgischen Volleyballverbandes die Spielzeit bei den Männern. Dabei hat die 2. Mannschaft der TSGL Schöneiche in der Brandenburgliga Heimrecht gegen den Vorjahresdritten KSC ASAHI Spremberg und den -vierten VFH Potsdam, während die 3. Mannschaft in Strausberg gegen die Aufsteiger SV Mühlenberg und HSG Senftenberg antritt.

Brisant dürften beide Spieltage schon von den Ansetzungen her sein: Die Schöneicher Bundesliga-Reserve hat sich sich nach der Vizemeisterschaft und dem verpassten Regionalligaaufstieg für die neue Saison dieses Ziel erneut auf die Fahnen geschrieben. Auch wenn durch die Einführung der neuen 3. Liga wahrscheinlich auch noch der Dritte der Brandenburgliga die Chance zum Aufstieg in die (dann viertklassige) Regionalliga erhalten wird, dürfte bereits der 1. Spieltag ein wichtiger Gradmesser für das auf einigen Positionen und auch in der sportlichen Leitung veränderte Team sein.

Nachdem der bisherige Trainer Matthias Penk die Trainerbank wieder mit dem Spielfeld in der 2. Bundesliga getauscht hat (er ist wieder als Zuspieler in der 1. Mannschaft der TSGL aktiv), geht René Sitte den umgekehrten Weg: Der 35-jährige Inhaber einer B-Trainerlizenz hat seinen Abschied vom aktiven Leistungssport erklärt und im August die Leitung des Teams übernommen. Ebenfalls aus der 1. Mannschaft in die 2. wechselte Bastian Grothe, der auf Grund seines zeitaufwendigen Studiums etwas kürzer treten wollte. Er soll eine Stütze auf der wichtigen Außen/Annahme-Position sein, gehört aber weiterhin auch zum erweiterten Kader des Bundesliga-Teams.

Der Spieltag in der Schöneicher Lehrer-Paul-Bester-Halle beginnt am Samstag um 11 Uhr mit dem Spiel gegen Spremberg und direkt im Anschluss folgt die Partie gegen die Männer aus der Landeshauptstadt. Der Eintritt für alle Volleyballfans ist wie immer frei. Wenigstens ein Sieg sollte gegen die unmittelbaren Konkurrenten um den Aufstieg mit ihrer Unterstützung schon herausspringen, will die Mannschaft um Kapitän Robert Döbler nicht von Beginn der Saison an zusätzlich unter Druck geraten.

Ähnliche Ziele dürfte am 1. Spieltag auch Trainerin Anja Müller mit ihrer jungen 3. Mannschaft in der Landesliga Süd verfolgen. Nachdem im Jahr eins nach dem Aufstieg der Klassenerhalt erst in einer spannenden Relegation nach Saisonende gelang, sollte er diesmal nach Möglichkeit schon in der regulären Saison unter Dach und Fach gebracht werden. Dazu sind Siege gegen Aufsteiger natürlich eigentlich Pflicht. Aber wo die Mannschaft nach einigen Ab- und Zugängen steht, wird sich sicher erst nach den ersten zwei bis drei Spieltagen zeigen. Schon in der letzten Saison waren Mannschaft und Liga eine reine "Wundertüte", in der Jeder Jeden schlagen konnte und dies auch oft genug geschah.

Es wird also wieder spannend in Brandenburgs Sporthallen und die Mannschaften der TSGL Schöneiche werden gewiss ihren Teil dazu beitragen...!


BBL | Ein lachendes und ein weinendes Auge

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Die zweite Mannschaft der TSGL Schöneiche sicherte sich in der Brandenburgliga die Vizemeisterschaft. Für den Aufstieg in die Regionalliga Nord-Ost reichte es am Ende durch die zwei Niederlagen am Spieltag zwar nicht, jedoch können die Spieler um Kapitän Robert Döbler und Trainer Matthias Penk stolz auf ihre Leistung der ganzen Saison sein.

Als am Samstag gegen 17 Uhr für die Spieler um Trainer Matze Penk die Saison in Spremberg zu Ende gegangen war, mochte sich nicht wirklich Freude einstellen. Wurde die 2. Mannschaft nun endgültig Vizelandesmeister, überwog doch die Enttäuschung, den noch möglichen Meistertitel nicht errungen zu haben. Hierzu hätte man allerdings beide Spiele am Samstag, gegen Spremberg und die Sportfreunde Brandenburg, mit jeweils 3:0 gewinnen müssen. Völlig nervös und mit viel zu vielen Fehlern spielte man gegen Spremberg und verlor, leider, verdient mit 3:0. Als dann noch die Spieler vom Cottbuser Ausrutscher in Potsdam erfahren mussten, war die Stimmung natürlich auf dem Tiefpunkt angekommen. Von daher war das Spiel gegen Brandenburg auch ohne jegliche Bedeutung, da wir vom 2. Platz nicht mehr verdrängt werden konnten. Somit probierten wir sehr viel aus und verloren das Spiel dann auch in 5 Sätzen. Mit etwas Abstand lässt sich aber sagen, dass die Saison für die Mannen um Kapitän Robert Döbler mehr als erfolgreich war. Startete man doch in die Saison mit 15 Spielern. So dezimierte sich diese Zahl bis zum Saisonende auf 10 verbliebene Kämpfer. Hervorzuheben sei an dieser Stelle, dass wir Willi aufgrund seiner spielerischen Klasse, leider an die 1. Mannschaft abgeben mussten, damit er in der 2. Liga hilft und Erfahrung sammeln kann. Dieser Weggang war der schlimmste, spielerische, Verlust, den die Mannschaft nicht vollständig kompensieren konnte. Hervorzuheben ist aber der tolle Zusammenhalt der 2. Mannschaft. Durch diese Geschlossenheit wurden teilweise schon verlorene Spiele (2x gegen Spremberg) dennoch gewonnen. Leider verlor die Mannschaft aber auch gegen die "Kleinen" in der Liga (Wusterhausen) und brachte sich somit am Saisonende noch um den Meistertitel. Was die nächste Saison angeht so ist wohl noch nichts entschieden. Wie der Kader aussieht, ist noch Keinem klar und somit ist den Spekulationen um Zu- und Abgänge Tür und Tor geöffnet. Aber erstmal heißt es für die Jungs aus der 2. Mannschaft den Vize ordentlich zu feiern und eine unerwartet erfolgreiche Saison gebührend ausklingen zu lassen.


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